Was für (reiche) Sammler

Ein Ferrari-Buch für 25.000 Euro gefällig?

Wohl mit keinem anderen Fahrzeughersteller assoziiert man den Rennsport so sehr wie mit Ferrari. Wohl kein anderer Fahrzeughersteller löst so große Emotionen aus wie Ferrari. Und von wohl keinem anderen Fahrzeughersteller existieren so viele Bücher.

Text: Maximilian Barcelli

Der 14. August 1988. Es ist der Todestag einer Legende. Enzo Ferrari verstarb vor genau 30 Jahren, drei Jahrzehnte später erscheint ein weiteres Buch. Der Titel? Relativ simpel: Einfach nur Ferrari. Der Preis? Stolze 5.000 Euro. Insofern man sich für die „Collector’s Edition“ entscheidet. Von dieser gibt’s 1.697 Exemplare, jedes signiert von Piero Ferrari.

Von der „Art Edition“ existieren hingegen nur 250 Stück. Wer ein solches erwerben will, muss so richtig tief ins Börserl greifen. Selbstbewusste 25.000 Euro werden nämlich fällig. Dafür könnte man sich auch einen Dacia Duster gönnen – und ein bisserl Transchlgeld für einen Gebrauchten bleibt auch noch übrig. Aber ob man als Mensch, der sich ein Buch für 25 Flocken leisten kann, wirklich gern ein Second-Hand-Automobil in der Garage stehen haben möchte? Naja. Vielleicht, wenn’s ein solches ist.

In wie fern sich die beiden Editionen eigentlich unterscheiden? Der „Art Edition“ beigelegt ist ein Buchständer, entworfen vom Designer Mark Newson. Inspirieren lassen hat er sich von einem, wie sollte es anders auch sein, V12-Motor. Außerdem wurden die 250 Stück nicht nur von Enzo Ferraris Sohn Piero signiert, sondern auch von John Elkmann und dem kürzlich verstorbenen Sergio Marchionne.

Wer übrigens rechnen kann, ist klar im Vorteil: 1697 addiert mit 250 ergibt nämlich 1947 Exemplare – das Gründungsjahr der Marke Ferrari. Welch ein Zufall.

Bilder: © Ferrari / Taschen Verlag

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