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Drag Race: Porsche 911 vs. Tesla Model 3

Ja, das Model S von Tesla hat selbst Supersportler alt aussehen lassen – zumindest längsdynamisch (und das auch nur begrenzt). Gut, dass die neue Generation des Porsche 911 nicht auf dieses, sondern auf das Model 3 trifft.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Einfach wird’s der Kultsportler aus Zuffenhausen trotzdem nicht haben. So sprechen nicht nur die Sprintwerte von 0 auf 100 km/h für den Tesla, die beiden E-Maschinen im Model 3 wirken auch auf Vorder- sowie Hinterachse ein. Währenddessen tritt der Elfer als Carrera S an. Bedeutet konkret: Zwar satte 450 PS, dafür treiben die „nur“ die Hinterräder an. Und auch das erste Drag Race endet so, wie erwartet: das Tesla Model 3 besiegt den Porsche. Doch wie sieht’s beim zweiten Durchgang mit aufgewärmten Gummis aus? Außerdem hat auch der Brake Test eine Überraschung zu bieten.

Tauziehen: Mercedes-AMG G 63 vs. Range Rover Sport SVR

Während der SUV-Boom immer mehr weichgekochte City-SUVs hervorbringt, gehören diese beiden noch zum alten Schlag. Denn auch wenn die G-Klasse und der Range Rover Sport vor Luxus nur so platzen, scheut sich letzterer nicht vorm groben Gelände – und ersterer sowieso nicht.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow, YouTube

Für diese Challenge wären die imposanten Offroad-Attribute beider aber gar nicht mal so notwendig. Immerhin findet sie auf einer einfachen Wiese statt. Viel wichtiger sind Grip und Kraft – und von der haben beide mehr als genug. Der Mercedes-AMG G 63 und der Range Rover Sport SVR stellen in ihrer jeweiligen Baureihe das Spitzenmodell dar. Beide verfügen über einen V8 und ähnliche Leistungsdaten.

Die Räder der G-Klasse wandeln 585 PS in Vortrieb um, beim Sport SVR sind es 10 Pferdchen weniger. Punkto Motor gibt es auch signifikante Unterschiede. So wird der Achtzylinder im G von einem Turbo aufgeblasen, die Aufladung im Range Rover erfolgt durch einen Kompressor. Außerdem hat der Brite mit fünf Litern Hubraum deutlich mehr zu verbuchen. Laut Datenblatt absolvieren beide Geländewagen den Paradesprint gleich schnell – nämlich in 4,5 Sekunden. Ist aber komplett irrelevant, da die beiden Kraxler im Tauziehen gegeneinander antreten. Wer gewinnt, seht ihr im Video.

Bowler Bulldog demontiert Ford Mustang im Drag Race

Zwischen Ford Mustang und dem Bowler Bulldog gibt es tatsächlich eine Gemeinsamkeit: beide werden von rassigen V8-Maschinen vorwärts gepeitscht. Dementsprechend naheliegend ist auch dieses Drag Race. Oder so.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow, YouTube

Jedenfalls: Ford Mustang. Da gibt’s eigentlich nicht viel zu erzählen, weil: eh schon wissen. Als GT werkelt ein freiatmender Achtzylinder unter der langgezogenen Haube. Power? 450 PS. Hubraum? Satte fünf Liter – genauso viel, wie auch der Bowler Bulldog hat. Um den gleichen Motor handelt es sich aber nicht.

Eh klar – der Kleinserienhersteller mit Fokus auf Offroad-Langstreckenrallyes gönnt sich bei seinen Produkten auch Fahrzeuge von Land Rover als Basis. Was ja auch nicht wahnsinnig schwer zu erkennen ist. Ergo wird man da keinen Ford-Motor reinschrauben. Schon gar nicht, wenn Jaguar Land Rover einen famosen Achtzylinder im Regal hat. Ironie des Schicksals; der V8-Kompressor, der so Feinheiten wie den Jaguar F-Type und F-Pace SVR oder den Range Rover Sport SVR antreibt, wird im Ford-Motorenwerk in Bridgend zusammengeschraubt.

