
Citroën heißt jetzt „Sytroën“: Erste Kampagne mit Special Advisor Omar Sy
Omar Sy kennen die meisten aus dem Film Ziemlich beste Freunde oder der Netflix-Serie Lupin – jetzt mischt der französische Schauspieler die Kommunikation von Citroën gehörig auf. Nicht als klassischer Markenbotschafter, sondern als „Special Advisor“: eine Rolle, die weit über bezahltes Testimonial-Marketing hinausgeht und echten Einfluss auf die Markenentwicklung verspricht.

Aus Citroën wird Sytroën
Den Auftakt der Zusammenarbeit inszeniert die Marke mit einem Kniff, der sofort aufhorchen lässt: Für die Dauer der Kampagne heißt Citroën nicht mehr Citroën, sondern „Sytroën“ – eine direkte Anspielung auf den Vornamen von Omar Sy. Der Namenswechsel ist temporär und bewusst als Augenzwinkern konzipiert, dahinter steckt aber eine klare Botschaft: Hier entsteht keine austauschbare Celebrity-Kooperation, sondern eine Partnerschaft auf Augenhöhe.
„Wir wollten, dass Omar Sy eine Rolle übernimmt, die über die eines traditionellen Markenbotschafters hinausgeht. Seine Fähigkeit, Menschen zu erreichen, ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten, spiegelt Werte wider, die seit jeher zum Kern von Citroën gehören“, erklärt Xavier Chardon, CEO von Citroën.

Was „Special Advisor“ wirklich bedeutet
Omar Sy soll tatsächlich in die Markenentwicklung eingebunden werden – seine Perspektiven, Ideen und seine besondere Nähe zum Publikum fließen in die Weiterentwicklung von Citroën ein. Dass er dafür ausgewählt wurde, ist kein Zufall. Der Schauspieler gilt international als authentisch, nahbar und bodenständig, trotz – oder gerade wegen – seines weltweiten Erfolgs. Auch Stellantis-Marketing-Chef Olivier François hebt das hervor: „Zwischen Citroën und Omar Sy besteht eine außergewöhnliche Nähe und dieselbe Fähigkeit, Menschen aller Hintergründe anzusprechen, ohne gewöhnlich zu wirken.“

Globale Kampagne, österreichische Reichweite
Die Kampagne wurde von Regisseur Hugo Gélin umgesetzt, Produktion: Pariser Studio Soldats, Kreation: die Agentur Marcel. Startschuss war der 16. Juni in Frankreich; das Kampagnenvideo ist auf YouTube verfügbar. Der Roll-out auf weitere europäische Märkte – darunter Österreich – läuft bereits. In Österreich ist Citroën über ein flächendeckendes Händlernetz präsent und bietet Modelle von Kleinst- bis Nutzfahrzeug an, viele davon auch als Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Variante.

Marke im Wandel
Der Namenswechsel zu „Sytroën“ ist das markanteste Symbol einer Neuausrichtung, die Citroën seit einigen Jahren betreibt. Die Marke, 1919 von André Citroën gegründet und in Österreich seit Jahrzehnten präsent, positioniert sich zunehmend als emotionaler und nahbarer Alltagsbegleiter – mit einem breiten Angebot von Kleinstfahrzeugen wie dem Ami über Crossover bis hin zu Vans. Komfort, Zugänglichkeit und eine unverwechselbare Persönlichkeit sind dabei die zentralen Versprechen.
Genau hier passt Omar Sy ins Bild. Wer Lupin gesehen hat, weiß: Er kombiniert Charisma mit Humor und einer Überzeugungskraft, die nie aufgesetzt wirkt. Ob das in der Kommunikation auch langfristig trägt – oder ob die „Sytroën“-Episode eine kluge Einmalaktion bleibt –, darf man zurecht fragen. Die ersten Reaktionen aus Frankreich seit dem 16. Juni sind jedenfalls positiv. Für österreichische Citroën-Kunden ändert sich durch die Kampagne zwar nichts direkt am Fahrzeugangebot. Was sich ändert, ist das Bild, das die Marke von sich zeichnet: moderner, selbstbewusster – und mit einem sehr guten Augenzwinkern.





