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Eine Fahrt im NASA-Marsrover

Ab in die Zukunft!

Eine Fahrt im NASA-Marsrover



Dass die NASA unbemannte Vehikel auf unseren knallroten Nachbarn schießt, ist ja fast schon ein alter Hut. Mittlerweile sind es derer schon sechs an der Zahl, da haben die Amerikaner also schon ganz ordentlich Erfahrung gesammelt. Nun präsentieren sie das Konzept für einen Marsrover mit Besatzung und wir können alle eine Runde mitfahren.

Text: Jakob Stantejsky



In Cape Canaveral, Florida, durfte CBS This Morning in die Marsauto-Studie der NASA einsteigen und das ganze Ding in Ruhe aus allen Winkeln beäugen. Wer gedacht hat, bei so einem Fahrzeug ginge es ausschließlich um Praxistauglichkeit, hat sich getäuscht. Denn designt haben den Marsrover die Parker Brothers, aus deren Federn unter anderem auch schon die Tron-Motorräder aus dem gleichnamigen Film stammen. Dementsprechend schaut das Gefährt nicht nur erwartet spacig, sondern auch wirklich lässig aus. Die Maße muten mit über sieben Metern Länge, knapp vier Metern Breite und mehr als drei Metern Höhe ziemlich gigantisch an für ein Fahrzeug, das quer durchs Weltall transportiert und sicher gelandet werden soll.

Wär’s nicht sinnvoller, einfach einen Rolls-Royce raufzuschießen? Da käme man dann auch gleich standesgemäß an am roten Planeten. Ein Labor brächte man in dem nämlich sicher auch unter und eigentlich sollte man bei der ersten Begegnung doch lieber auf Eleganz anstatt Aggressivität setzen. Schließlich wollen wir doch gute Beziehungen mit den Marsmännchen!

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VW Arteon: Zu schön, um an Schönheit zu sterben

Zu schön, um an Schönheit zu sterben

Der VW Arteon



So Einiges hatten wir zum brandneuen VW Arteon schon zu berichten, doch gestern waren wir höchstpersönlich bei den Wolfsburgern zu Gast auf eine ordentliche Portion Testfahrerei. Ein kompaktes Fazit vorauszuschießen, fällt mir schwer, da der Arteon ziemlich viele Facetten aufweist. Aber das macht ihn umso interessanter.

Text: Jakob Stantejsky



Wir alle wissen ganz genau, dass der Arteon bei einem gewissen Publikum schon von vornherein verloren hat. Denn wer auf Image und Status schwört und das nötige Kleingeld in den Taschen (oder auf den Offshorekonten in der Karibik) herumkugeln hat, der wird sich nicht von Mercedes und BMW abwenden, um nur die Premiumkonkurrenz aus der eigenen Heimat zu nennen. Das weiß man bei VW allerdings ebenso und gibt sich realistisch – über diesen ominösen Oberklassebegriff will man gar nicht erst ins Rennen einsteigen, sondern fokussiert sich lieber auf die Stärken, die das neue Flaggschiff eindeutig mitbringt. Abgesehen davon legt sich der Arteon ja wahrlich nicht mit S-Klasse und Co. an, sondern ist eindeutig ein ganzes Stück darunter einzuordnen.



Wo liegt er denn nun, der Preis des neuen Volkswagen? Naja, man könnte sagen, dass die Niedersachsen eine neue Dimension innerhalb der momentanen Flotte auftun. Denn zum Einstieg muss man eine Latte überspringen, die bei knapp unter 40.000 Euro liegt. Dafür bekommt man jedoch nur den 1,5 Liter Benziner mit 150 PS in der nacktesten Ausstattungsvariante. Für das TDI-Topmodell werden mindestens 56.840 Euronen fällig, der TSI-Obermotz haut nochmal 2.000 drauf. Unter der Haube stecken dann 240, beziehunsgsweise 280 PS. Mehr als ein Zweilitervierzylinder schaut übrigens zurzeit noch nicht dabei raus, ein V6 ist aber in Planung und wird mit höchster Wahrscheinlichkeit bald kommen. Zurzeit kann man sich lediglich die beiden Topmotorisierungen zulegen, die dann auch mit Automatik und Allrad daherrollen, sowie den 150 PS Diesel. Das Benzinäquivalent und je eine 190 PS-Version, die dann sowohl für Schaltfaule als auch Puristen erhältlich ist, werden ebenfalls noch nachgereicht.



