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Drag Race: Corvette C8 vs. Charger Hellcat

Wenn irgendwo Hennessey draufsteht, egal ob Traktor oder Hypercar, dann ist der Inhalt normalerweise heftig getunt. Doch diesmal schicken die Texaner zwei gänzlich jungfräuliche Serienautos gegeneinander auf den Strip: Chevrolet Corvette C8 und Dodge Charger Hellcat.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Hennessey Performance

Es dürfte sich dabei allerding nur um die Ruhe vor dem Sturm handeln, da Hennessey in der Videobeschreibung davon spricht, dass die beiden Boliden „for now“ unbehandelt sind. Das heißt allerdings nicht, dass sie schwächlich daherkommen: Die neue Corvette bietet mit ihrem Mittelmotor nämlich 495 PS, während der Charger als Hellcat 707 Rosse aufzäumt. Ein klarer Sieger also?

Zumindest beim stehenden Start ist das Ergebnis eindeutig, aber wohl nicht in die Richtung, die man sich erwarten durfte. Oder doch? Schließlich sorgt so ein Mittelmotor für ordenltich Grip auf der Hinterachse …

Beim rollenden Start ist die ganze Geschichte jedenfalls eine verdammt enge Kiste. Und wir können jetzt schon kaum erwarten, was Hennessey aus den beiden amerikanischen Racern macht. Vierstellige PS-Einträge sind bei den wilden Tunern alles andere als unwahrscheinlich.

V8-Drag Race für die Ohren: M3 vs. RS 4 vs. C 63

Vor langer, langer Zeit, als die Politik Automobilhersteller noch nicht zu Zwangskastrationen ihrer Motoren gedrängt hat, da war so ein hubraumstarker und hochdrehender V8-Sauger in Mittelklasse-Limousinen und -Kombis gang und gäbe. Carwow lässt diese Zeit nun aufleben.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Mittlerweile findet man freiatmende Achtzylinder-Motoren mit viel Hubraum ja fast nur noch in diversen Muscle-Cars aus Übersee. Das war nicht immer so, wie ein Blick auf die Jahrzehntwende von den Nullern auf die Zehner zeigt. Einverstanden, auch heute noch bietet Mercedes-AMG in der C-Klasse einen Achtzylinder an. Und auch wenn bei vier Litern Hubraum nicht die Rede von Downsizing sein kann, verglichen mit dem 6,2 Liter großen V8 der vorigen C-Klasse-Generation ist der aktuelle nicht mehr ganz so martialisch. Dieser C 63 AMG der letzten Baureihe muss sich nun mit dem Audi RS 4 B8 und dem BMW M3 E90 messen – beide verfügen ebenfalls über V8-Saugmotoren, wenngleich sie nicht ganz so hubraumstark sind. Wer gewinnt, seht ihr im Video. Wobei das dieses Mal nicht ganz so relevant ist. Hauptsache Sound!

Wir wollen aber nicht zu viel sudern. Auch die aktuellen Generationen haben es in sich:

Hier geht’s zum BMW M3 CS-Test!

Hier geht’s zum Audi RS 4-Test!

Hier geht’s zum Mercedes-AMG C 63-Test!

Hennessey Goliath 700 vs. Chevy Silverado

Hennessey muss man als Petrolhead einfach liebhaben. Denn immer wenn die Amerikaner an einem Auto herumschrauben, kommt dabei ein Urviech allererster Güte heraus. Das gilt auch für den Hennessey Goliath 700.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Hennessey Performance

Der basiert je nach Kundenwunsch auf dem Chevrolet Silverado oder dem GMC Sierra 1500, da beide Pickup-Brutalos denselben 6,2 Liter-V8 von GM unter der Haube haben. Und schon da ist er kein Kind von Traurigkeit: Im Silverado stecken so von Haus aus 420 PS. Der Goliath 700 macht daraus allerdings vor allem dank eines 2,9 Liter-Kompressors gigantöse 700 Pferde. Was bedeutet ein Upgrade von 280 PS aber auf dem Dragstrip?

Wer dieses Rennen gewinnt, dürfte völlig klar sein. Es ist auch eindeutig, keine Frage. Aber zum winzigen Punkt am Horizont wird der Goliath auch wieder nicht. Ob es einem das garantiert nicht gerade billige Upgrade also wert ist, muss man wohl individuell entscheiden. Schön, wenn man überhaupt die Qual der Wahl hat.

Drag Race: 840 PS-M5 vs. McLaren 720S

Der McLaren 720S hat sich im Lauf der letzten Jahre den Ruf eines Riesentöters redlich erworben. Schließlich hat er im Drag Race schon so manch deutlich stärkeren Boliden geschnupft. Jetzt schickt sich ein eigentlich deutlich unterlegener Konkurrent an, die Ordnung auf den Kopf zu stellen.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via DSC OFF

Genauer gesagt handelt es sich um einen BMW M5, mit dem der Brite normalerweise garantiert kurzen Prozess machen würde. Doch dieser Münchner hat die Quarantäne mit Pumpen verbracht – und zwar 24 Stunden täglich.

Das Ergebnis sind 840 statt der popligen 625 PS, die der M5 vor seinem Fitnesscenter-Dauerbesuch sein Eigen nennen konnte. Daneben schaut auch der McLaren mit seinen 720 Pferden irgendwie recht armselig aus der Wäsche. Im Video seht ihr, was das auf dem Dragstrip bedeutet.

Falls der Timestamp nicht funktioniert: Bei 21:20 startet die Action.

