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Drag Race BMW M2 CS vs. AMG A 45 S vs. Audi RS 3

Sie sind die schärfsten Geräte, die die drei großen, deutschen Premiummarken in der Kompaktklasse zu bieten haben: BMW M2 CS, Mercedes-AMG A 45 S und Audi RS 3. Carwow bittet diese nun zum Drag Race.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Dabei geht jeder der Kompaktsportler einen ganz eigenen Weg. So begeistert der BMW M2 CS dank Hinterradantrieb und längseingebautem Motor sowie die Option einer 6-Gang-Handschaltung vor allem Puristen. Sein drei Liter großer und von zwei Turbos befeuerter Reihensechszylinder leistet 450 PS. Im Rennen tritt der M2 CS mit dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe an.

Der zweitstärkste Teilnehmer des Drag Races kommt aus Affalterbach und hat nur 29 PS weniger als der BMW – und das, obwohl er im Vergleich auf gleich zwei Zylinder und einen Turbolader verzichten muss. Doch nicht umsonst deklariert Mercedes das auf „M139“ getaufte Triebwerk als den stärksten Vierzylinder, der jemals in ein straßenzugelassenes Serienfahrzeug verbaut wurde. Einen entscheidenden Vorteil hat der Mercedes-AMG A 45 S noch – zumindest gegenüber dem M2: Seine 421 PS wirken auf alle vier Räder ein.

Selbiges gilt natürlich auch für den Audi RS 3. Er ist nicht nur das schwächste Fahrzeug der Runde, sondern auch das mit Abstand älteste (die neue Generation wird bald folgen). Eine Chance auf den Sieg hat er dennoch: Einerseits, weil der RS 3 auch heute noch einer der schnellsten Kompakten ist, wie schon dieses Drag Race gezeigt hat. Und anderseits, weil es sich bei dem Exemplar im Rennen um eine getunte Version handelt: Der Fünfzylindermotor bringt es auf 450 PS, ist also nicht nur exakt so stark wie der BMW M2 CS, sondern verweist den AMG A 45 S punkto Leistung auch noch auf den dritten Platz. Es wird also spannend!

Das große Lamborghini-Drag Race

Ein kleiner und ein großer Sportwagen in der Modellpalette – so hält es Lamborghini seit Anfang der 2000er. Doch weil sich mit diesen nicht das ganz große Geld verdienen lässt, erweiterte mit dem Urus 2018 ein – eh klar – SUV das Portfolio.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Damit sich dieser noch lukrativer gestaltet, bedient er sich aus dem Konzernregal von VW – und zwar reichlich. Davon muss man kein Fan sein, aber immerhin sind Drag Races, in denen Lamborghini-Baureihen gegeneinander antreten, um einen Teilnehmer reicher: So misst sich der Urus in dem von Carwow durchgeführten Rennen gegen den Lamborghini Huracàn Performante sowie den Aventador SV an. 

Während der Huracán Performante von einem freiatmenden V10-Motor angetrieben wird, der 640 PS erwirtschaftet, peitschen den Aventador SV 750 Pferdchen nach vorne. Die schöpft zwar auch ein hochdrehender Saugmotor, allerdings mit zwei Zylinder mehr. Und sieht’s beim Urus aus?

Das Super-SUV wird von dem bekannten Vierliter-V8-Biturbo angetrieben. Dieser kommt beispielsweise auch in Porsche Panamera oder Audi RS Q8 zum Einsatz, im Urus bringt es das Triebwerk auf 650 PS. Wer von den drei Lamborghinis gewinnt (oder von den zwei – bleiben wir realistisch), seht ihr im Video! Davor noch ein kleiner Tipp: Beim dritten Versuch (ab Minute sechs) vermasselt der Huracán-Fahrer den Start einmal nicht …

Drag Race: AMG C 63 S T-Modell gegen BMW M3 … Touring?!

M340i Touring hin oder her – wenn es um die ganz bösen Mittelklasse-Kombis geht, wird man bei Audi und Mercedes fündig, aber eben nicht bei BMW. Wie ist es also möglich, dass sich im neusten Video von Carwow ein BMW M3 Touring dem Mercedes-AMG C 63 S T-Modell stellt?