Klar ist: mit all den erhältlichen Extras knackt man die 70.000er-Marke locker mit Links aus dem Handgelenk. Für einen Volkswagen ist das tatsächlich ein gigantischer Preis, der die Meisten sicher mehr als einmal Schlucken lässt. Gut vergleichen lässt sich der Arteon übrigens mit dem Audi A5, der bei ähnlicher Motorisierung durchaus vergleichbare Preise aufweist. Monetär findet VW also ganz offensichtlich Anschluss an die Premiumhersteller. Ob der Arteon seinem Ingolstädter Konzernbruder aber tatsächlich den Rang ablaufen kann, wird sich erst zeigen müssen.

Um euch verraten zu können, ob VWs Coupé das Zeug dazu hat, fokussieren wir uns jetzt auf das Auto selbst und lassen die holde Marie im Folgenden aus dem Spiel.



Von außen betrachtet ist den Wolfsburgern wirklich ein ganz großer Wurf gelungen. Die flache Flunder hat ihre Kurven genau dort, wo sie sein müssen, gibt sich von vorn und hinten elegant und schnittig – einfach wahrhaft fesch! Das sogenannte Kurkumagelb hat es mir besonders angetan und passt zum Auto wie die Faust aufs Auge. Neu, unverbraucht und dennoch irgendwie gediegen und cool. Innen mutet der Arteon, sofern man genug in die Austattung investiert hat, ebenfalls schön schön an, von luxuriös ist er aber doch wieder ein Stückchen entfernt. Aber wie gesagt, er will ja nicht der neue Rolls-Royce werden. Für den Fahrer ist alles VW-typisch intuitiv und simpel zu bedienen, was einerseits ein Kompliment ist, andererseits jedoch erinnert es daran, dass VW nicht aus seiner Haut kann, um vielleicht mal ein anderes Auto auf die Räder zu stellen.

Fahrtechnisch kann der Arteon überzeugen. Sowohl der 240 PS-Diesel als auch der 280 PS-Benziner überzeugen mit einem raschen Antritt und einer schier unfassbaren Laufruhe. Denn kaum ein Auto nimmt mit 20 Zöllern ausgestattet jegliche Unebenheiten so sanft und schonend, beim Fahrwerk ist VW tatsächlich ein ganz großer Wurf gelungen, der Arteon schmiegt sich förmlich an die Straße. Man kann in VWs neuem Topmodell zweifellos Spaß haben, aber eben in vernünftigen Grenzen – was manchmal ein Bisschen schade ist.



Ein weiterer Punkt pro Arteon sind dessen Assistenzsysteme, die beinahe alles abdecken, was der technologieaffine Fahrer sich nur wünschen kann. Besonders die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitserkennung hat es mir angetan. Die bezieht andauernd Streckendaten aus dem Navi und passt so den Speed auch an Kurven (ja, auch in der Stadt) an. An der Ampel hält der Arteon sanft hinter dem Vordermann und startet wieder durch, sobald dieser das tut. Das Kurvenlicht bedient sich ebenfalls der Navidaten und leuchtet so noch früher alles aus. Theoretisch wäre der Weg von zuhause in die Arbeit also möglich, ohne ein einziges Mal die Pedale zu betätigen, sobald man erstmal ausgeparkt hat. Während ich normalerweise eindeutig der Fraktion angehöre, die selber fahren will und eigentlich auf die meisten Assistenzsysteme in diese Richtung verzichten könnte, kann ich mir schon vorstellen, dass das auf so manchen Pendler einen gewissen Reiz ausübt. Denn auch wenn man natürlich weiterhin allzeit eingreifbereit bleiben muss, verliert der nervenzehrende Stop and Go-Verkehr so viel von seinem Schrecken. Das Ganze funktioniert aber wirklich verlässlich, in der Hinsicht gibt es keinen Grund zur Beschwerde.

