
BMW M Concept Neue Klasse: Weltpremiere in Le Mans
Die 24 Stunden von Le Mans sind traditionell eine Bühne für Emotionen – 2026 hat BMW diese Bühne genutzt, um einen Blick in die Zukunft zu werfen: Das BMW M Concept Neue Klasse feierte beim legendären Langstreckenrennen seine Weltpremiere und demonstriert, wohin die Reise für BMW M führt: vollelektrisch, konsequent modern, mit einer eigenständigen Formensprache, die sich von heutigen Verbrenner-M-Modellen deutlich abhebt.
Das Concept ist kein Fahrzeug für die Serienproduktion – es ist ein Statement. BMW M zeigt damit, dass der Übergang zur Elektromobilität keine Verwässerung der Markenidentität bedeutet, sondern eine Neuerfindung. Die Neue-Klasse-Plattform, auf der künftige BMW-Elektrofahrzeuge basieren werden, soll auch für M-Modelle das Fundament bilden.
BMW M Concept Neue Klasse: Design und ALIVE Geometry
Die Formensprache folgt dem, was BMW als ALIVE Geometry bezeichnet – ein Gestaltungsansatz, der organische Formen mit präzisen Kanten verbindet. Am M Concept Neue Klasse wirkt das besonders kraftvoll: breitere Radhäuser, eine flachere Dachlinie, ausgestellte Schweller und eine Frontgestaltung, die den klassischen BMW-Nierengrill in einer sportlicheren, elektrischen Interpretation zeigt. Die Scheinwerfer übernehmen das kreisrunde Icon-Light-Motiv der Neue Klasse, werden aber mit einem aggressiveren Ausdruck kombiniert.
Im Innenraum zeigt das Concept ein radikal vereinfachtes Cockpit: weniger physische Schalter, eine dominante Curved-Screen-Einheit, Sportsitze mit konsequenter Fahrerorientierung. Materialien, Nähte und Farben sind auf M getrimmt – ohne nostalgische Anleihen an Verbrenner-Innenräume.

Vollelektrisch: BMW M Concept Neue Klasse als Richtungsweiser
BMW M hat in den vergangenen Jahren hybride Varianten wie den XM Label Red und den M3 CS in die Palette aufgenommen. Das M Concept Neue Klasse ist das erste klare Signal für eine rein elektrische M-Zukunft ohne Verbrennungsmotor. Konkrete Antriebsdaten – Leistung, Akkukapazität, Reichweite – wurden zur Premiere nicht kommuniziert. Klar ist: Die Neue-Klasse-Architektur bietet durch neue Rundzellen-Batterien und verbesserte Ladeinfrastruktur die Basis für Performance-Fahrzeuge mit hoher Dauerbelastbarkeit auch auf der Rennstrecke.
Österreich: Was kommt nach dem i4 M50?
In Österreich bedienen aktuelle M-Fahrzeuge wie der M3 Touring und der i4 M50 eine treue Käuferschicht. Die Frage ist, was nach dem Auslaufen der aktuellen Plattformen folgt. Eine vollwertige Neue-Klasse-M-Limousine ist frühestens 2028 oder 2029 realistisch; bis dahin läuft die aktuelle i4-Plattform weiter. Preisliche NoVA-Vorteile, wie sie rein elektrische Nullemissionsfahrzeuge in Österreich genießen, dürften auch für künftige rein elektrische M-Modelle gelten. Zum Elektro-Lineup von BMW in Österreich: BMW i3 im Vergleich.
| BMW M Concept Neue Klasse | Details |
|---|---|
| Weltpremiere | 24h Le Mans, Juni 2026 |
| Plattform | Neue Klasse (elektrisch) |
| Serienrelevanz | Konzeptfahrzeug, kein Serienmodell |
| Antrieb | Vollelektrisch (Details offen) |
| M-Serienmodelle Neue Klasse | frühestens 2028/2029 |
| Aktueller M-EV in Österreich | BMW i4 M50 (ca. 110.000 €) |
FAQ: BMW M Concept Neue Klasse
Ist das BMW M Concept Neue Klasse ein Serienfahrzeug?
Nein. Das Concept ist eine Designstudie für die künftige Richtung vollelektrischer BMW M Modelle auf der Neue-Klasse-Plattform. Es wird selbst nicht produziert.
Wann kommt das erste vollelektrische BMW M-Serienmodell der Neue Klasse?
BMW hat keinen konkreten Termin genannt. Branchenbeobachter rechnen frühestens 2028 oder 2029 mit einem ersten Neue-Klasse-M-Serienmodell.
Was kostet der BMW i4 M50 in Österreich?
Der BMW i4 M50 ist in Österreich ab rund 110.000 Euro (UVP inkl. NoVA und MwSt.) erhältlich. Als Fahrzeug mit Hybridantrieb gilt er nicht als reines Nullemissionsfahrzeug und unterliegt der NoVA.




