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Diese Corvette C8 fährt 330 km/h!

Mit dem Konzeptwechsel von Front- auf Mittelmotor erreicht die neuste Generation der Corvette neue fahrdynamische Höhen. Auch in Sachen Spitzengeschwindigkeit.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Hennessey

Immerhin rennt die Basis-Vette maximal 312 km/h. Da kann die Vorgängergeneration nur mithalten, wenn es sich um die Versionen mit ganz viel Scharf handelt, also um Z06 oder ZR1. Tuner Hennessey legt da nun ein Eitzerl drauf: Dank Lachgaseinspritzung und einer neuen Edelstahl-Abgasanlage blasen die Amerikaner den 6,2 Liter großen V8-Sauger auf 650 PS auf. Mit der neu gewonnenen Leistung schafft es die Corvette C8 so auf über 200 mph! Konkret hat die Stingray 205,1 mph, also 330 km/h erreicht. Man stelle sich vor, wie schnell sie hätte sein können, wenn das Gewicht der gigantischen Stahl-Hoden des Fahrers nicht mit an Bord gewesen wären. Bei dem Straßenzustand über 300 Sachen fahren …

Drag Race: Corvette C8 vs. Charger Hellcat

Wenn irgendwo Hennessey draufsteht, egal ob Traktor oder Hypercar, dann ist der Inhalt normalerweise heftig getunt. Doch diesmal schicken die Texaner zwei gänzlich jungfräuliche Serienautos gegeneinander auf den Strip: Chevrolet Corvette C8 und Dodge Charger Hellcat.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Hennessey Performance

Es dürfte sich dabei allerding nur um die Ruhe vor dem Sturm handeln, da Hennessey in der Videobeschreibung davon spricht, dass die beiden Boliden „for now“ unbehandelt sind. Das heißt allerdings nicht, dass sie schwächlich daherkommen: Die neue Corvette bietet mit ihrem Mittelmotor nämlich 495 PS, während der Charger als Hellcat 707 Rosse aufzäumt. Ein klarer Sieger also?

Zumindest beim stehenden Start ist das Ergebnis eindeutig, aber wohl nicht in die Richtung, die man sich erwarten durfte. Oder doch? Schließlich sorgt so ein Mittelmotor für ordenltich Grip auf der Hinterachse …

Beim rollenden Start ist die ganze Geschichte jedenfalls eine verdammt enge Kiste. Und wir können jetzt schon kaum erwarten, was Hennessey aus den beiden amerikanischen Racern macht. Vierstellige PS-Einträge sind bei den wilden Tunern alles andere als unwahrscheinlich.

Hennessey Goliath 700 vs. Chevy Silverado

Hennessey muss man als Petrolhead einfach liebhaben. Denn immer wenn die Amerikaner an einem Auto herumschrauben, kommt dabei ein Urviech allererster Güte heraus. Das gilt auch für den Hennessey Goliath 700.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Hennessey Performance

Der basiert je nach Kundenwunsch auf dem Chevrolet Silverado oder dem GMC Sierra 1500, da beide Pickup-Brutalos denselben 6,2 Liter-V8 von GM unter der Haube haben. Und schon da ist er kein Kind von Traurigkeit: Im Silverado stecken so von Haus aus 420 PS. Der Goliath 700 macht daraus allerdings vor allem dank eines 2,9 Liter-Kompressors gigantöse 700 Pferde. Was bedeutet ein Upgrade von 280 PS aber auf dem Dragstrip?

Wer dieses Rennen gewinnt, dürfte völlig klar sein. Es ist auch eindeutig, keine Frage. Aber zum winzigen Punkt am Horizont wird der Goliath auch wieder nicht. Ob es einem das garantiert nicht gerade billige Upgrade also wert ist, muss man wohl individuell entscheiden. Schön, wenn man überhaupt die Qual der Wahl hat.