Wie auch immer. Da der Bowler eben diesen Motor nutzt, ist klar, dass er auch stärker als der Mustang ist. Exakt 100 PS mehr, also 550 PS, werden an die Räder geleitet. Dass die Kiste mit der Aerodynamik eines Kühlschranks das Pony Car dann so deutlich abzieht, überrascht trotz der Mehrleistung dann doch. Welches Fahrzeug beim Brake Test die Nase vorne hat (oder eigentlich hinten), seht ihr im Video. Total überraschender Spoiler: der Bowler ist es nicht.   

BMW M135i vs. Mercedes-AMG A35 vs. VW Golf R vs. Audi S3

Viermal Vierzylinder, viermal rund 300 PS, viermal Allradantrieb – vier Vertreter des Kompaktsportler-Segments, die in diesem Drag Race von Carwow ihre Kräfte messen.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow, YouTube

Zwei dieser Hot Hatches werden sogar vom selben Triebwerk befeuert. Surprise, surprise: Es sind natürlich VW Golf R und Audi S3. Doch die beiden eint nicht nur der exakt 300 PS starke 2,0-Liter-TSI, sondern auch ihr Alter. Das ist nämlich recht fortgeschritten.

Zumindest im Vergleich zu diesen beiden: 2018 kam die neue Generation der Mercedes A-Klasse auf den Markt, dieses Jahr folgte der frische 1er BMW. Von beiden gibt es bereits sportliche Derivate, die den Eindruck machen, als würden auch sie sich den Motor teilen. 306 PS, das steht sowohl im Datenblatt des Mercedes-AMG A 35, als auch in dem des BMW M135i. Wer entscheidet dieses extrem ausgeglichene Duell für sich? Die Antwort gibt’s im Video!

Drag Race der Kraftkombis: AMG E 63 S T-Modell vs. Panamera Turbo S E-Hybrid ST

Diese zwei Automobile lassen Väterherzen höherschlagen. Sie kombinieren üppiges Raumangebot mit gewaltiger Power. Recht naheliegend also, den Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid Sport Turismo gegen das Mercedes-AMG E 63 S T-Modell in einem Drag Race antreten zu lassen.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow / YouTube

Beide Kraftkombis setzen auf doppelt zwangsbeatmete, vier Liter große V8-Maschinen. Während den AMG jedoch einzig und allein dieser antreibt – gut, bei 612 PS bedarf es eigentlich auch keiner Zusatzleistung – assistiert dem Ottomotor im Zuffenhausener zusätzlich ein Elektroaggregat. Die Systemleistung lässt eigentlich keine Zweifel offen; mit 680 PS ist der Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid Sport Turismo klar im Vorteil.

Doch Power ist nur die halbe Miete. Ein LKW hat auch viel davon. Er wiegt aber auch dementsprechend. Das tut der Porsche natürlich auch, immerhin verfügt er wie erwähnt über ein Hybridsystem. Reicht das Mehr an Leistung, um den Gewichtsnachteil auszumerzen? Oder schafft es das Mercedes-AMG E 63 S T-Modell als erster Kombi über die Ziellinie?  

Wie viel schneller ist der LaFerrari als der Enzo?

Sie gehören zu den schnellsten Ferraris aller Zeiten – und somit auch zu den schnellsten Autos überhaupt: Der Enzo Ferrari und dessen Nachfolger, der LaFerrari.

Text: Maximilian Barcelli / Bilder: Carwow/YouTube (1), Ferrari (2)

Wie viel sich zwischen 2004, Produktionsende des Enzos, und 2013, Produktionsbeginn des LaFerrari punkto Technik getan hat, zeigen die Fahrleistungen. Preschten die 660 PS, selbstverständlich von einem V12 erwirtschaftet, den Enzo in rund dreieinhalb Sekunden von 0 auf 100 km/h, braucht der LaFerrari sogar weniger als drei Sekunden für den Paradesprint. Kein Wunder, bei der Mehrleistung: Auch im LaFerrari werkelt ein Zwölfzylinder, allerdings stellt dieser irre 800 PS zur Verfügung. Als wäre das noch nicht genug, spendierten die Italiener ihrem Aushängeschild auch noch eine Elektrokomponente, die die Gesamtleistung auf 963 PS hebt und den LaFerrari als direkten Konkurrenten von McLaren P1 und Porsche 918 Spyder positioniert.