Auch wenn der BMW anfangs davonschießt, wirft der McLaren schnell seine Angel aus und holt sich den aufmüpfigen Deutschen wieder. Beim Paradesprint 0 auf 100 dürfte der BMW jetzt überlegen sein, soweit so gut. Doch insgesamt regiert in diesem Duell immer noch der Supersportler aus England.

Kann es der BMW M8 mit einem Ferrari aufnehmen?

Der BMW M8 Competition ist das teuerste, stärkste und wohl auch schnellste Gerät, das die Münchner aktuell im Portfolio haben. Doch kann es das luxuriöse Sportcoupé auch mit einem Ferrari aufnehmen?

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Das hängt vor allem davon ab, welcher Ferrari denn auf den BMW M8 Competition losgelassen wird. Der F8 Tributo, der in unter acht Sekunden von 0 auf 200 km/h sprintet? Schwierig. Oder der 812 mit seinen 800 PS? Auch nicht gerade besser. Doch es gibt sie, die Ferrari, die eine zweistellige Sekundenanzahl auf Tempo 200 benötigen, wenngleich auch eine sehr niedrige, und gegen die sich der BMW M8 Competition nicht zu verstecken braucht. Der GTC4Lusso ist so einer.

Mit seinen 690 PS, erwirtschaftet von einem freiatmenden Zwölfzylinder, ist er dem 625 PS starken BMW M8 Competition leistungstechnisch zwar überlegen, beim Paradesprint-Wert deutet sich jedoch ein anderes Bild an: In 3,3 Sekunden wuchtet der Münchner von 0 auf 100 km/h, der Ferrari GTC4Lusso, er verfügt übrigens wie der BMW über Allradantrieb, benötigt hierfür eine Zehntelsekunde mehr. Von 0 auf Tempo 200 hat hingegen der Italiener für die Langstrecke wieder die Nase vorn: 10,5 gegen 10,8 Sekunden. Es dürfte also spannend werden.

Nicht zuletzt deshalb, weil Carwow, die das Drag Race durchführen, auch noch einen dritten Kandidaten auf den Flugplatz gebeten haben: den Nissan GT-R. Der gilt als wahres Beschleunigungsmonster. Kein Wunder, knackt die aktuelle Version Landstraßentempo doch in wahnwitzigen 2,8 Sekunden. Bei diesem Godzilla handelt es sich allerdings um ein Fahrzeug Baujahr 2009. Bedeutet: „Nur“ 485 PS, die der BiTurbo-V6 zur Verfügung stellt. Wie Praktisch, dass dieser spezielle GT-R getunt wurde und mit 630 PS sogar knapp stärker als der M8 Competition ist. Aber was reden wir so lange? Let’s race!

Hier geht’s zum Ferrari GTC4Lusso-Test!

Hier geht’s zum BMW M8 Competition-Test!

Eh schon wissen Nissan GT-R-Test!

Big Rig ist das ultimative Drag Race

Bei Drag Races geht es ausschließlich um vier Dinge: Power, Geschwindigkeit, Geschwindigkeit und Power. Bei der Big Rig Challenge liegt der Fokus ausschließlich auf dem Power-Aspekt, da Lkws in der Regel nicht die allerschnellsten Gefährte sind.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Charles Russell

Bitte nicht falsch verstehen! Diese Zugmaschinen kriechen auch nicht gerade lahm daher, sondern haben schon einen ganz netten Punch. Brauchen sie allerdings auch, wenn sie beim Loaded Drag Race mit satten 55 Tonnen Holz am Buckel antreten müssen – bergauf, versteht sich. Da geht es dann weniger um Höchstgeschwindigkeiten oder Beschleunigungszeiten, sondern einfach nur noch um rohe Gewalt.

Letztere wird vor allem der Kupplung angetan, die aus Adamantium oder sowas ähnlichem bestehen muss. Die monströse Kraft, die auf die Lkws wirkt, lässt die alleine schon tonnenschweren Zugmaschinen ganz mühelos aufsteigen – als ob es sich um Papierflieger handle. Die pechschwarzen, fetten Rauchwolken, die aus den Auspüffen quellen, unterstreichen nur noch energischer, um welch brutale Maschinerie es sich hier handelt. Wer Drag Races bisher schon als dekadent wahrgenommen hat, muss seinen Horizont der Entrüstung hier definitiv erweitern.

Drag Race: Tesla Model S vs. Lamborghini Aventador

Das Tesla Model S gehört in Sachen Längsbeschleunigung zu den brachialsten Fahrzeugen überhaupt, was das E-Auto schon in einigen Rennen beweisen konnte – auch gegen Supersportwagen. Ein solcher stellt sich nun noch einmal dem Topmodell der Baureihe, dem Model S Performance.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Dessen beide E-Motoren erwirtschaften rund 800 PS, die auf alle vier Räder wirken. Auf dem Papier muss sich der Gegner der Elektro-Limousine geschlagen geben: Der freiatmende V12 im Lamborghini Aventador S schöpft 740 PS aus seinen 6,5 Litern Hubraum.

Doch auch der Italiener verfügt über Allradantrieb. Außerdem ist er mit etwa 1,6 Tonnen Eigengewicht mehr als 400 Kilogramm leichter (und das, obwohl es sich um den Roadster handelt) als das Tesla Model S. Nur: Wird das reichen, um das sprintstarke E-Auto im Drag Race zu besiegen? Ihr seht es im Video!

Beide Fahrzeuge zu teuer? Kein Problem, Tesla und Lamborghini haben auch „günstigere“ im Sortiment:

Hier geht’s zum Lamborghini Huracán EVO-Test!

Und hier lest ihr den Bericht über das Tesla Model 3!