Das Wichtigste in Kürze:
- Leapmotor bringt mit dem B03X einen neuen Elektro-Crossover im B-Segment nach Österreich.
- Zwei Batterievarianten: bis zu 292 km bzw. bis zu 382 km WLTP-Reichweite.
- Aktionspreis ab 24.490 Euro inkl. MwSt., gültig bis 30. September 2026.
- Schnellladen von 30 auf 80 Prozent in nur 16 Minuten möglich.
- Kofferraum bis zu 1.605 Liter, Marktstart in Österreich läuft bereits.
Nach dem B05 schickt Leapmotor mit dem B03X das nächste Modell auf den österreichischen Markt, diesmal kompakter und günstiger. Der neue Elektro-Crossover im B-Segment ist 4,27 Meter lang und soll mit SUV-Optik, viel Platz und einem scharfen Einstiegspreis punkten. Der Vorverkauf lief europaweit bereits seit Juli, jetzt ist der B03X auch in Österreich bestellbar.
Design und Technik folgen dem Baukasten, den Leapmotor schon vom B05 kennt: eine durchgehende LED-Lichtleiste an Front und Heck, versenkte Türgriffe und ein schwebend wirkendes Dach. Darunter steckt eine eigene Elektroplattform mit Cell-to-Chassis-Batterie, die laut Leapmotor den Schwerpunkt senkt und die Karosserie steifer macht.
Was kostet der Leapmotor B03X in Österreich?
Leapmotor startet mit einem Aktionspreis ab 24.490 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Darin enthalten ist ein Willkommensbonus von 500 Euro für Privatkunden bei Kaufvertragsabschluss, die Aktion gilt laut Importeur bis 30. September 2026. Wie jedes reine E-Auto ist der B03X von der NoVA befreit und zahlt keine motorbezogene Versicherungssteuer. Die staatliche Kaufförderung für private E-Pkw ist dagegen bereits Geschichte: Das Programm „E-Mobilität 2025“ endete mit 31. März 2026, neue Anträge nimmt der Bund nicht mehr an.

Wie weit kommt der B03X mit einer Ladung?
Zur Wahl stehen zwei LFP-Batterien. Die Pro-Version kombiniert 39,8 kWh mit einem 130-kW-Motor (177 PS) und soll laut Werksangabe bis zu 292 km WLTP-Reichweite schaffen. Die ProMax-Version bringt 53,0 kWh und 145 kW (197 PS), die Reichweite soll bis zu 382 km betragen. Beide Varianten beschleunigen laut Leapmotor in 8,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h, bei 160 km/h ist Schluss. An der Schnellladesäule sollen 30 auf 80 Prozent Ladestand in 16 Minuten möglich sein, der Energieverbrauch liegt laut WLTP bei 15,5 bzw. 15,7 kWh/100 km.
Wie viel Platz bietet der Innenraum?
Mit 1,81 Meter Breite, 2,61 Meter Radstand und einem Wendekreis von nur 10 Metern soll der B03X trotz kompakter Außenmaße innen großzügig wirken. Der Kofferraum fasst 510 Liter, darunter liegt ein wasserdichtes 105-Liter-Fach. Umgelegte Rücksitze schaffen bis zu 1.605 Liter Ladevolumen. Ähnlich wie beim Dacia Spring zielt Leapmotor damit klar auf Käufer, denen ein bezahlbares E-Auto mit Alltagstauglichkeit wichtiger ist als Prestige.

Was bietet die Serienausstattung?
Leapmotor hält das Angebot bewusst einfach: Es gibt die Linien LIFE und DESIGN. LIFE ist mit beiden Batterien erhältlich und bringt unter anderem Klimaautomatik, LED-Scheinwerfer, 18-Zoll-Felgen, sieben Airbags und 21 Fahrerassistenzsysteme mit. DESIGN gibt es nur mit der großen 53,0-kWh-Batterie, dafür kommen Kunstledersitze, ein sechsfach elektrisch verstellbarer Fahrersitz, Sitzheizung vorne, ein beheizbares Lenkrad, Parksensoren vorne und eine 360-Grad-Kamera dazu. In beiden Linien sitzt ein 14,6-Zoll-Touchscreen neben einem 8,8-Zoll-Kombiinstrument, gesteuert vom Snapdragon-8155-Chip, dazu kabelloses Apple CarPlay und Android Auto.

Datenblock Leapmotor B03X
| Batterie | 39,8 kWh / 53,0 kWh (LFP) |
| Leistung | 130 kW / 177 PS bzw. 145 kW / 197 PS |
| WLTP-Reichweite | bis 292 km / bis 382 km |
| 0–100 km/h | 8,6 s |
| Höchstgeschwindigkeit | 160 km/h |
| Schnellladen 30–80 % | ca. 16 Minuten |
| Kofferraum | 510 l / bis 1.605 l |
| Preis (AT, Aktion) | ab 24.490 Euro inkl. MwSt. |
Motorblock-Fazit
Der B03X zeigt, wohin Leapmotor mit seiner Österreich-Offensive will: viel Reichweite, viel Platz, wenig Preis. 382 km WLTP-Reichweite und 16 Minuten Ladezeit sind für ein Fahrzeug ab 24.490 Euro ein starkes Argument gegen etablierte Kleinwagen-Stromer. Ob die Rechnung aufgeht, hängt vor allem am Händlernetz und am Werterhalt, beides muss sich in Österreich erst beweisen.