Summa summarum bewegt sich der Arteon ein Wenig zwischen den Welten. Äußerlich eines der allerschönsten Serienautos der jüngeren Vergangenheit, gibt er sich verlässlich und durchaus innovativ. Leider muss VW den Kompromiss zwischen Komfort und Spaß irgendwo schließen und deshalb geht uns der letzte Punch ab. Der kommt aber vielleicht mit dem V6, denn so ein Fahrzeug sollte einen Motor haben, der seinen Ambitionen entspricht. Diese Hin- und Hergerissenheiten bei all den genannten Punkten könnte bedeuten, dass der Arteon eine sehr eigenständige Position auf dem Markt, abseits von Audi und Co. findet – und dann wiederum baut er sich vielleicht seine ganz persönliche Fangemeinde auf. Ich würde es ihm auf jeden Fall wünschen, denn wenn man mal von allem Drumherum absieht, bleibt eins unterm Strich stehen: Der VW Arteon kann, was er können will, ausgezeichnet und ist viel zu schön, um daran zu sterben.

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Werkstatttrend: Einen Ölwechsel und das Einser-Menü bitte




P.S. Hunter hat Hunger

Einen Ölwechsel & das Einser-Menü bitte



Werkstatttrend: Wenn am Weg in die Werkstatt der Bauch vor Hunger schon so richtig knurrt, braucht man in Zukunft davor nicht noch schnell beim McDonalds stehen bleiben. Autoservice und Fast Food gehen in Zukunft Hand in Hand.



Wenn’s in der Werkstatt mal wieder länger dauert…

Wir wissen es doch ohnehin schon: In Amerika läuft so einiges anders. Einiges zum Guten, anderes zum Kopfschütteln und wieder anders, das nach dem ersten Kopfschütteln eigentlich phänomenal ist – ganz nach dem Motto “Warum ist man da nicht schon früher drauf gekommen?”



..das Einser-Menü. Extra spicey, bitte.


Eigentlich könnte ich meinen Ölwechsel auch in der eigenen Garage erledigen, aber ganz ehrlich, mir ist die Angelegenheit einfach zu blöd. Neues Öl kaufen, alles dreckig machen und dann muss das Altöl ja auch noch entsorgt werden. Das bisschen Geld in den Profi investiere ich da wirklich liebend gerne.
Gesagt, getan. Termin bei meinem Autohaus des Vertrauens ausgemacht, den pflegebedürftigen M3 in der Garage abgegeben und da die Prozedur nicht besonders lange dauern sollte, wollte ich die Wartezeit eigentlich mit ein, zwei furchtbar grauslichen Automaten-Kaffees im Verkaufsraum von BMW verbringen.

Dort angekommen staunte ich nicht schlecht, denn die Umbauarbeiten vom letzten Jahr brachten nicht nur einen attraktiveren Showroom mit bequemeren Sitzgelegenheiten mit sich, sondern auch eine Chick-fil-A Filiale. Für alle, denen diese Fast Food Kette kein Begriff ist: Wie McDonalds, nur besser, aber dafür sucht man hier einen Cheeseburger vergebens. Bei Chick-fil-A kommt eben nur Hendl-Filet auf den Tisch. Aber zurück zum Thema, denn eigentlich hat ein Fast Food Restaurant mit einem Autohaus nicht viel gemein, außer vielleicht, dass die Mechaniker ihr Mittagessen dort schnell verschlingen.