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsblid: Carwow via YouTube

Die kurze Antwort: Nick P., ein wohl ziemlich cooler Type aus Großbritannien, konnte und wollte sich nicht damit abfinden, dass BMW keinen M3 Touring baut und entschied sich, das selbst in die Hand zu nehmen. Mit viel Liebe zum Detail und vor allem einigen Arbeitsstunden verwandelte er einen 320d Touring der vorangegangenen Generation in einen waschechten M3 Kombi – samt Antriebsstrang, Anbauteilen und Abgasanlage. Die längere Antwort könnt ihr übrigens hier lesen.

Nun lässt Nick P. in einem Drag Race seinen Selfmade-M3 gegen das Nonplusultra der Mittelklasse-Power-Kombis antreten: Der Achtzylinder im Mercedes-AMG C 63 S T-Modell leistet 510 PS, die über alle vier Räder in Vortrieb umgewandelt werden. Somit ist auch klar, warum der BMW M3 Touring im Drag Race – Achtung Spoiler – nicht sonderlich gut abschneidet. Ganz M-like schickt der Reihensechser, der übrigens auf 540 PS hochgezüchtet wurde, seine Pferdchen nur auf die Hinterachse. Aus was für einem Holz der M3 Touring tatsächlich geschnitzt ist, beweist er dann aber beim Rolling Race.

Porsche 911 Turbo S zerstört McLaren 720S!

Der McLaren 720S gehört zu den dominantesten Fahrzeugen am Dragstrip. Nun muss sich das britische Supercar allerdings einem Gegner stellen, über den man nicht nur selbiges sagt, sondern der auch noch einen entscheidenden Vorteil hat: Allradantrieb.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Die Rede ist freilich vom neuen Porsche 911 Turbo S. In dessen Heck arbeitet ein großvolumiger und von zwei Turbos befeuerter Boxer-Sechszylinder, der für satte 650 PS sorgt. 650 PS, die wohlgemerkt an alle vier Räder gehen, während der McLaren seine 720 PS nur über die Hinterachse in Vortrieb umwandeln muss.

Da hilft es dann auch nicht, dass der Brite nicht nur 70 PS stärker, sondern auch bedeutend leichter ist: Gegen das Sprintmonster aus Zuffenhausen (2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h) hat er im Endeffekt keine Chance. Doch wie sieht das bei einem rollenden Start aus? Ihr erfahrt es im Video!

Das VW-interne Power-SUV-Drag Race

Dieses Drag Race geht verdammt knapp aus. Überraschend ist das aber nicht, immerhin treten hier vier Power-SUVs aufeinander, die auf der gleichen Plattform stehen.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Dabei handelt es sich um den Modularen Längsbaukasten des VW-Konzerns, der von Porsche Cayenne, Audi Q8, Bentley Bentayga und Lamborghini Urus genutzt werden. Genau diese vier Fahrzeuge treten im Drag Race gegeneinander an.

Damit Cayenne und Q8 mit einem Lamborghini mithalten können, müssen Porsche und Audi freilich die ganz schweren Geschütze ausfahren. Im Falle des Zuffenhauseners heißt das: Turbo S E-Hybrid. Und im Falle des Ingolstädters: RS Q8. Beide nutzen den vier Liter großen Biturbo-V8 – ebenso wie der Lamborghini Urus dies tut.

Doch während der Achtzylinder im Urus auf 650 PS aufgeblasen ist und der Antriebsstrang des Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid aufgrund elektrischer Unterstützung sogar 680 PS leistet, muss sich der Audi RS Q8 mit 600 Pferdchen zufriedengeben.

Etwas mehr Power steht dem Bentley Bentayga zur Verfügung. Als das einzige Power-SUV der Runde wird dieser nicht vom V8 befeuert, sondern von einem exklusiven W12-Motor. Mit 608 PS und einem hohen Gewicht scheinen seine Chancen allerdings begrenzt zu sein. Ob dem tatsächlich so ist, seht ihr im Video von Carwow.

Bei dem Bentayga auf dem Foto handelt es sich zwar – anders als im Video – um den brandneuen; wir zeigen lieber trotzdem den. Ist spannender.

Elektro vs. Verbrenner: Das Porsche Turbo-Duell

Einst war der Zusatztitel „Turbo“ nur jenen Porsche-Modellen vorenthalten, deren Boxermotoren – im Gegensatz zu den „normalen“ Carrera – auch von einem Turbolader unter Druck gesetzt wurden. Mittlerweile gibt es sogar das Elektroauto Taycan als Turbo (S).