Hennessey bläst den R8 auf 925 PS auf

Obwohl Downsizing derzeit in der Automobilbranche schneller grassiert als eine Zombieapokalypse in Hollywood, ist der V12 nicht der bedrohteste Motor. Dieser Titel gehört zweifelsohne dem V10, der nur noch in einer halben Handvoll Serienfahrzeuge zum Einsatz kommt. Hennessey lässt den Zehntöpfer im Audi R8 nun hochleben. Sehr hoch.

Text: Jakob Stantejsky / Fotos: Hennessey Performance

Denn wo der 5,2 Liter-V10 im Serienmodell schon resche 570 oder 620 PS leistet, pumpen die amerikanischen Tuner nochmal über 300 Pferde zusätzlich durch den R8. Wie geht das? Die Antwort hat vor allem zwei Teile, nämlich den ersten und den zweiten Turbolader, die Hennessey für dieses Unterfangen eingebaut hat. Sauger darf sich dieser R8 also nicht mehr nennen, diese bittere Pille versüßt aber ein Teelöffel Zucker in Form von 925 PS. Neunhundertfünfundzwanzig.

Die finden hinter dem Aggregat ganz im Heck des Wagens Platz und verwandeln den Motorraum in ein Wunderland für Petrolheads. Schöner als jeder noch so bunt behängte Christbaum, keine Frage. Und weil der Lamborghini Huracán ja unter dem Blech eng mit dem R8 verwandt ist, bietet Hennessey diese Intensivierung auch für den Italiener an.

Performancetechnisch bedeutet das, dass der Hennessey R8 nun in 2,6 Sekunden auf knapp 100 km/h schießt (Die Amerikaner und ihre heißgeliebten Meilen, gell?) und die Viertelmeile in 9,8 Sekunden hinknallt. dieser Spaß kostet natürlich mehr als nur ein Bisschen, deshalb schlägt die Verschärfung des Ingolstädters mit 79.500 Dollar zu Buche, was rund 73.000 Euro entspricht.

Blöd nur, dass Dr. Hennessey in den USA ordiniert. Da wird es für den nicht-amerikanischen R8-Besitzer dann noch empfindlich teurer, sein Vehikelchen auf Kurs zu bringen. Aber gut, wer einen Audi R8 fährt, dürfte andere Probleme haben als Geld.

Der 1.000 PS-Hennessey Jeep in Action

Selten hat ein Name so gut zu einem Auto gepasst wie MAXIMUS zu dem Monstrum, das Hennessey aus dem Jeep Gladiator geschaffen hat. Seit letztem Herbst bauen die Amerikaner den MAXIMUS 1.000, jetzt schicken sie ihn in die Wüste zum Härtetest.

Text: Jakob Stantejsky

Probleme dürfte der wildgewordene Geländewagen keine haben. Dafür spricht einerseits das actiongeladene Video, und andererseits liefern auch die 1.014 PS und 1.265 Nm Drehmoment recht eindeutige Indizien in diese Richtung. Zusätzlich hat Hennessey die Offroad-Kompetenz des Jeeps in jeder Hinsicht noch verschärft, so dass dieses Auto jetzt wohl der brutalste Jeep der Welt sein dürfte.

Den MAXIMUS 1.000 in natura zu sehen, dürfte für uns leider ein Wunschtraum bleiben. Denn Hennessey wird insgesamt nur 24 Stück bauen und den Preis mit 225.000 Dollar auch noch recht steil anlegen. Schade, für dieses Ding würden wir sogar durch die Wüste gehen – oder, besser gesagt: mit diesem Ding!

Wiegt ihr mehr als das Chassis des Hennessey Venom F5?

Der Hennessey Venom F5 ist alles andere als irgendein Auto. Schließlich bringt er mehr PS mit als der Bugatti Chiron und wiegt dabei nur lächerliche 1.338 Kilogramm. Wie eine derartige Maschine so leicht sein kann, erschließt sich beim Blick auf das Kohlefaser-Chassis.

