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Drag Race: BMW M5 vs. BMW M8

Der YouTube-Channel Carwow bittet zwei Fahrzeuge zum Drag Race, die sich technisch ähnlicher nicht sein könnten.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Immerhin greifen die zwei Kontrahenten nicht nur auf den exakt gleichen Antriebsstrang zurück – sie werden vom selben Hersteller gebaut. In der einen Ecke: das Sportcoupé BMW M8. Und in der anderen: die Powerlimousine BMW M5.

Bevor wir allerdings zur Praxis kommen, hier noch etwas Theorie: beide werden von dem 4,4-Liter-V8-BiTurbo-Triebwerk befeuert und weil sie als Competition-Modelle an den Start gehen, spendiert dieses 625 anstelle von 600 PS. Die wirken zwar grundsätzlich auf alle vier Räder, können aber dank „M xDrive“ auch ausschließlich an die Hinterachse geleitet werden. Auf dem Papier hat übrigens das Coupé die Nase vorn: In 3,2 Sekunden sprintet dieses auf Tempo 100. Der M5 Competition benötigt ein Zehntel mehr.

Drag Race der Kompakten: A 45 S vs. M2 vs. RS 3 vs. Golf R

Carwow bittet vier deutsche Vertreter der schnellen Kompaktklasse zum Drag Race. Können VW Golf R, Audi RS 3 und BMW M2 Competition dem neuen Mercedes-AMG A 45 S die Stirn bieten?

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow

Immerhin ist der Affalterbacher der stärkste im Quartett – und das, obwohl er zusammen mit dem Golf den kleinsten Motor hat. Was man anno 2020 aus zwei Litern Hubraum rausquetschen kann? Bis zu 421 PS!

Mit genau elf Pferdchen weniger, dafür zwei Zylinder mehr, wartet der BMW M2 Competition auf. Sein Reihensechser erwirtschaftet 410 PS. Aus der illustren Runde hat der Münchner zwar den größten Motor, tritt jedoch als einziger mit Hinterradantrieb an – was besonders bei der feuchten Fahrbahn ein großer Nachteil ist.

Punkto Zylinderanzahl zwischen BMW M2 und Mercedes A 45 platziert sich der Audi RS 3. Sein Fünfzylinder garantiert eine unverwechselbare Soundkulisse und mit geraden 400 PS fehlt ihm auch nicht viel Kraft auf Benz und BMW.

Ganz anders sieht die Sache beim VW Golf R aus: Wie der A 45 S mit einem Vierzylinder ausgestattet, bringt er es auf 300 PS. Kann er seinen Allradantrieb nutzen und den BMW M2 Competition hinter sich lassen? Ihr erfahrt es im Video! Das Drag Race, beziehungsweise der erste Durchgang, startet bei Minute Sieben.

Alt gegen neu: Mercedes-AMG G 63

Schon die letzten Modelle der vorangegangenen Mercedes G-Klasse bestachen mit Opulenz, doch mit dem Wechsel in die aktuelle Generation hat der G die Verwandlung vom geländegängigen Praktiker zum Luxus-Offroader endgültig vollzogen. Bleibt nur noch die Frage, wer eigentlich schneller ist.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Als Gegner hat Carwow die 63er-Modelle von AMG auserkoren. Sowohl im alten, als auch im neuen G werkelt dann ein BiTurbo-V8, einmal mit vier, einmal mit 5,5 Litern Hubraum. Erübrigt sich vermutlich zu erwähnen, welcher mit mehr Brennraum ausgestattet ist. In der Theorie scheint das Viertelmeilen-Rennen jedenfalls schon entschieden: der neue Mercedes-AMG G 63 schöpft 585, der alte offeriert 571 Pferdchen. Noch viel aussagekräftiger ist allerdings der Sprintwert von 0 auf 100 km/h: da nimmt die aktuelle G-Klasse ihrem Vorgänger fast eine ganze Sekunde ab. Wieso sich also noch die Praxis reinziehen? Naja, es sind zwei G 63er, die gegeneinander Rennen fahren. Also …  

Drag Race der Superlative: M8 vs. R8 vs. GT 63 S vs. 911 vs. Model X

In diesem Viertelmeile-Rennen geht’s hart zur Sache: Carwow lässt eine illustre Runde von fünf Autos gegeneinander antreten. Gemein haben diese unterm Strich nicht viel – mit Ausnahme ihrer Übermotorisierung.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Da hätten wir zum Beispiel den BMW M8, der mit seinen 625 PS ein bisserl die (sehr) schnellen Gran Turismos vertritt. Ebenfalls ein (sehr) schneller Gran Turismo, allerdings mit vier Türen ausgestattet; der Mercedes-AMG GT 63 S. Sein V8-Triebwerk produziert satte 639 PS. Während für die Elektrofraktion Teslas Dickschiff, das Model X, ins Rennen geht, wird das Quintett von zwei noch reinrassigeren Sportwagen komplementiert: dem Porsche 911 als Carrera 4S, sprich mit Allradantrieb und 450 PS, und dem Audi R8, dessen Verbrennungsmotor dank 5,2 Litern Brennraum und zehn Zylindern der größte ist – mit 620 PS jedoch nicht punkto Leistung. Wer gewinnt, seht ihr im Video.

