Das sind die privaten Flitzer der Formel 1-Stars

Die Stars der Formel 1 geben auch gerne privat ordentlich Gas. Viele von ihnen sind Geschwindigkeitsfreaks und nennen jede Menge Flitzer ihr Eigen. Wenn sie nicht gerade im Firmenwagen sitzen, genießen sie ihren eigenen Fuhrpark. Beruflich könnte sich für sie in den nächsten Jahren einiges ändern, denn die Königsklasse des Motorsports steht an einem Wendepunkt.


Foto: Toby Parsons/Pixabay

Der Weltmeister sammelt Traumautos
Im Jahr 2021 soll in der Formel 1 alle neu werden. Fraglich ist, ob die grundlegenden technischen, finanziellen und regulatorischen Änderungen auch Auswirkungen auf die Hackordnung haben werden. In diesen Tagen verhandelt der Titelverteidiger Lewis Hamilton über einen neuen Vertrag bei seinem Team Mercedes. Er zählte bereits bisher zu den am besten bezahlten Sportlern der Welt. Das soll sich offenbar auch in Zukunft nicht ändern. Laut der italienischen „Gazzetta dello Sport“ hat der Weltmeister ein Angebot über 90 Millionen Euro am Tisch liegen. Der neue Vertrag soll zwei Jahre lang laufen und Hamilton bis 2022 an Mercedes binden. Diese stattliche Gage versetzt den Weltmeister in die Lage, seinen privaten Flitzer-Fuhrpark weiter aufzustocken. Dieser umfasst jede Menge Traumautos. Darunter befinden sich ein McLaren P1 und ein Ferrari LaFerrari. In diesem kurvt er schon einmal mit Popstar Justin Bieber durch die Gegend. Als Formel 1-Pilot der Silberpfeile nennt er natürlich auch einen Mercedes-AMG GT R, einen Mercedes-Benz SLS Black Series und einen Mercedes-Maybach S600 sein Eigen. Ein Pagani Zonda 760 LH, ein 427 Shelby Cobra, ein Shelby GT500 und ein Shelby GT500 ergänzen seine eindrucksvolle Sammlung an legendären Autos.

Vettel setzt auf eine bunte Mischung
Der deutsche Weltmeister Sebastian Vettel setzt in seinem privaten Fuhrpark auf Abwechslung. Darin befinden sich nicht nur spektakuläre Rennwägen, sondern auch Fahrzeuge für den täglichen Gebrauch. An der Spitze steht natürlich ein Ferrari. Der Ferrari 488 GTB wird von einem 3,9-Liter-V8-Motor mit 670 PS angetrieben. Aus seiner Zeit bei Red Bull besitzt der Deutsche noch einen Infiniti FX Vettel Edition. Seinen Jeep Grand Cherokee SRT nutzt er als Familienfahrzeug. Wenn er privat das Gaspedal durchdrücken möchte, dann hat Vettel einen schwarzen Mercedes-AMG SL65 Black Series in der Garage. Den Renner hat er für seinen Sieg in Abu Dhabi im Jahr 2009 geschenkt bekommen. Sein Lieblings-Ferrari ist übrigens ein roter F40. Dessen Vorbesitzer war übrigens der italienische Opernstar Luciano Pavarotti. Sein Alltags-Ferrari ist übrigens ein Ferrari California. Wenn es etwas bodenständiger sein soll, dann greift der Deutsche gerne zu einem Fiat 500 Oldtimer oder einem Fiat 500X. Alles in allem kann Sebastian Vettel auf eine breite Auswahl aus italienischen, britischen und deutschen Sportwagen zurückgreifen. Je nach Laune nutzt er seine Sammlung, um seiner Leidenschaft zu frönen.

Jede Menge Abwechslung
Viele andere Formel 1-Piloten müssen sich nicht verstecken, wenn es um die begehrten Flitzer geht. Auch der zweifache Formel 1-Weltmeister Fernando Alonso bevorzugt Ferrari. Sein schwarzer LaFerrari protzt mit 963 PS und einem V12-Motor. Der Engländer Jenson Button bleibt seiner Heimat treu und pilotiert einen McLaren P1. Der Sportwagen bringt mit einem 3,8-Liter-Motor 916 PS auf die Straße. Beinahe bescheiden macht sich da schon der Lieblingswagen von Lewis Hamiltons Teamkollegen aus. Valtteri Bottas schätzt seinen Mercedes C 63 und das aus einem einfachen Grund: Er bietet nicht nur ausreichend Platz, sondern hat mit 463 PS auch noch jede Menge Power unter der Motorhaube. Das eint ihn mit dem Mercedes-Junior Pascal Wehrlein. Er bevorzugt ebenfalls die Mercedes C-Klasse. Deutsche Wertarbeit steht auch bei Carlos Sainz im Mittelpunkt des Interesses. Sein Lieblingswagen ist ein roter Porsche Panamera. Von solchen Flitzern ist der Brite Jolyon Palmer noch weit entfernt. Er kurvt am liebsten mit einem gelben Renault Clio RS Trophy durch die Gegend. Der fliegende Finne Kimi Räikkönen bevorzugt zwar grundsätzlich Motorräder, doch wenn es einmal vier Räder sein müssen, setzt er auf einen 660 PS starken Ferrari Enzo. Kevin Magnussen ist zwar kein McLaren-Pilot mehr, doch privat fährt er immer noch einen McLaren P1. Felipe Massa geht es dabei genauso. Der Ex-Ferrari-Pilot fährt privat immer noch einen LaFerrari. Aus dieser Galerie der Flitzer sticht ein Ex-Formel 1-Fahrer allerdings deutlich heraus. Weltmeister Nico Rosberg hält viel von Elektromobilität und nutzt am liebsten seinen kleinen Elektro-Smart. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Die Straßen in seiner Heimat Monaco sind schmal und eng, da erfüllt der Smart seinen Zweck am besten.


Foto: Toby Parsons/Pixabay

Die zahlreichen Beispiele beweisen, dass die Freude an schnellen Autos für viele Formel 1-Fahrer eine lebenslange Leidenschaft bleibt. Sie verfügen über die entsprechenden Mittel, um sich auch privat den einen oder anderen Sportwagen zu gönnen und genießen ihr Hobby sichtlich. In der Rangliste der beliebtesten Renner liegen, so wie in der Formel 1 auch, Ferrari und Mercedes ganz vorne.

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