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Einen Lader hat der freilich nicht, beschleunigen tut er aber immerhin wie ein Turbo: Die 761 PS und 1.050 Nm, die beim Start mit Launch Control losgelassen werden, peitschen die Limousine in unfassbaren 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Damit ist er einer der am schnellsten auf Landstraßentempo beschleunigenden Porsche überhaupt, nur eine Handvoll anderer Modelle aus Stuttgart können es mit ihm aufnehmen – und das, obwohl es sich um eine Limousine handelt. Um eine recht schwere, noch dazu.

Der neue Porsche 911 Turbo S gehört jedenfalls zu den Autos, die dem Taycan Paroli bieten können: Sein 3,8 Liter großer Sechszylinder-Boxermotor wird von zwei Turbos befeuert, die von diesem Kraftwerk erwirtschafteten 650 PS sorgen für einen Paradesprintwert von 2,7 Sekunden. In der Theorie ist also der Turbo S schneller als … naja … der Turbo S eben. Nur: Sieht das in der Praxis auch so aus? Dieser Frage ging Carwow nach und bat beide Boliden zum Drag Race. Wer gewinnt, seht ihr im Video.

Neue Corvette C8 stellt sich dem Dodge Demon

Böse Zungen behaupten ja, dass Ami-Schlitten zwar längsdynamisch auf Krawall gebürstet sind, aber wehe dir eine Kurve tut sich vor einem auf. Ob man diese Meinung jetzt vertritt oder nicht – zumindest ihr Drag-Race- und Burnout-Talent ist schwer zu bestreiten.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Throttle House via YouTube Screenshot

Insbesondere, wenn es sich um ein Muscle-Car wie dem Dodge Demon handelt: Die ärgste Ausartung der Challenger-Reihe leistet knapp über 850 PS! Erwirtschaftet werden die von einem Motor, der der Fridays-for-Future-Fraktion einen Schauer über den Rücken laufen lässt: Acht Zylinder, auf die sich fette 6,2 Liter Hubraum verteilen und von einem Kompressor unter Druck gesetzt werden. Und da soll die Basis-Corvette mithalten können?

Die hat sich ja mit dem Generationenwechsel neu erfunden: Statt Front- gibt’s jetzt Mittelmotor, was besonders der Querdynamik gut tut. Aber um die geht’s nicht. Also: Kann die Corvette C8 gegen den Dodge Demon, der die Viertelmeile offiziell in 9,65 Sekunden gemeistert hat, überhaupt irgendwas ausrichten? Die überraschende Antwort: Ja! Wobei so überraschend das bei genauer Betrachtung auch nicht ist, immerhin verfügt auch die Corvette über einen V8 mit 495 PS. Und 850 PS müssen über die Hinterachse auch erst einmal in Vortrieb umgewandelt werden. Wobei es im konkreten Fall ja nicht einmal 850 PS sind, sondern „nur“ rund 800. Dieser Demon trinkt nämlich kein Super Plus.

Drag Race: BMW M340i nimmt es mit Audi RS 4 auf

Großes Duell der Power-Kombis in der Mittelklasse. Nur blöd, dass BMW keinen „richtigen“ Vertreter in dieser Gattung aufweisen kann, Audi mit dem RS 4 Avant hingegen schon. Kann der semi-radikale M340i Touring mithalten?

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Wer sich für Power-Kombis im Mittelklasse-Segment interessiert, der geht bei BMW traditionellerweise leer aus, zumindest wenn er ein ganz scharfes Gerät sucht. Einen M3 Touring muss man sich wenn schon selbst „basteln“ (wobei das mit viel Liebe zum Detail recht gut funktioniert, wie hier zu lesen ist). Und so wird das auch bei der aktuellen 3er Generation gehalten – an der Baureihen-Spitze der Limousine der M3, an der des Kombis der M340i. Doch ist der 374 PS starke Traum für Familien im Zeitstress tatsächlich so viel weniger radikal und schnell als die Extrem-Varianten der Mercedes C-Klasse und des Audi A4?