Drag Race: Porsche 911 vs. Tesla Model 3

Ja, das Model S von Tesla hat selbst Supersportler alt aussehen lassen – zumindest längsdynamisch (und das auch nur begrenzt). Gut, dass die neue Generation des Porsche 911 nicht auf dieses, sondern auf das Model 3 trifft.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Einfach wird’s der Kultsportler aus Zuffenhausen trotzdem nicht haben. So sprechen nicht nur die Sprintwerte von 0 auf 100 km/h für den Tesla, die beiden E-Maschinen im Model 3 wirken auch auf Vorder- sowie Hinterachse ein. Währenddessen tritt der Elfer als Carrera S an. Bedeutet konkret: Zwar satte 450 PS, dafür treiben die „nur“ die Hinterräder an. Und auch das erste Drag Race endet so, wie erwartet: das Tesla Model 3 besiegt den Porsche. Doch wie sieht’s beim zweiten Durchgang mit aufgewärmten Gummis aus? Außerdem hat auch der Brake Test eine Überraschung zu bieten.

Tauziehen: Mercedes-AMG G 63 vs. Range Rover Sport SVR

Während der SUV-Boom immer mehr weichgekochte City-SUVs hervorbringt, gehören diese beiden noch zum alten Schlag. Denn auch wenn die G-Klasse und der Range Rover Sport vor Luxus nur so platzen, scheut sich letzterer nicht vorm groben Gelände – und ersterer sowieso nicht.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow, YouTube

Für diese Challenge wären die imposanten Offroad-Attribute beider aber gar nicht mal so notwendig. Immerhin findet sie auf einer einfachen Wiese statt. Viel wichtiger sind Grip und Kraft – und von der haben beide mehr als genug. Der Mercedes-AMG G 63 und der Range Rover Sport SVR stellen in ihrer jeweiligen Baureihe das Spitzenmodell dar. Beide verfügen über einen V8 und ähnliche Leistungsdaten.

Die Räder der G-Klasse wandeln 585 PS in Vortrieb um, beim Sport SVR sind es 10 Pferdchen weniger. Punkto Motor gibt es auch signifikante Unterschiede. So wird der Achtzylinder im G von einem Turbo aufgeblasen, die Aufladung im Range Rover erfolgt durch einen Kompressor. Außerdem hat der Brite mit fünf Litern Hubraum deutlich mehr zu verbuchen. Laut Datenblatt absolvieren beide Geländewagen den Paradesprint gleich schnell – nämlich in 4,5 Sekunden. Ist aber komplett irrelevant, da die beiden Kraxler im Tauziehen gegeneinander antreten. Wer gewinnt, seht ihr im Video.

Bowler Bulldog demontiert Ford Mustang im Drag Race

Zwischen Ford Mustang und dem Bowler Bulldog gibt es tatsächlich eine Gemeinsamkeit: beide werden von rassigen V8-Maschinen vorwärts gepeitscht. Dementsprechend naheliegend ist auch dieses Drag Race. Oder so.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow, YouTube

Jedenfalls: Ford Mustang. Da gibt’s eigentlich nicht viel zu erzählen, weil: eh schon wissen. Als GT werkelt ein freiatmender Achtzylinder unter der langgezogenen Haube. Power? 450 PS. Hubraum? Satte fünf Liter – genauso viel, wie auch der Bowler Bulldog hat. Um den gleichen Motor handelt es sich aber nicht.

Eh klar – der Kleinserienhersteller mit Fokus auf Offroad-Langstreckenrallyes gönnt sich bei seinen Produkten auch Fahrzeuge von Land Rover als Basis. Was ja auch nicht wahnsinnig schwer zu erkennen ist. Ergo wird man da keinen Ford-Motor reinschrauben. Schon gar nicht, wenn Jaguar Land Rover einen famosen Achtzylinder im Regal hat. Ironie des Schicksals; der V8-Kompressor, der so Feinheiten wie den Jaguar F-Type und F-Pace SVR oder den Range Rover Sport SVR antreibt, wird im Ford-Motorenwerk in Bridgend zusammengeschraubt.

