Das Wichtigste in Kürze:
- BMW Motorrad stellt das GS Trophy Competition Bike auf Basis der BMW R 12 G/S vor
- Einsatzgebiet: die BMW Motorrad International GS Trophy 2026, die im Spätsommer nach Rumänien führt
- Ausstattung mit Enduro-Paket Pro, Komfort-Paket, Headlight Pro und Akrapovič-Schalldämpfer
- Bis auf Details wie die Wettbewerbs-Sticker lässt sich die Ausstattung am Serienmodell nachkonfigurieren
- Die BMW R 12 G/S ist in Österreich ab 19.590 Euro inklusive NoVA und Mehrwertsteuer erhältlich
Mit dem GS Trophy Competition Bike zeigt BMW Motorrad, wie ernst die Marke ihr Enduro-Erbe nimmt. Basis ist die Retro-Enduro BMW R 12 G/S, aufgerüstet für den härtesten Offroad-Einsatz: die BMW Motorrad International GS Trophy 2026 in Rumänien.
Was ist das BMW R 12 G/S GS Trophy Competition Bike?
Seit 2008 schickt BMW Motorrad bei der GS Trophy Länderteams gegeneinander ins Gelände, einen Abenteuer-Wettbewerb, der heuer im Spätsommer 2026 in Rumänien Station macht. Dort erwarten die Teilnehmer laut Veranstalter Gebirge, Wälder, Flüsse und Dörfer, „in denen die Zeit stillzustehen scheint“. Als Werkzeug für dieses raue Terrain hat BMW Motorrad nun das GS Trophy Competition Bike präsentiert, ein auf der R 12 G/S basierendes Sondermodell, das exklusiv für den Wettbewerb entstanden ist.

Welche Ausstattung steckt im Competition Bike?
Das Competition Bike bündelt praktisch das gesamte Zubehörprogramm der R 12 G/S für den Geländeeinsatz. Mit an Bord sind laut BMW das Komfort-Paket mit Hill Start Control, Schaltassistent Pro, Heizgriffen und Temporegelung, dazu Headlight Pro mit adaptivem Kurvenlicht sowie die Fahrmodi Pro. Für den Offroad-Einsatz sorgt das Enduro-Paket Pro mit Geländebereifung, 18-Zoll-Hinterrad und Lenkererhöhung. Ergänzt wird die Ausstattung durch Motorschutzbügel, Zylinderkopfhaubenschützer, eine Cockpitverkleidung im Rally-Look, einen Fünf-Liter-Tankrucksack, eine Navigationsvorbereitung und einen Schalldämpfer von Akrapovič. Optisch tritt das Bike in Lightwhite uni an, mit blauen Tapes am Tank und der charakteristischen roten Sitzbank, jene Farbkombination, die laut BMW die „Motorsport-DNA“ der Marke unterstreichen soll.

Kann man das Bike auch kaufen?
In exakt dieser Form nicht: Das GS Trophy Competition Bike ist ein Wettbewerbsfahrzeug und wird nicht als eigenständiges Modell verkauft. Wer den Look und die Ausstattung dennoch will, hat aber gute Karten, denn bis auf wenige Details wie die Wettbewerbs-Sticker lässt sich die R 12 G/S beim Händler beziehungsweise im Online-Konfigurator praktisch identisch zusammenstellen.
Was kostet die BMW R 12 G/S in Österreich?
Die Basis für das Competition Bike, die reguläre BMW R 12 G/S, steht laut BMW Motorrad Österreich ab 19.590 Euro inklusive 20 Prozent Mehrwertsteuer und 11 Prozent NoVA in der Preisliste. Der luftgekühlte Boxermotor leistet in Serie 109 PS (80 kW) und 115 Nm Drehmoment, die Sitzhöhe liegt bei 860 Millimetern, die Bodenfreiheit bei 240 Millimetern. Eine E-Förderung entfällt naturgemäß, da es sich um ein Verbrenner-Motorrad handelt. Die motorbezogene Versicherungssteuer für Motorräder in Österreich richtet sich nach dem Hubraum. Wer die im Competition Bike gezeigten Pakete dazubucht, muss mit einem spürbaren Aufpreis zum Basispreis rechnen.

| Modell | BMW R 12 G/S (Basis für das GS Trophy Competition Bike) |
|---|---|
| Motor | Luftgekühlter Boxer, 109 PS (80 kW), 115 Nm |
| Einsatz | BMW Motorrad International GS Trophy 2026, Rumänien |
| Sitzhöhe / Bodenfreiheit | 860 mm / 240 mm |
| Preis in Österreich | ab 19.590 Euro inkl. NoVA und MwSt. (Basismodell R 12 G/S) |
| Verfügbarkeit | R 12 G/S bei österreichischen Händlern erhältlich, Competition Bike selbst nicht käuflich |
Motorblock-Fazit
Ein Wettbewerbs-Einzelstück wie das GS Trophy Competition Bike ist zunächst einmal PR, keine Frage. Doch dahinter steckt ein cleveres Prinzip: BMW zeigt am Extremsport-Bike, wie geländetauglich die R 12 G/S mit dem passenden Zubehör wird, und wer will, holt sich das Konzept fast eins zu eins zum Händler. Wer im Herbst an den eigenen Trophy-Traum glaubt, liegt mit dem Blick zur R 12 G/S also gar nicht so falsch.
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