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Video: Bentley Flying Spur chillt mit 340 auf der Autobahn

Luxuslimousinen sind nicht nur etwas für ältere Herren mit gediegenem Charme. Zumindest nicht, wenn sie einen W12 und 635 PS ihr Eigen nennen. So wie der Bentley Flying Spur.

Text: Jakob Stantejsky

Auch der bringt zwar in bester Nobelmanier rund zweieinhalb Tonnen auf die Waage, fetzt allerdings trotzdem ganz gentleman-unlike in 3,8 Sekunden auf 100 km/h und reißt mit ungemütlichen 900 Nm Drehmoment an den Achsen. Im Fahrzeugschein stehen dann 333 km/h Spitze. Aber da hat sich Bentley wohl einfach nur eine schöne Zahl für die Marketingabteilung gewünscht. Denn AutoTopNL treibt den Flying Spur im Video auf satte 340 km/h laut Tacho.

Das verrückteste daran ist allerdings nicht unbedingt die halsbrecherische Geschwindigkeit, sondern die Ruhe innerhalb des Luxusschlittens. Da herrscht in so manchem Auto bei 130 Sachen schon größerer Aufruhr. Fast schon erschreckend, wie cool und gelassen der Bentley Flying Spur bei 210 km/h über der Richtgeschwindigkeit ist. Und ein wenig gefährlich: Denn auch auf der deutschen Autobahn sind solche Geschwindigkeiten mit Vorsicht zu genießen. Denn egal wie mühelos es im Video erscheint, hier ist kein Spielraum für Späßchen oder Fehler.

Fast 400 km/h auf der Autobahn und nur eine Hand am Lenkrad

Also nichts gegen das Ausreizen des nichtvorhandenen Tempolimits auf der deutschen Autobahn im Allgemeinen, so man ein sicherer Fahrer ist und die Gegebenheiten es zulassen. Aber: Bei 372 km/h gehören beide Hände ans Lenkrad. Und schon gar nicht sollte eine Hand eine Kamera halten, die den Geschwindigkeitsrausch mitfilmt.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Ahmed Addas via Screenshot YouTube

Also das Wichtigste zuerst: Nicht nachmachen! Auch dann, wenn Sie kein Auto besitzen, das 370 Sachen packt. Auch dann, wenn es einen Beifahrer geben würde, der die Kamera halten könnte – wonach es im konkreten Video aber nicht aussieht. Und auch deshalb, weil ja ohnehin das Gesundheitssystem ob der Corona-Pandemie stark ausgelastet ist und man jedwedes Risiko vermeiden sollte, sich zu verletzen. Immerhin aber achtet der Fahrer des Ferrari LaFerrari auf das Rechtsfahrgebot. Bei Tempo 360. Könnte ja noch ein Bugatti Chiron vorbeiziehen.

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