Wie auch immer. Da der Bowler eben diesen Motor nutzt, ist klar, dass er auch stärker als der Mustang ist. Exakt 100 PS mehr, also 550 PS, werden an die Räder geleitet. Dass die Kiste mit der Aerodynamik eines Kühlschranks das Pony Car dann so deutlich abzieht, überrascht trotz der Mehrleistung dann doch. Welches Fahrzeug beim Brake Test die Nase vorne hat (oder eigentlich hinten), seht ihr im Video. Total überraschender Spoiler: der Bowler ist es nicht.   

BMW M135i vs. Mercedes-AMG A35 vs. VW Golf R vs. Audi S3

Viermal Vierzylinder, viermal rund 300 PS, viermal Allradantrieb – vier Vertreter des Kompaktsportler-Segments, die in diesem Drag Race von Carwow ihre Kräfte messen.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow, YouTube

Zwei dieser Hot Hatches werden sogar vom selben Triebwerk befeuert. Surprise, surprise: Es sind natürlich VW Golf R und Audi S3. Doch die beiden eint nicht nur der exakt 300 PS starke 2,0-Liter-TSI, sondern auch ihr Alter. Das ist nämlich recht fortgeschritten.

Zumindest im Vergleich zu diesen beiden: 2018 kam die neue Generation der Mercedes A-Klasse auf den Markt, dieses Jahr folgte der frische 1er BMW. Von beiden gibt es bereits sportliche Derivate, die den Eindruck machen, als würden auch sie sich den Motor teilen. 306 PS, das steht sowohl im Datenblatt des Mercedes-AMG A 35, als auch in dem des BMW M135i. Wer entscheidet dieses extrem ausgeglichene Duell für sich? Die Antwort gibt’s im Video!

Drag Race der Kraftkombis: AMG E 63 S T-Modell vs. Panamera Turbo S E-Hybrid ST

Diese zwei Automobile lassen Väterherzen höherschlagen. Sie kombinieren üppiges Raumangebot mit gewaltiger Power. Recht naheliegend also, den Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid Sport Turismo gegen das Mercedes-AMG E 63 S T-Modell in einem Drag Race antreten zu lassen.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow / YouTube

Beide Kraftkombis setzen auf doppelt zwangsbeatmete, vier Liter große V8-Maschinen. Während den AMG jedoch einzig und allein dieser antreibt – gut, bei 612 PS bedarf es eigentlich auch keiner Zusatzleistung – assistiert dem Ottomotor im Zuffenhausener zusätzlich ein Elektroaggregat. Die Systemleistung lässt eigentlich keine Zweifel offen; mit 680 PS ist der Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid Sport Turismo klar im Vorteil.

Doch Power ist nur die halbe Miete. Ein LKW hat auch viel davon. Er wiegt aber auch dementsprechend. Das tut der Porsche natürlich auch, immerhin verfügt er wie erwähnt über ein Hybridsystem. Reicht das Mehr an Leistung, um den Gewichtsnachteil auszumerzen? Oder schafft es das Mercedes-AMG E 63 S T-Modell als erster Kombi über die Ziellinie?  

Wie viel schneller ist der LaFerrari als der Enzo?

Sie gehören zu den schnellsten Ferraris aller Zeiten – und somit auch zu den schnellsten Autos überhaupt: Der Enzo Ferrari und dessen Nachfolger, der LaFerrari.

Text: Maximilian Barcelli / Bilder: Carwow/YouTube (1), Ferrari (2)

Wie viel sich zwischen 2004, Produktionsende des Enzos, und 2013, Produktionsbeginn des LaFerrari punkto Technik getan hat, zeigen die Fahrleistungen. Preschten die 660 PS, selbstverständlich von einem V12 erwirtschaftet, den Enzo in rund dreieinhalb Sekunden von 0 auf 100 km/h, braucht der LaFerrari sogar weniger als drei Sekunden für den Paradesprint. Kein Wunder, bei der Mehrleistung: Auch im LaFerrari werkelt ein Zwölfzylinder, allerdings stellt dieser irre 800 PS zur Verfügung. Als wäre das noch nicht genug, spendierten die Italiener ihrem Aushängeschild auch noch eine Elektrokomponente, die die Gesamtleistung auf 963 PS hebt und den LaFerrari als direkten Konkurrenten von McLaren P1 und Porsche 918 Spyder positioniert.

„Nur Theorie“, mussten sich die Damen und Herren des YouTube-Channels Carwow gedacht haben. Die Briten baten beide Supersportler auf den Flugplatz und ließen sie gegeneinander antreten  – in einem Rolling Race und Brake Test. Klar, der Ferrari LaFerrari wird den ersten Platz holen, wie überlegen er seinem Vorgänger tatsächlich ist, überrascht dann doch. Dass der legendäre und großartige Enzo ein Dinosaurier ist, wie dies Andrew attestiert (der Typ im LaFerrari), würden wir aber echt nicht unterschreiben.