Text: Jakob Stantejsky

Denn obwohl solch unvorstellbare Zahlen wie 1.842 PS und 1.617 Nm Drehmoment in dem amerikanischen Mordsgeschoss stecken, wiegt das komplette Chassis des Venom F5 nur hauchzarte 86 Kilogramm – weniger als so manch potenzieller Fahrer selbst! Im Video könnt ihr euch das Karbongestell spärlich beleuchtet mit bedeutungsschwangerer Musik unterlegt reinziehen. Und euch fassungslos an den Kopf greifen, während ihr der Frage nachgeht, ob die Ingenieurskunst von heute nicht schon als Hexerei zu bezeichnen ist.

Hennessey plant eine Corvette C8 mit 1.200 PS

Ob Jeep Trackhawk oder Dodge Charger – das texanische Unternehmen Hennessey ist neben dem Bau von Supersportwagen für monumentale Power-Upgrades für Ami-Schlitten berüchtigt. Auch die brandneue Generation der Corvette wird einer solchen Behandlung nicht entgehen.

Text: Maximilian Barcelli / Bilder: Hennessey

Die Leistungssteigerung hat es wirklich in sich: Wenn Hennessey mit dem LT2-V8 Motor durch ist, dann produziert das 6,2-Liter fette Triebwerk mehr als doppelt so viel Power wie ursprünglich. In Zahlen: Statt 502 PS wird die Hinterachse der Mittelmotor-Vette dann von 1.200 wilden Pferden befallen.

Nur mit Software-Tuning kann diese absurde Leistung freilich nicht generiert werden. Hennessey spendiert dem eigentlich freiatmenden Aggregat zwei Turbolader. Außerdem wird das Doppelkupplungsgetriebe optimiert und an die neugewonnenen PS angepasst. Die Brembo-Bremsen werden ebenfalls verbessert.

Optisch erhält die Corvette C8 ein Aerodynamik-Paket, das sich vor allem mit dem ausufernden Einsatz von Carbon auszeichnet. Man will ja schließlich auch zeigen, dass es sich bei dieser Stingray um keine von der Stange handelt.

Drag Race: Hennessey 600LT vs. McLaren 720S

Der McLaren 720S hat sich mittlerweile einen Namen gemacht, wenn es darum geht, Supersportwagen auf dem Dragstrip zu zerstören, die ihm auf dem Papier deutlich überlegen sein sollten. Doch jetzt steht im sein eigener Bruder gegenüber – getunt von Hennessey.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Hennessey Performance

Der McLaren 600LT verfügt eigentlich über 600 PS und 620 Nm Drehmoment, mit denen er dem großen Bruder 720S trotz radikalem Leichtbau doch deutlich unterlegen sein sollte. Der klatscht nämlich 720 Rosse mit 770 Newtons auf den Asphalt. Doch bei diesem 600LT handelt es sich um des Oberchefs, John Hennessey, persönliches Spielzeug. Deshalb kommt er dank neuer Abgasanlage und veränderter Motorsteuerung auch auf 658 PS – ein deutliches Plus, aber dem 720S immer noch weit unterlegen.

Sollte man meinen. Aber sowohl das Drag Race mit rollendem Start als aus jenes aus dem Stand zeigen wieder mal auf, wie genial bei McLaren nicht nur die Motoren, sondern vor allem die Gesamtpakete sind. Denn dank seines Leichtbaus kann der 600LT mit nur ein paar kleinen Modifikationen dem 720S auf Augenhöhe begegnen, selbst wenn es schlussendlich doch nicht ganz reicht. Wir wagen gar nicht zu fantasieren, welch irre Boliden McLaren auf die Beine stellen würde, wenn sie jedes letzte Bisschen aus ihren Aggregat herauskitzeln würde. Obwohl … da war doch was.

Video: Der Sound des 1817 PS-V8 aus dem Hennessey Venom F5

Wer Rekorde brechen will, muss Grenzen überschreiten. Für den texanischen Tuner Hennessey sind Grenzen allerdings sowieso schon eher grobe Richtlinien. Mit dem Venom F5 wollen die Amerikaner 500 km/h knacken. Jetzt kennen wir zumindest mal den zugehörigen Sound.

