Sport-Sport Utility Vehicle

Das ist der „neue“ Mercedes-AMG GLC 63!

Nachdem das Facelift des Mercedes-Benz GLC am Genfer Automobilsalon präsentiert wurde, folgt nun die AMG-Variante GLC 63.

Text: Maximilian Barcelli

Und welches Land würde sich für die Vorstellung des Topmodells der Baureihe besser eignen, als die Vereinigten Staaten von Amerika. Immerhin wird in kaum einem anderen Land der V8-Motor so zelebriert, wie in den USA und da der aufgefrischte Mercedes-AMG GLC 63 (S) keinen CO2-Flottenzielen zum Opfer gefallen ist, ist „Downsizing“ ein Fremdwort für ihn. Außer wenn es um Rundenzeiten auf der legendären Nürburgringer Nordschleife geht.

Dort hält der Mercedes-AMG GLC 63 S nämlich den Rundenrekord unter den SUVs, war letztes Jahr (ja, die Rede ist vom Vor-Facelift-Modell) mit einer Zeit von rund 7:49 Minuten etwa zwei Sekunden schneller als der Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio.

„Ghupft wie ghatscht“, werden jetzt manche meinen. Und sie haben recht, immerhin ist die Nordschleife ja bei Gott nicht für ihre Kürze bekannt, was den Vorsprung von zwei Sekunden recht marginal erscheinen lässt. Aber, und das ist ein großes aber: Der Stelvio hat „nur“ sechs Zylinder. Er ist mit 510 PS zwar exakt gleich stark wie der GLC 63 S, aber hat nun mal zwei Zylinder weniger. Genauso wie quasi jeder weitere Konkurrent. Der USP des GLC AMG hat also zwar schon mit der Zahl zwei zu tun, doch es sind nicht die zwei Sekunden, die er dem Alfa in der grünen Hölle abnimmt, sondern die zwei Extra-Zylinder, die ihn ausmachen.

Aber wir wollen uns nicht mehr mit dem Motor aufhalten, an dem ist nämlich nix neu. Die auffälligsten Auffrischungen sind wohl die Leuchten, die wir schon vom Facelift-GLC für Normalos kennen. Auch die Auspuffblenden haben an optischer Aggressivität gewonnen. Das Hinterachs-Sperrdifferenzial ist nun serienmäßig und Innen gibt’s abgesehen von den Erneuerungen, die das grundsätzliche Update des GLC mit sich brachte, auch das aktuelle AMG-Lenkrad.