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Das wird Glickenhaus‘ Hypercar für Le Mans

Vor rund einem Monat haben wir Wind davon bekommen, dass Milliardär und Rennsportfanatiker James Glickenhaus ein Auto für die WEC-Hypercar-Klasse baut. Jetzt gibt es die finalen Designrenderings zu sehen.

Text: Jakob Stantejsky / Bilder: Scuderia Cameron Glickenhaus

Dass Aston Martin 2021 in Le Mans mit der Valkyrie dabei sein wird, ist schon fix. Toyota mit dem GR Super Sport wird ebenfalls in Frankreich 24 Stunden lang seine Runden drehen und auch Lamborghini wird mit dem Sián gerüchtehalber erwartet. Mr Glickenhaus ist diese übermächtige Konkurrenz aber wurscht. Er hat den Anspruch, mit seinem selbst entworfenen und gebauten Hypercar zum ersten amerikanischen Le Mans-Sieger seit 1969 zu werden.

Rein optisch ist er da auf einem guten Weg. Denn sein SCG007 schaut in diesen offiziellen Renderings schon verdammt sexy aus. Irgendwo zwischen Oldschool-Ferrari und futuristischem Geschoss angesiedelt, vertraut sicher auch der SCG-Rennwagen auf Hybridtechnologie – beziehungsweise muss er das, wenn er die hochgezüchteten Fahrzeuge der Traditionshersteller biegen will. Wie gut der US-Racer tatsächlich ist, werden wir erst 2021 wissen. Also abwarten und Bourbon trinken.

Auch Glickenhaus baut einen Le Mans-Boliden

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Lamborghini über eine Le Mans-Teilnahme 2021 nachdenkt. Jetzt will auch James Glickenhaus ein Hypercar für die WEC bauen.

Text: Jakob Stantejsky / Fotos: Scuderia Cameron Glickenhaus

Seitdem der Automobile Club de l’Ouest die neue Hypercar-Klasse für die WEC ab 2020/21 angekündigt hat, melden sich allerhand höchst spannende Hersteller mit Teilnahmeplänen. Aston Martin und Toyota haben für Le Mans 2021 schon fix zugesagt, Lamborghini möchte gern und angeblich sind auch Ferrari und McLaren interessiert. Die Boliden müssen dabei auf straßentauglichen Hypercars der jeweiligen Marken basieren.

Fix ist schon, dass der Rennwagen SCG007 heißen wird, doch noch fehlt ein entsprechendes Auto mit Straßenzulassung. Davon sollen jedoch 25 Stück gebaut werden, deren Erlös dann wiederum verwendet wird, um das Le Mans-Abenteuer zu finanzieren. Ein Hybridantrieb ist so gut wie sicher, da auch die Konkurrenz auf die Technologie baut. Und weil James Glickenhaus keinen Hehl daraus macht, dass nach 50 Jahren endlich wieder ein amerikanisches Auto Le Mans gewinnen soll, wird man an der Antriebsfront also all in gehen müssen.

Um eine Million Dollar pro Stück sollen die Straßenboliden den Besitzer wechseln, zusätzlich wird ein Le Mans-Renner wohl an ein Privatteam verkauft und mit einem Geschoss tritt die Scuderia Cameron Glickenhaus selbst an. Ob man sich gegen die prestigeträchtige und erfahrungsreiche Konkurrenz durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Aber bei den 24 Stunden am Nürburgring war man mit dem SCG003 immerhin schon dabei.

Ob die Computergrafiken übrigens tatsächlich das fix und fertige Produkt zeigen, ist noch ein wenig offen. Aber schon bald wissen wir höchstwahrscheinlich mehr, schließlich muss der Verkauf ja schön langsam starten, damit die Finanzierung für 2021 gesichert ist.

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