Text: Jakob Stantejsky

Dass der Bugatti Chiron vor kurzem die 300 mph-Schallmauer durchbrochen hat, dürfte Hennessey nicht geschmeckt haben. Denn im Soundvideo zu ihrem Monster namens Venom F5 präsentiert der Tuner jetzt noch viel wildere Zahlen, als ursprünglich bei dem Hypercar gehandelt wurden. 1817 PS und 1193 Nm Drehmoment dürfte die Bestie jetzt endgültig mitbringen. Bei deutlich geringerem Gewicht könnte es also gut sein, dass die 490 km/h des Chiron nicht mehr lange als Rekord für (mehr oder weniger) Serienautos stehen. Wäre da doch nur nicht Koenigsegg. Die Schweden haben auch gerade erst durch die Blume angekündigt, dass sie in Punkto Highspeed etwas unternehmen wollen.

Aber all das Hin und Her mal beiseite – singt er nicht gar wundervoll, der brutal aufgebohrte General Motors LS V8? Abgesehen von der Archtitektur ist eh nicht mehr viel übrig vom Serienaggregat, dafür produziert er jetzt auch rund drei mal so viele Pferde. Wir freuen uns schon, den Venom F5 hoffentlich bald zum ersten Mal in Action sehen zu dürfen. Gerne auch mit Kurven, es muss nicht immer nur der Dragstrip sein.

Hennessey bläst den Shelby Mustang GT500 auf 1.200 PS auf

Tuning ist doch was Feines. Man nimmt ein Wägelchen her, das einem gut gefällt und passt es seinen Vorstellungen entsprechend an – vielleicht gibt’s sogar einen kleinen Leistungsbonus von ein paar Dutzend PS obendrauf. ODER MAN HEIßT HENNESSEY UND QUETSCHT 450 EXTRA-PS IN EINEN SCHON 771 PS STARKEN MOTOR. Wie man lieber mag.

Text: Jakob Stantejsky

Der aktuelle Shelby Mustang GT500 ist ja schon von der Stange weg kein Mauerblümchen. 771 Pferde aus einem kompressorgeladenen 5,2 Liter-V8 blasen dem Fahrer mit 847 Nm Drehmoment den Marsch und peitschen das Geschoss in 3,5 Sekunden auf 100 km/h. Neben den Varianten von Hennessey wirkt das Serienfahrzeug jedoch wie ein verängstigtes Schäfchen. Denn die amerikanischen Tuner bieten nun drei Venom-Versionen des Shelby GT500 an.

Erstens hätten wir da den beinahe handzahmen Venom 850 mit – Überraschung! – 850 Rossen. Zweitens wäre da der Venom 1.000 mit dynamisch veranlagten 1.000 PS. Und drittens gäbe es noch die völlig gestörte Monstrosität namens Venom 1200, die irre 1.200 Hottehüs mit 1.355 Nm Drehmoment auf die Umwelt loslässt. Statt Kompressor gibt es dann Zwillingsturbos und natürlich werden auch das gesamte Treibstoff- und Auspuffsystem sowie das Fahrwerk überarbeitet, damit das Auto überhaupt dem wahnwitzigen Druck seiner eigenen Power standhält.

Falls ihr auf der Suche nach einem Zweitauto seid, sucht lieber weiter. Denn hierbei handelt es sich eher um einen Raketensprengkopf. Der Basis-Shelby GT500 kostet übrigens nur 73.995 Dollar, also dürfte auch der Hennessey Venom 1200 im Vergleich zu europäischen Sportwagen recht leistbar ausfallen. Wenn da nur nicht der Zoll wäre. Ach ja, und diverse Steuerbelastungen bringt das Vehikel hierzulande wohl auch mit sich. Die zu entrichtende NoVa für diese Bestie liest sich wahrscheinlich wie eine Telefonnummer.