Oben-ohne-Traum

Schönstes Cabrio? Den Aston Martin DBS Superleggera gibt’s jetzt offen!

Aston Martin schiebt nach: Wer keines der 24 Aston Martin DBS 59 Sondermodelle ergattern konnte und sowieso eigentlich lieber oben ohne fährt, für den haben die Briten nun ein verlockendes Angebot namens DBS Superleggera Volante parat.

Text: Maximilian Barcelli

Weniger verlockend ist wiederum der Preis, die Cabrioversion des DBS Superleggera startet bei knapp unter 300.000 Euro – in Deutschland, wo sie mit dem Begriff „Nova“ so viel anfangen, wie wir mit „Numerus clausus“. Aber man wird wohl noch träumen dürfen. Und während manche von einem Sommer träumen, in dem sie am Strand faulenzen und einfach nur den Wellen lauschen, träumen wir davon, dem gierigen Zwölfender im offenen Aston zu lauschen.

Stichwort Zwölfender: Motorisch kommt der gleiche V12-Turbo zum Handkuss, der auch schon das Coupé artgerecht befeuert. In Zahlen: 725 PS und 900 Newtonmeter. Das sorgt natürlich für eine mächtige Beschleunigung: Eins, Zwei, Drei, Dreikommasechs – Hundert! Obwohl der Aston Martin DBS Superleggera Volante beinahe 1,9 Tonnen wiegt. Enden tut die Vollgasorgie übrigens erst bei 340 Stundenkilometer, ein solides Haarwachs oder ist zu empfehlen.

Wobei, viele Blicke wird man im Aston sowieso nicht einfangen, da ist’s also kein Drama, wenn die Frisur nicht „on fleek“ ist. Also bitte nicht falsch verstehen: Man wird den Briten optisch wie akustisch wahrnehmen, doch dem Design des DBS Superleggera kann sich niemand entziehen, er stielt den Insassen die Show. Was natürlich ein bisserl Nonsens ist, aber ihr wisst, worauf wir hinauswollen: Der Aston Martin DBS Superleggera Volante ist verboten schön – uns fällt salopp eigentlich kein schöneres Cabrio ein. Und euch?