Nach einem kurzen Gespräch mit dem GM war ich schlauer – “It’s a convenience for our customers, a lot of people will plan their service visits around it.” Wenn das schon so freundlich angeboten wird, dann muss ich mir natürlich ein paar Chicken Nuggets gönnen. Nur ausnahmsweise, zu Testzwecken, versteht sich. Am Menü stehen die Bestseller, die man auch in jedem “normalen” Chick-fil-A findet, jedoch ist die Karte verständlicherweise ein wenig kleiner angelegt. Dafür gibt es aber auch einen Drive Thru, es könnte ja sein, dass man noch etwas mitnehmen möchte.



BMW of San Diego, San Diego, Kalifornien

Seinen Anfang nahm diese Idee übrigens in Gainesville, Florida. Dort eröffnete Chick-fil-A sein erstes “Car Dealership Restaurant” und da das Konzept so erfolgreich ankam, wird dieses System jetzt aufs ganze Land ausgeweitet und ich bin mir sicher, dass einige andere Fast Food-Ketten schnell nachziehen werden. Warum auch nicht, mittlerweile gibt es Restaurants in allen Varianten, selbst in schwindelerregender Höhe kann man fein dinieren, warum als nicht beim Autohändler? So wird einem wenigstens die Wartezeit wirklich schmackhaft gemacht…





Get social guys… ich bin da ja flexibel

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Greetings from Sunny Southern California,
Pacey

MazdaGarage

In der Mazda-Garage wird am Cosmo geschraubt

Zum 50. Geburtstag des Mazda Kreiskolbenmotors

In der Mazda-Garage wird am Cosmo geschraubt



Um den 50. Geburtstag des Mazda Wankelmotors gebührend zu feiern, hat sich Mazda eine coole Schrauber-Serie für den Youtube-Channel ausgedacht. Hier erwecken die Moderatoren Cyndie Allemann und Det Müller in 14 Episoden einen Mazda Cosmo Sport für die Rallye Hamburg-Berlin-Klassik wieder zum Leben.

by Patrizia Zernatto

In der Mazda Garage

Vor 50 Jahren präsentierte Mazda den Cosmo Sport 110 S als erstes Modell mit einem nach dem Kreiskolben-Prinzip arbeitenden Triebwerk und zugleich als weltweit erstes Serienfahrzeug mit Zweischeiben-Kreiskolben-Motor. Das Besondere an diesem Motor ist, dass er weder Hubkolben noch Zylinder benötigt, sondern rotierende Scheiben das Auf und Ab der Kolben ersetzen. Das Resultat waren außergewöhnliche Laufruhe, minimale Lärmemissionen, die platzsparende Bauweise und ein geringes Gewicht. Um das zu feiern, startete der japanische Hersteller am 01. Juni in seinem YouTube-Channel unter dem Titel Mazda Garage mit der Restaurierung eines ganz besonderen Fahrzeugs.





In nur 14 Folgen der Show “Mazda Garage” machen die aus der Fernsehsendung „GRIP – Das Motormagazin“ bekannten Moderatoren Cyndie Allemann und Det Müller einen legendären Mazda Cosmo Sport 110 S, der sich in einem miserablen Zustand befindet, wieder startklar. Zum Ende soll der Cosmo bereit sein für eine Teilnahme an der Jubiläumsausgabe der Hamburg-Berlin-Klassik 2017.

Aber so ein alter Cosmo parkt auch nicht an jeder Ecke und daher kam das kürzlich eröffnete „Mazda Classic – Automobil Museum Frey“ in Augsburg mit ins Spiel. Mazdafans und passionierte Auto-Schrauber kommen bei der Show gleichermaßen auf ihre Kosten, denn neben dem Restaurationsprozess werden immer wieder Anekdoten aus der Mazda-Historie erzählt. Die beiden Moderatoren bekommen übrigens bei ihrer Mission von verschiedenen Experten Unterstützung, denn so ein altes Rallye-Auto hat einen ganz eigenen Charakter.

Hier geht’s zur ersten Folge!

Photo & Video Credit: Mazda Deutschland

SlowandFast

Slow vs Fast: Wer ist schneller?