„Nur Theorie“, mussten sich die Damen und Herren des YouTube-Channels Carwow gedacht haben. Die Briten baten beide Supersportler auf den Flugplatz und ließen sie gegeneinander antreten  – in einem Rolling Race und Brake Test. Klar, der Ferrari LaFerrari wird den ersten Platz holen, wie überlegen er seinem Vorgänger tatsächlich ist, überrascht dann doch. Dass der legendäre und großartige Enzo ein Dinosaurier ist, wie dies Andrew attestiert (der Typ im LaFerrari), würden wir aber echt nicht unterschreiben.   

Drag Race: AMG G-Klasse vs. Stelvio Quadrifoglio vs. F-Pace SVR

Mit der steigenden Nachfrage an SUVs – und zwar quer durch die Geldbank – sprießen auch Performance orientierte Dickschiffe aus der Erde wie Maiglöckchen im … nun ja … im Mai.

Text: Maximilian Barcelli

Drei Vertreter dieser Gattung stellen sich nun den knallharten Vergleichstest von Carwow. Das Programm, wie gehabt: Ein klassisches Viertelmeile-Rennen, ein Rolling Race und ein Brake Test. Die Kontrahenten?

Der Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio. Der Italiener kommt mit Biturbo-V6 und 510 PS, gehört zu den schnellsten SUVs der Welt und war sogar einmal „King of the Ring“ – bis ihn der AMG GLC 63 S abgelöst hat. Einen AMG gilt es auch heute zu schlagen.

Nämlich den Mercedes-AMG G 63. Ein Auto, mit der Aerodynamik eines Billy-Regals. Aber auch so ein Billy-Regal wäre ziemlich schnell, würde es von einem doppelt turboaufgeladenen Achtzylinder getrieben werden. Output: 585 PS.

Der Jaguar F-Pace SVR wartet zwar mit exakt gleich vielen Zylindern auf, sein Kompressor quetscht aber 35 Pferdchen weniger aus fünf Litern Hubraum. Macht aber nix; mit einem Leergewicht von knapp unter zwei Tonnen ist er der G-Klasse dafür hier deutlich überlegen. Wer aus dem Trio den Vergleich für sich entscheiden kann, seht ihr im Video.

By the way: Das Segment der Power-SUVs ist bald um ein besonderes Exemplar reicher. Es gibt neue Infos zum Aston Martin DBX.

Bilder: carwow (1), Eryk Kepski (1), Hersteller (2)

Drag Race: E-Autos vs. Toyota Supra

E-Autos sind gemeinhin als begnadete Längsdynamiker bekannt. So fertigen selbst Tesla Model S puristische Supersportler ab. Doch wie sieht’s denn ein paar Leistungsklassen darunter aus?

Text: Maximilian Barcelli / Bilder: Carwow (1), Tesla (1), Eryk Kepski (3)

Der neue Toyota Supra ist ein klassischer Sportwagen. Ein via Turbo auf 340 PS aufgeblasener Reihensechser vorne treibt die Räder hinten an. Dann noch: Pfeilschnelle 8-Gang-Automatik, aggressives Auftreten, kompakte Länge, zwei Sitze.

Dagegen wirken diese Fahrzeuge, allesamt schwer, allesamt groß, zwei von dreien auch ziemlich hoch, wie gemütliche Elefanten, die bei einem Drag Race gegen den Supra so viel zu suchen haben, wie ein Vegetarier im Steakhaus. Doch der Schein trügt. Denn erstens verfügen die drei Musketiere über jeweils mehr als 400 PS, zweitens wird die Leistung nicht von einem herkömmlichen Verbrennungsmotor erwirtschaftet, sondern von einem Elektromotor und drittens: Allradantrieb.

