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Der selbstfahrende Kleinbus Olli stellt sich vor

Frisch aus dem 3-D Drucker

Der selbstfahrende Kleinbus Olli stellt sich vor

Der kleine selbstfahrende Bus mit dem klingenden Namen Olli und der Rechenleistung des IBM Supercomputers “Watson” wird schon bald in den Großstädten der Welt für Konkurrenz für Transportunternehmen wie Uber und Lift sorgen.

by Patrizia Zernatto

#Meet Olli

Der kleine Olli ist einer von der ganz besonderen Sorte: Im Video von Local Motors stellt er sich sogar selbst vor und in diesen Luxus sollen in Zukunft auch die Fahrgäste kommen. Platz hat der Kleinbus für zwölf und Antwort hat er auf technische Fragen genauso wie auf das obligatorische “Wann sind wir endlich da?”. Noch dazu kann Olli als Sightseeing Guide fungieren oder Restaurant Tipps geben.

Wie das alles gehen soll? Das Startup Unternehmen kooperiert bereits mit US-Firmen wie IBM, die ihres Zeichens das Herz für Olli bereitstellen, einen Supercomputer bzw. das AI-System Watson. Dadurch wird eine beinahe menschliche Schnittstelle zwischen “Fahrer” bzw. Bus und den Fahrgästen geschaffen. Angetrieben wird der Zwölf-Sitzer von einem Elektromotor und das Abhol-System funktioniert ähnlich wie bei Uber: Man lädt sich lediglich eine App herunter, gibt seinen Standort bekannt und lässt Olli wissen wohin man möchte. Könnte nicht viel leichter sein, oder?

Olli ist aber nicht nur reine Zukunftsmusik oder eine clevere Studie, der Bus soll bereits in den nächsten Monaten in Amerika (National Harbor, Maryland) getestet werden, wobei bereits über 50 Städte weltweit ihr Interesse angemeldet haben. Da Olli größtenteils aus dem 3-D Drucker stammt, ist auch die Herstellung kein Problem: „Wir hoffen, dass wir das Fahrzeug in etwa zehn Stunden drucken und binnen einer weiteren Stunde zusammenbauen können“, so John Rogers, der CEO von Local Motors. Das Unternehmen spielt sogar mit dem Gedanken ein weltweites Netz an Mikro-Fabriken aufzubauen um den Bus an die Bedürfnisse der jeweiligen Stadt anzupassen.

Video Credit: localmotors

Patrizia Zernatto

Unter dem Pseudonym P.S. Hunter war „Pacey“ lange Zeit als US-Korrespondentin für Motorblock tätig.

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