„Schneller Fahrer, langsames Auto“ vs. „Langsamer Fahrer, schnelles Auto“

Slow vs. Fast: Wer ist schneller?



Was kommt dabei heraus, wenn man einen langsamen Fahrer in ein schnelles Auto und einen schnellen Fahrer hinter das Steuer eines langsamen Autos setzt? Donut Media hat es am Beispiel des eigenen Teams getestet und uns mit dem Ausgang überrascht.

by Patrizia Zernatto





Donut Media machte den Test

Was fällt bei einem Rennen mehr ins Gewicht, das Auto oder der Fahrer? Man würde denken es handelt sich um eine Kombination aus beidem, wenn man allerdings zwischen schnellem Auto und gutem Fahrer entscheiden müsste, dann hätten wir wohl eher auf den Fahrer getippt.

Falsch gedacht! Anscheinend bekommt selbst der lahmste Sonntagsfahrer im richtigen Auto ein wenig Rennfieber und so gab der Head Writer von Donut im Mercedes-Benz CLA45 AMG wirklich Gas. Trotz all der Erfahrung konnte der Creativ Director der Videoproduktionsfirma im Mitsubishi Mirage nicht mithalten. Das Rennen ging jedoch nicht nur knapp an den “langsamen Fahrer”, sondern er schlug den “schnellen Fahrer” um ganze acht Sekunden. Wobei der Unterschied zwischen den beiden Fahrzeugen schon sehr gigantisch ist…vielleicht hätte man sich da ein Bisschen mehr annähern können.

Photo & Video Credit: Donut Media

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Die 10 coolsten US Conceptcars der 50er

Rock ‚n‘ Roll aus Detroit

Top 10 der amerikanischen Concept Cars der 50er

Concept Cars sollen immer einen Ausblick auf die zukünftigen Modellpaletten geben. In den 1950er Jahren übertrieben es Designer wie Harley Earl (bei GM) oder Virgil Exner (bei Chrylser) gerne. Heckflossen sind da nur ein kleiner Teil dieser Kunstwerke.

Heute stellen wir euch die Top 10 der Concept Cars der 50er vor!



Cadillac El Camino (1954)

Den Chevrolet El Camino kennen vielleicht einige von euch. Der Cadillac El Camino ist wohl das krasse Gegenteil zum Arbeitstier von Chevrolet. Das Zweisitzer-Coupé mit den typischen Heckflossen wurde, wie viele andere Autos in unserer Liste, auf der General-Motors Motorama präsentiert. Einige der Designelemente des El Caminos wurden später auch bei anderen Caddys eingestzt, wie etwa die Doppelscheinwerfer oder die ausgeprägten Stoßzähne an der Front. Dem Coupé wurde auch ein Cabrio zur Seite gestellt, der Cadillac La Espada.



Chevrolet Corvette Nomad (1954)

Shootingbrakes sind momentan sehr in Mode, auch von der Corvette kursieren Renderings und Umbauten. Aber schon in den 50ern gab es Ideen zu einer Kombi-Vette. Den Namen Nomad findet man später auch beim Chevy Bel Air. Basis ist ein Chevrolet Sedan von 1953 dem die Fiberglas-Teile einer normalen Corvette aufgesetzt wurden. Unter dem silber-blauen Lackkleid steckt ein 150 PS Sechszylinder mit einer 2-Gang-Automatik.



Pontiac Club de Mer (1956)

Sieht aus wie eine Corvette und wäre wohl auch das Gegenstück der Schwesterfirma Pontiac geworden. Wie viele andere Konzepte nimmt auch der „de Mer“ anleihen am Flugzeugbau. Gefertigt aus rostfreiem Stahl stechen vor allem die zwei separaten Windschutzscheiben für Fahrer und Beifahrer, sowie die einzelne Flosse auf dem Heck heraus. Der Pontiac Club de Mer, von dem heute nur noch ein Modell und ein Nachbau existieren, war  990 mm hoch.