Die kurze Antwort: Nein. Die lange seht ihr im Video von Carwow. Das Autoportal bat nämlich Audi RS 4 Avant und BMW M340i xDrive Touring auf den Flugplatz zum Drag Race – und dieses bringt eine große Überraschung mit sich. Zumindest im ersten „Lauf“, den der Münchner knapp für sich entscheiden kann. Und auch wenn der 450 PS starke RS 4 die nächsten beiden Beschleunigungsrennen gewinnt, überrascht es dennoch, wie gut der M340i mithalten kann. Die Ausnahme ist hier der Bremstest: Dort stellt der Audi dann breitwillig zur Schau, dass er doch mehr auf Performance getrimmt ist, als sein Fast-Konkurrent. Aber das seht ihr euch am besten selbst an.

Drag Race: Vier Baureihen, vier Topmodelle

Vier Baureihen, vier Topmodelle: Carwow bittet den Mercedes-AMG G 63, BMW M340i Touring, Audi RS Q3 Sportback und VW T-Roc R zum Drag Race. Stellt sich nur noch die Frage, wie das zusammenpasst.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Klar könnte man jetzt über den Sinn dieses Drag Races philosophieren. Wobei alles darauf hinausläuft, dass es eben keinen Sinn macht. Und die Erkenntnis macht halt auch nur halb so viel Spaß. Stattdessen könnte man einfach nur: genießen. Immerhin treten hier vier (mit Blick auf den kommenden M3: vorläufige) Topmodelle verschiedenster Baureihen an. Als Underdog fungiert der VW T-Roc R. Sein 2-Liter-Vierzylinder erwirtschaftet 300 PS, die, wie bei seinen Kontrahenten, an alle vier Räder geleitet werden.

Leistungstechnisch eine Stufe höher ist der BMW M340i xDrive Touring platziert. Unter seiner Haube werkelt ein Reihensechser, dessen 374 PS für einen Paradesprint von 4,5 Sekunden sorgen.

Laut Datenblatt marschiert auch der Audi RS Q3 in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Obwohl er über einen Zylinder weniger als der BMW verfügt, quetschen die Ingolstädter 26 PS mehr aus den 2,5 Litern Hubraum.

Völlig aus der Reihe tanzt der letzte Teilnehmer des Drag Races. Und zwar in jeglicher Hinsicht: Die Mercedes G-Klasse ist nicht nur viel größer und schwerer als seine Kontrahenten, sondern verfügt als AMG G 63 auch über ungleich mehr Power. Exakt handelt es sich um 585 V8-PS. Die braucht er aber auch, um mit der windschlüpfrigeren und nicht über 2,5 Tonnen schweren Konkurrenz fertig zu werden. Das zeigt auch die Theorie: In dieser sprintet der Mercedes-AMG G 63 nämlich genauso schnell auf Landstraßentempo wie Audi und BMW. Wer gewinnt, seht ihr im Video!

Ungleiches Rennen mit Überraschung: BMW M8 vs. AMG A 45 S

Mit 3,2 Sekunden marschiert kein anderer, aktueller BMW so schnell von 0 auf 100 km/h wie der M8 Competition. Und da soll eine A-Klasse dagegen halten können?

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Durchaus! Zumindest, wenn es sich bei der A-Klasse um die schärfste ihrer Art handelt, also um den AMG A 45 S. Und wenn der BMW M8 Competition gegen diesen im 2 WD-Modus antritt. Dass der Asphalt feucht ist, hilft dem Baby-Benz zusätzlich.

Wobei: Was heißt hier eigentlich „Baby-Benz“? Immerhin werkelt im Mercedes-AMG A 45 S der stärkste Serien-Vierzylinder der Welt: 421 PS werden via Turboaufladung aus zwei Litern Hubraum gequetscht und an alle vier Räder verteilt. Das sorgt immerhin für eine Beschleunigung auf Landstraßentempo in unter vier Sekunden. Sehr weit weg ist man da vom BMW M8 Competition nicht.

Der lässt seine Muskeln aber vor allem jenseits der 100 km/h spielen: Wenn die vollen 625 PS vom V8-Biturbo abgerufen werden, zeigt der Digitaltacho nach nur 10,6 Sekunden 200 km/h an. Freilich nur unter perfekten Bedingungen und wenn der Allradantrieb nicht deaktiviert ist. Ob der A 45 S diese Vorteile nutzen kann, seht ihr im Video!