Vandenbrink Shooting Brake

Niederländer bauen Kombi-Version des Ferrari 612 Scaglietti

Der Ferrari 612 Scaglietti ist Vorgänger des FF und GTC4 Lusso. Während die allerdings als Kombis gezeichnet sind, präsentiert sich der 612 Scaglietti als klassisches Coupé – bis Vandenbrink-Design den Italiener in die Hände bekommen hat.

Text: Maximilian Barcelli / Bilder: © ansho.nl

Bereits seit 2008 existieren die Pläne zum Ferrari 612 Scaglietti Shooting Brake, nun konnte Vandenbrink-Design diese verwirklichen. Es wird das erste Fahrzeug des Unternehmens sein, das die Straßen unsicher machen wird. Möglich hat das vor allem ein Mann gemacht: Maurik van den Heuvel, der seinen 612 Scaglietti zur Verfügung stellte.

Er wird es wohl nicht bereuen – zumindest unserer Meinung nach. Wobei Design natürlich recht unterschiedlich aufgenommen wird. Wie auch immer. Bis zur B-Säule herrscht altbekanntes vor, doch während sich beim normalen Scaglietti die Dachlinie dann elegant nach unten verabschiedet, zieht sich diese beim Vandenbrink Shooting Brake auf der gleichen Höhe weiter. Daraus ergibt sich eine massive C-Säule, die sicherlich zu den dominantesten, optischen Elementen gehört.

Nicht nur das Design hält wenig von Understatement, der Motor tut es auch: An dem wurde zwar nicht rumgebastelt, war aber auch nicht nötig. Immerhin schlagen zwölf Herzen in der Brust des Scaglietti, ein jedes verfügt über 0,48 Liter Hubraum. Output: Mächtige 540 PS, die den Ferrari in nur 4,2 Sekunden auf Tempo 100 schnalzen lassen. Schluss ist erst bei 320 km/h. Die technischen Daten des Vandenbrink Shooting Brakes sind noch nicht bekannt. Wohl aber der Kaufpreis: Medienberichten zufolge darf man sich nach der Überweisung von 300.000 Euro als Besitzer des Einzelstücks titulieren.