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    Zweite Generation Mazda CX-5

Er machte sich in einem Segment breit, das bereits völlig übersättigt war und kämpfte sich mühelos nach oben: Der Mazda CX-5 ist ein Paradebeispiel dafür, dass man mit Qualität und einer Gegen-den-Strom-Mentalität Erfolg haben kann. Nächstes Jahr kommt die zweite Generation Mazda CX-5 auf den Markt, wir werfen schon jetzt einen Blick drauf.

Text: Thomas Geiger

Form und Format bleiben nahezu unverändert. Doch wirkt der nach wie vor 4,55 Meter lange Mazda CX-5 wie frisch geschliffen, weil die Japaner die Kanten besser herausgearbeitet, den Bug buchstäblich zugespitzt und alle Linien geschärft haben.

Noch deutlicher wird die Aufwertung im Innenraum: Nicht nur das Ambiente ist deutlich feiner als früher, es gibt auch noblere Materialien und die Ausstattung ist moderner und besser: Wie in Mazda3 und Mazda6 gibt es den großen, freistehenden Touchscreen mit einem soliden Online-Infotainment und aus dem amerikanischen Flaggschiff CX-9 übernimmt der kompakte Kraxler ein Head-Up-Display, das diesen Namen auch verdient. Knauserer können ja weiterhin die ausklappbare Plastikscheibe bestellen.

Wer wirklich ohne Ablenkung informiert werden will, lässt sich die Anzeigen aus dem Kombiinstrument jetzt direkt in die Frontscheibe spiegeln. Auch Praktiker kommen mit der Neuauflage auf ihre Kosten. Nicht umsonst gibt es mehr Ablagen als früher und selbst wenn sich der Kofferraum nicht verändert hat, kann man dank der erstmals in der Neigung verstellbaren Rücklehne jetzt noch besser die Balance zwischen Sitzkomfort und Ladekapazität suchen.

Zum vornehmeren Ambiente und der gehobenen Ausstattung gesellen sich auch neue Assistenzsysteme. So ist der CX-5 der erste Mazda, der automatisch durch den Stau fahren kann, weil der Radar-Tempomat jetzt nicht nur abbremst bis zum Stillstand, sondern danach auch wieder von alleine anfährt.

Die Assistenzsysteme nehmen dem Fahrer jetzt mehr Arbeit ab. Doch ist das eigentlich gar nicht nötig. Mehr denn je will der Mazda CX-5 die Freude am Fahren schüren, sagt Projektleiter Masaya Kodama und verspricht ein ganz neues Erlebnis hinter dem Lenkrad.

Die Japaner haben das Fahrwerk verfeinert und ihre aus dem überarbeiteten Sechser bekannte Lenkhilfe G-Vectoring-Control eingebaut. Und sie haben die Motoren auf den neuesten Stand gebracht. So gibt es den CX-5 künftig mit zwei aus Sechser und Dreier bekannten Benzinern mit 2,0 und 2,5 Litern Hubraum und vermutlich 165 oder 192 PS und einem Diesel, der aus 2,2 Litern Hubraum wohl 150 oder 175 PS schöpfen wird.

Ob sich der Feinschliff für den Bestseller auch auf den Preis auswirken wird, hat Mazda noch nicht verraten. Um das auszurechnen, haben die Japaner auch noch ein wenig Zeit. Denn bis der CX-5 in den Handel kommt, dauert es noch etwa ein halbes Jahr.