Buick Wildcat II (1954)

Buick entwarf insgesamt fünf Wildcat Konzeptfahrzeuge (1953, 1954, 1955, 1985 und 1997). Die interessanteste Wildkatze ist aber Nummer 2. Was einem sofort auffällt, sind dabei die „fliegenden“ Kotflügel, die sowohl das Rad als auch Teile der Aufhängungen freigeben. Angetrieben wird das gute Stück von einem 5,3 Liter Buick V8 mit 220 PS. Das Fahrzeug befindet sich heute im Besitz des Sloan Museum, das eine eigene Buick Sammlung beherbergt.



Chrysler-Plymouth Plainsman(1956)

Kombis waren, mit Ausnahmen wie dem Corvette Nomad, selten Gegenstand von Konzeptideen. Und von den wenigen, die es gab, ist der Chrysler-Plymouth Plainsman der letzte existierende.  Der „Station Wagon“ war der erste Kombi mit einer rückwärts eingebauten dritten Sitzreihe im Kofferraum. Extras wie elektrisch wegklappbare Rücksitze oder einer elektrisch versenkbaren Heckscheibe sucht man in heutigen Autos fast vergebens. Auf was wir heute aber verzichten können, ist ein Interieur aus „unborn calfskin“, also das Fell eines ungeborenen Kalbs. Angetrieben von einem 167 PS starken V8 wurde der Plainsman 2014 für 176,000 Dollar (156.000 Euro) versteigert



Ford X-100 (1953)

Was Vorbild für die Thunderbirds der 60er war, sollte ursprünglich mal ein Lincoln Continental werden. Aber weil die Lincolnkunden eher auf konventionelles Design standen, wurde der X-100 zum Ford „degradiert“.  Schade, denn dieses gute Stück besaß Extras, von denen wir heute nur träumen können: eingebauter hydraulischer Wagenheber, beheizte Sitze vorne und hinten,  eine Mittelkonsole mit Telefon, Diktiergerät und einem Rasierapparat und noch viele weitere. Technisch ein sehr feines Extra sind die thermostatgeregelten Ventilatoren zur Kühlung der Vorderbremsen.



Lincoln Futura Concept Car (1955)

Na? Kommt euch dieser Schlitten bekannt vor? Den Batman-Fans vielleicht schon. Denn nach seiner Zeit als Showcar wurde der Lincoln Futura 1966 von Customlegende George Barris zum Batmobil verwandelt. Der Futura war aber auch in seiner Ursprungsform ein echter Hingucker: zwei getrennte Fahrgastraumhauben aus Glas, die Anleihen an Düsenjägerkabinen nahmen, und natürlich Heckflossen. Der 6 Liter Lincoln V8 produzierte zwischen 285 und 300 PS. Schon vor seiner Zeit als Batmobil war der Futura im Kino zu sehen: für „It Started with a Kiss“ wurde der weiße Lincoln rot umlackiert, weil er auf schwarzweiß Film nicht gut rüberkam. Als Fahrzeug von Bruce Wayne wurde er 2013 um 3,1 Millionen Euro versteigert.

 



Mercury D-528 „Beldone“ (1955)

Weniger Concept Car sondern eher Experimantalfahrzeug ist der Mercury D-528. Den Namen D-528 bekam er, weil er das 528ste Designprojekt war. Erst später, als der Wagen dann für Film und Fernsehen verwendet wurde, änderte sich der Namen zu „Beldone“. Am Mercury wurden hauptsächlich neue Konzepte zu Klimaanlagen in Autos getestet, da dieses Extras in den 50ern stark im Kommen war.



GMC L’Universelle Concept Truck (1955)

Das Ziel hinter dem „L’Universelle“ war es, durch platzsparenden Einbau des Antriebsstrangs vorne möglichst viel Laderaum hinten zu bekommen. Etwas, das zum Beispiel beim allseits beliebten Bulli nicht der Fall ist. Angetrieben von einem 180 Pferdchen starken Pontiac V8, dürfte er dank der Flügeltüren hinten wohl auch Pate für das Model X von Tesla gestanden sein. Besonders war die Gewichtsverteilung, die beladen bei etwa 54 zu 46 (vorne /hinten) lag.



