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Manhart spendiert dem Range Rover Velar 600 PS!

Manhart ist ja primär als Tuner von BMW-Modellen bekannt, allerdings kommen dem Unternehmen nicht ausschließlich Fahrzeuge aus München unters Messer – wie diese Range Rover Velar-Veredelung nun wieder beweist.

Text: Maximilian Barcelli / Bilder: Manhart

Sie ist ja ohnehin kein Kind von Traurigkeit, die Range Rover Velar SVAutobiography Dynamic Edition. Gut, der großartige 5-Liter-V8-Kompressormotor könnte mehr, wenn man ihn lassen würde. Doch es müssen ja nicht gleich die 575 Pferdchen sein, die etwa den Jaguar F-Type R oder den Range Rover Sport SVR sein. 25 PS weniger reichen doch. Anderseits sind 25 PS mehr sicher auch kein Fehler.

Das ermöglicht nun das deutsche Tuningunternehmen Manhart, die den Range Rover zum Manhart Velar SV 600 graduieren. Der Name ist Programm: Nach der Behandlung offeriert der hubraumstarke Achtzylinder 600 PS! Das Drehmoment klettert von 680 Nm auf 750 Nm.

Ob das die Beschleunigung oder Höchstgeschwindigkeit verbessert, ist nicht bekannt. Der Serien-Velar absolviert den Paradesprint in 4,5 Sekunden und läuft über 270 km/h schnell. Fix ist jedenfalls, dass der Sound des Triebwerks noch einmal zulegen dürfte – insbesondere in Exportmärkten: Für die gibt’s eine Sportabgasanlage, die mit KAT-Ersatzrohre samt 200-Zellen-HJS-modifiziert wird.

Manhart spendiert dem Toyota Supra 450 PS

Das deutsche Tuningunternehmen Manhart veredelt zwar auch Modelle anderer Marken, ist grundsätzlich aber auf BMW spezialisiert – und somit irgendwie auch auf Toyota. Zumindest, wenn es sich um den neuen Supra handelt.

Text: Maximilian Barcelli / Bilder: Manhart

Den nehmen sich die Tuner nun zur Brust. Der technische Zwilling des BMW Z4 teilt sich nicht nur seine technische Plattform mit ihm und wird im selben Werk in Graz produziert, sondern greift auch auf dessen Turbo-Reihensechszylinder zurück. Das Triebwerk steht im Mittelpunkt der Manhart-Behandlung.

Während die 3-Liter-Maschine in BMW Z4 und Toyota Supra 340 PS erwirtschaftet, stellt sie etwa im M340i xDrive satte 374 PS zur Verfügung. „Wer kann, der kann“, oder so was ähnliches, dachten sich wohl die Herrschaften bei Manhart. Die Tuner blasen den Reihensechser mit einem MHtronik-Zusatzsteuergerät oder ECU-Remapping sowie Edelstahl-Endschalldämpfer mit Klappenfunktion auf satte 450 PS auf. Ein Leistungszuwachs von 110 PS oder fast 33 Prozent für den Supra! Das Drehmoment klettert von 500 Nm auf 650 Nm.

Ähnlich radikal geht Manhart auch bei der Optik ans Werk: Die Tuner spendieren dem Toyota Supra die „Concave One-Leichtmetallfelgen“ und eine schwarze Folierung, die mit roten Akzenten für einen aggressiven Look sorgt. Und tiefergelegt ist der Manhart Supra GR 450 dank Federn von H&R oder ein KW Variante 3-Gewindefahrwerk freilich auch.

Außerdem ziemlich cool: die „ECM Valve Control“. Die deaktiviert neben dem Start/Stopp-System auch das automatische Sounddesign, also den künstlichen Auspuffsound im Innenraum. Wie schnell der Toyota Supra nach der Leistungskur bei Manhart von 0 auf 100 km/h sprintet und wann dem aufgepolsterten Reihensechser die Luft ausgeht (oder ihm die Elektronik die Grenzen aufzeigt), ist nicht bekannt. Der Serien-Supra packt den Paradesprint in 4,3 Sekunden, Schluss ist bei elektronisch begrenzten 250 Sachen.

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