Hot

Tägliche Bedrohung: Texting and Walking

Fast so gefährlich wie Drinking and Driving

Tägliche Bedrohung: Texting and Walking

Es ist ein bekanntes Problem: Einige Fußgänger spielen lieber am Smartphone herum, anstatt auf den Verkehr um sie herum zu achten. Um diese Sicherheitslücke zu schließen, gibt es bereits in Australien und Deutschland Testläufe mit Blinklichter-Ampeln am Boden.

by Patrizia Zernatto

Smombies oder Smartphone-Zombies sind aus dem Straßenbild ja nicht mehr wegzudenken. Wer kann sich heute noch vorstellen, einfach von A nach B zu gehen ohne mit Social Media und Co. beschäftigt zu sein? Wie langweilig… wie wir das alle vor Smartphones und Tablets gemeistert haben, ist ein wahres Rätsel. Den Blick starr auf das Handy gerichtet, schnell eine Nachricht getippt, Facebook gecheckt oder ein Foto auf Instagram gepostet. Noch schneller kommt jedoch ein Auto oder die Straßenbahn daher und wenn man nicht aufpasst, landet man samt Gerät schnell unter den Rädern.

In Down Under wurden deshalb in den ersten Städten bereits sehr effektive Boden-Ampeln installiert. Auch die deutsche Stadt Augsburg versucht seit Anfang des Jahres das Problem mit einem ähnlichen Ampelsystem zu lösen. Bereits nach dieser relativ kurzen Testphase spricht man dort von großen Erfolgen. „Bei denjenigen, die durch den Blick aufs Display die reguläre Ampel nicht sehen, soll Aufmerksamkeit erzeugt werden, um einen Unfall zu vermeiden“, so ein Sprecher der Stadtwerke.

Australien macht es vor, Deutschland zieht nach – und dann?

In Österreich findet man zwar bereits Blinklichter im Asphalt, jedoch dient deren Zweck nur zur Warnung der Autofahrer bei Fußgängerübergängen. Die oben beschriebenen blinkenden Zebrastreifen sind mit Sensoren gesteuert und wenn sich ein Fußgänger der Auftrittsfläche nähert, beginnen die Lichter, die nur wenige Millimeter aus dem Boden herausragen, zu blinken. Ein guter erster Ansatz, aber unsere heimischen Smombies würden von Boden-Ampeln mit Sicherheit auch profitieren.

Video & Photo Credits: Veuer, DPA, Vocativ

Patrizia Zernatto

Unter dem Pseudonym P.S. Hunter war „Pacey“ lange Zeit als US-Korrespondentin für Motorblock tätig.

Weitere Beiträge

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"