Plymouth Explorer (1954)

Eigentlich war Virgil Exner Designchef bei Chrysler. Der Plymouth Explorer wurde aber von Ghia gezeichnet. Im Vergleich zu den anderen Konzepten war dieses Coupé mit seinem 110 PS Motor eher schwach ausgestattet. Das musste sich auch ein Schwede gedacht haben, der das Fahrzeug irgendwann in den 60ern oder 70ern mit einem Jaguar-Aggregat ausstattete. Mittlerweile steht der Explorer aber wieder genauso da wie vor über 60 Jahren.

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Porsche 911 Turbo S Exclusive Series

Es geht immer noch ein Bisserl mehr

Die Porsche 911 Turbo S Exclusive Series



Einer geht noch – erst recht beim Elfer. Nach diesem Motto legt Porsche jetzt noch einmal Hand an den Turbo S und bietet das Flaggschiff der Sportwagen-Familie auch als „Exclusive Series“ an. Dabei kann man das mit dem Hand anlegen durchaus wörtlich nehmen. Denn die auf 500 Exemplare limitierte Kleinserie, die in diesen Tagen in den Handel kommt, wird tatsächlich von der Werksmanufaktur in Handarbeit veredelt.

Von Thomas Geiger



Dabei gibt es für den Spitzensportler unter anderem einen goldgelben Lack, neue Anbauteile aus Karbon und spezielle 20-Zoll-Räder, die ebenfalls in Schwarz und Gelb gehalten sind. Auch innen zieht sich dieses Farbmuster durch die Lederpolster auf den Sitzen und den Himmel aus Alcantara.



Aber Porsche wäre nicht Porsche, wenn es zum ganzen Luxus nicht auch ein bisschen mehr Leistung gäbe: Der 3,8 Liter große Sechszylinder-Turbo im Heck bekommt deshalb ein Power-Kit und legt von 580 auf 607 PS zu und das maximale Drehmoment liegt dann wie sonst nur im Overboost bei 750 Nm. Die Fahrleistungen allerdings ändern sich nicht: Von 0 auf 100 braucht das Goldstück unter den Elfern 2,9 Sekunden und das Spitzentempo liegt bei 330 km/h. Dafür allerdings ist auch der Normverbrauch mit 9.2 Litern unverändert.



Die Exclusive Series ist natürlich nicht nur stärker, seltener und – nun ja – schöner. Sondern sie ist natürlich auch teurer: Stolze 25 Prozent schlägt Porsche für die Handarbeit auf und verlangt für das Sondermodell 259.992 Euro. Zum Trost für diese Beutelschneiderei gibt’s allerdings auch noch ein maßgeschneidertes Gepäckset und zum ersten Mal bei Porsche einen Chronographen, der von Porsche Design eigens und exklusiv zum Auto gestaltet wurde, als Extra. Allerdings hat auch diese Sache einen kleinen Haken. Wie alle Extras bei Porsche müssen diese Nebensächlichkeiten auch noch einmal extra bezahlt werden – und treiben den Preis um weitere 15.000 Euro nach oben.

Hallo

Video: Die 8 verrücktesten Motorsportarten

Pack das Schwein und los!

Video: Die 8 verrücktesten Motorsportarten

Dass die Formel-1 in den letzten Jahren zunehmend an Zuschauern verloren hat, muss nicht zwangsweise am immer enger werdenden Reglement und der schwer zu brechenden Dominanz mancher Ställe liegen.

Text: Maximilian Barcelli

Andere Väter haben auch schöne Töchter. Nach diesem Motto wenden sich immer mehr Menschen von der Königsklasse im Motorsport ab, denn auch wenn die laufende F1-Saison eine spannende zu werden scheint, existieren mittlerweile enorm viele verschiedene Rennsporte, die einzelne Individuen bedienen und diverse Bedürfnisse abdecken. Die acht verrücktesten dieser Motorsportarten hat der YouTube-Kanal Car News Central zusammengefasst – wir sind gleichermaßen begeistert wie schockiert.