Doch ob die 408 PS des Audi e-tron, die 400 PS des Jaguar I-Pace und die rund 450 PS des Tesla Model 3 reichen, um ihr enormes Gewicht schneller über die Ziellinie zu bringen? Ihr seht es im neusten Video von Carwow. Das Drag Race startet etwa bei Minute zwei, das Rolling Race bei Minute vier und der Brake Test bei Minute fünf.

Ist der Porsche Turbo S schneller als ein Lambo Huracán Performante?

Der Lamborghini Huracán Performante ist moderner, stärker und leichter. Aber der Turbo S ist halt ein Turbo S.

Text: Maximilian Barcelli

Kompaktsportler, Power-SUVs, Sportwagen – der YouTube-Channel Carwow führt die verschiedensten Drag Races durch. In diesem Beschleunigungsrennen stellt das Team rund um Mat Watson einen Lamborghini Huracán Performante einen Porsche 911 Turbo S der Baureihe 991 gegenüber. Ein spannendes Duell.

Immerhin begegnen sich die Kontrahenten auf Augenhöhe. Gut, der freiatmende V10 im Huracán Performante leistet mit 640 PS exakt 60 Pferdchen mehr als der zwangsbeatmete Sechszylinder-Boxer des Turbo S. Bei den Fahrdaten schenken sich der Deutsche und der Italiener aber nix: Beide sprinten in 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, vorbei ist die Beschleunigungsorgie jeweils bei rund 330 Sachen.

Neben der klassischen Viertelmeile messen sich der Lamborghini Huracán Performante und der Porsche 911 Turbo S auch im Rolling Race und Brake Test. Ohne zu viel zu verraten, aber die Leistung des Zuffenhauseners ist verdammt beachtlich – und heizt die Vorfreude auf den Turbo S der neuen Generation (992) so richtig an.

Beitragsbild: © Carwow / YouTube

Drag Race mit Überraschung: Supra vs. Cayman GTS vs. TT RS vs. A110

Dieses Drag Race von Carwow wartet mit hochklassigen Teilnehmern auf: Der neue Toyota Supra misst sich mit dem Porsche Cayman GTS, Audi TT RS und Alpine A110.

Text: Maximilian Barcelli

Sie alle sind Sportwagen zu halbwegs(!) niedrigen Preisen – und trotzdem haben sie kaum Gemeinsamkeiten. So sind Alpine A110 und der Porsche Cayman GTS zwei Mittelmotorflundern mit Vierzylinder-Motoren (gut, das sind schon zwei Gemeinsamkeiten), während Toyota Supra und Audi TT RS klassisch von Frontmotoren angetrieben werden. Der Supra vom BMW-Reihensechser, der TT RS vom famosen Fünfzylinder aus dem eigenen Hause.

Trotz einem Zylinder mehr ist nicht der Supra Leistungskönig des Quartetts, sondern der TT RS. Sein 2,5-Liter-Motor erwirtschaftet 400 Pferde, die an alle vier Räder verteilt werden – noch ein riesen Vorteil gegenüber der hinterradgetriebenen Konkurrenz. An zweiter Stammtisch-Stelle liegen Toyota und Porsche mit jeweils 340 PS ex aequo. Abschlusslicht ist die Alpine. Deren 1,8-Liter-Murl schöpft 252 PS – außer das Tuningunternehmen Litchfield nimmt sich die Französin zur Brust, was bei dieser der Fall ist. Die 300 PS wirken trotzdem geradezu schwachbrüstig verglichen mit den Gegnern. Kann die Alpine das mit dem geringen Gewicht wieder wett machen? Auf dem Datenblatt jedenfalls steht der Gewinner schon fest: Es ist der Audi. Doch dieses Drag Race hat eine ordentliche Überraschung zu bieten …

Beitragsbild: Carwow / YouTube