992 Carrera

Das ist der neue Basis-911!

Im November des vorigen Jahres präsentierte Porsche die brandneue Generation des 911, den 992, als Carrera  S sowie 4S. Nun schieben die Zuffenhausener die günstigere Einstiegsversion nach.

Text: Maximilian Barcelli

Wobei günstig relativ ist: Zwar spart man sich (in Deutschland) rund 15.000 Euro, löhnen muss man aber noch immer mindestens 104.655 Euro. Auf was muss man verzichten, wenn man sich für einen normalen Carrera entscheidet?

Grundsätzlich nicht viel. Große Ausnahme: Motorleistung. Aus den drei Litern Hubraum quetscht der doppelt zwangsbeatmete Sechszylinder-Boxer 385 PS, was doch 65 PS weniger sind als im Carrera S. Das schlägt sich natürlich auf die Fahrleistungen zu Buche.

Während der Carrera S in 3,7 Sekunden (3,5 mit Sport Chrono-Paket) von 0 auf 100 km/h spurtet, benötigt der Basis-Elfer eine halbe Sekunde Sekunden mehr. Auch das Spitzentempo liegt mit 293 km/h deutlich unter dem des Carrera S. Der rennt nämlich maximal 308 km/h.

Optisch fallen die Differenzierungen hingegen marginal aus: Es gibt kleiner dimensionierte Räder und Bremsen und die Endrohre der Abgasanlage sehen anders aus.

Im Vergleich zum Basis-Elfer der vorangegangenen Generation (991) leistet der neue 15 PS mehr und steht den Paradesprint in 0,2 Sekunden schneller. Die Höchstgeschwindigkeit ist identisch.