Das Video startet mit dem Offroad-Rennen „King of the Hammers“, der erste Herzkasperl ereilt uns dann bei der Onboard-Action eines Sprint Bootes, das wie wahnsinnig durch das Wasser heizt. Vor allem das wendige Verhalten der Boote in engen Kurven lässt uns die Luft zum Atmen weg. Nicht minder aufreibender sind die nächsten Clips.

In diesen wird das „Sand-Drag Racing“ vorgestellt, ein Rennsport, dessen Name eigentlich schon alles sagt. Man stelle sich vor: Mehrere Tausend PS, eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nicht einmal einer einzigen Sekunde. Und dann denkt sich da jemand quasi „nein, das ist noch nicht verrückt genug“. Wie kommt man sonst auf die Idee, einem Dragster Geländereifen zu montieren und diesem auf sandigem Untergrund Auslauf zu gewähren. Wir erfreuen uns jedenfalls an den spektakulären Bildern.

Auch die „Formula Offroad“ bietet den Zusehern Szenen, die sich ins Gedächtnis einprägen. Der kurioseste Rennsport und somit verdienter Abschluss eines gelungenen Videos, ist aber das „Pig N Ford Race“. Einmal im Jahr kommt es in Oregon zu diesem prestigeträchtigen Rennen. Was dabei passiert, seht ihr im Video. Mir fehlen nämlich die Worte, um die Kuriosität dieses Rennsportes auf Papier (soll heißen: ins Netz) zu bringen.



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Was die Welt nicht braucht: Die Rallye-Limo

Heute bei „Was die Welt nicht braucht“:

Die Rallye-Limousine



Die Gambler 500 Rallye hat es sich zum Ziel gesetzt, alten, zurückgelassenen Fahrzeugen nocheinmal eine Bühne zu bieten, auf der sie überzeugen können. Logischerweise finden sich daher alle möglichen und unmöglichen Gefährte im Starterfeld, wie etwa eine zum Rallye-Fighter aufgemotzte Strech-Limousine. Gestatten: die Sketch Limo!

Text: Jakob Stantejsky



Die Rallye-Limo ist in der Disziplin „navigation challenge“ an den Start gegangen. Da die Gambler 500 doch relativ unbekannt ist, finden sich leider nicht allzu viele Infos zu Ergebnissen etc. Aber wenn wir ehrlich sind, ist uns das auch relativ egal. Denn schaut euch mal dieses Monstrum an, dass da durch den Dreck fetzt! Absurde Autos sind einfach immer noch die besten Autos – vor allem, wenn sie auch noch ordentlich Power mit im Gepäck haben.

Außerdem würden wir mit dem Ding schon liebend gern mal vor irgendeinem sündteuren Nachtklub auftauchen – oder eben den Bauernhof unsicher machen. In der Sketch Limo ginge beides perfekt, blöde Blicke wären da wie dort sicher. Ein rundum gelungenes Fahrzeug eben!

The Gambler 500 was born from a dream. A dream of giving forgotten, tossed aside and abandoned autos new life. A chance to become legendary.

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Dieser Dodge Ram kann Bäume ausreißen!

Unglaublicher Kraftakt!

Dieser Dodge Ram kann Bäume ausreißen!



Als ihr einen Blick auf das Titelbild geworfen habt, war euer erster Gedanke garantiert sowas wie: „Das kann gar nicht gehen, das ist völlig unmöglich!“ Tja, Irrtum, denn der Dodge Ram macht mit dem Baum kurzen Prozess. Wenn ihr uns nicht glaubt, schaut euch halt das Video an!



Hähähähä…da haben wir euch ja ganz schön erwischt ;)! Wir hoffen, dass ihr genauso lachen musstet wie wir, als wir dem Filmchen auf den Leim gegangen sind!