Audi A6 allroad: 95 Kilometer elektrisch, ab 84.988 Euro in Österreich

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Audi hat den A6 allroad neu aufgelegt, und wer jetzt erwartet, dass sich dabei rein gar nichts getan hat, täuscht sich. Mit dem e-hybrid-Antrieb schickt Ingolstadt eine Version ins Rennen, die 95 Kilometer rein elektrisch zurücklegen soll, und das in einem Kombi mit Allradantrieb und Offroad-Anspruch. Das ist eine bemerkenswerte Kombination.

Zwei Motorisierungen stehen zur Wahl: der e-hybrid sowie ein TDI. Beide kommen in Österreich mit quattro-Allradantrieb und Automatikgetriebe, beide haben deutlich über 200 Kilowatt und rennen in etwa gleich schnell auf Tempo 100. Der e-hybrid schafft den Sprint in 5,5 Sekunden, der TDI sogar in 5,4. Ein Gleichstand, der zeigt, dass der Diesel in Sachen Kraftentfaltung noch nicht überflüssig ist.

Audi A6 allroad 2026 Dreiviertel-Frontansicht

Der e-hybrid bringt 270 kW Systemleistung aus dem Verbund von Benziner und E-Motor, das ergibt 367 PS und 500 Newtonmeter. Was beeindruckt: die Batterie fasst 25,9 kWh brutto, netto nutzbar sind 20,7 kWh. An einer 11-kW-Wechselstromladesäule soll der Akku in rund 2,5 Stunden vollgeladen sein. Fur PHEV-Verhaltnisse ist das ein ordentliches Paket.

Der TDI setzt auf einen Sechszylinder-Diesel mit 220 kW (299 PS) und 580 Newtonmeter. Dazu gibt es MHEV plus-Unterstützung, also ein 48-Volt-Mildhybridsystem, das vor allem beim Rekuperieren und Anfahren hilft. Kofferraum beim TDI: 466 bis 1.497 Liter. Beim e-hybrid schrumpft das Volumen auf 404 bis 1.423 Liter. Noch immer eine Menge Platz, aber wer regelmäßig Fahrräder oder Sperrgut transportiert, sollte die Differenz kennen.

Audi A6 allroad 2026 Heckansicht mit durchgehendem Lichtband

Rouven Mohr, Vorstand Technische Entwicklung der AUDI AG, sieht den allroad als Modell für alle Lebenssituationen, das auf der Straße wie im leichten Geländeeinsatz überzeugen soll. Der Unterbau gibt das her: erhöhte Bodenfreiheit, Luftfederung und ein quattro-Antrieb, dem Schlamm und lockerer Untergrund wenig anhaben.

Für österreichische Käufer ist die Preisfrage zentral: Der A6 allroad e-hybrid kostet ab 84.988 Euro, der TDI liegt mit 89.607 Euro sogar darüber. Dieser ungewöhnliche Unterschied zugunsten des PHEV erklärt sich über die NoVA-Berechnung. Dank der offiziell sehr niedrigen CO2-Emissionen, die durch die große Batterie und 95 Kilometer Elektroreichweite möglich werden, fällt die Normverbrauchsabgabe beim e-hybrid deutlich geringer aus als beim Diesel. Unterm Strich nähern sich die effektiven Gesamtpreise damit an. E-Förderung fur Privatpersonen gibt es 2026 nicht mehr, die motorbezogene Versicherungssteuer gilt fur beide Varianten.

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