
Alpine A390 GTS: Fastback mit Feuer
Auf den Punkt: Die Alpine A390 GTS ist die Topversion des vollelektrischen Sport-Fastbacks: 345 kW/470 PS, 824 Newtonmeter, 0 auf 100 km/h in 3,9 Sekunden, 220 km/h Spitze. Damit ist sie 0,9 Sekunden schneller als die A390 GT aus dem Vorjahr. Preis in Österreich: ab 78.000 Euro, Auslieferung ab dem vierten Quartal 2026.
Das Wichtigste in Kürze
- Modell: Alpine A390 GTS, vollelektrisches Sport-Fastback mit fünf Türen
- Leistung: 345 kW/470 PS, 824 Nm, 0–100 km/h in 3,9 Sekunden, 220 km/h
- AT-Preis: ab 78.000 Euro, ab sofort bestellbar
- Marktstart: erste Auslieferungen im vierten Quartal 2026
- Einordnung: Topversion über der 2025 gestarteten A390 GT
Alpine war jahrzehntelang die Marke für genau ein Auto. Die kompromisslose A110 ist ein Leichtgewicht für Puristen, eng, direkt, kompromisslos. Mit der A390 verlässt Alpine dieses schmale Revier zum ersten Mal richtig. Und die jetzt vorgestellte A390 GTS zeigt, wie ernst es die Franzosen damit meinen.
470 PS, das sind 345 Kilowatt, schieben den fünftürigen Stromer in 3,9 Sekunden auf Tempo 100. Fast eine Sekunde schneller als die A390 GT, mit der die Baureihe 2025 begonnen hat. 824 Newtonmeter Drehmoment stehen praktisch ab dem Stillstand bereit, ein Wert, für den ein klassischer Verbrenner einen großvolumigen V8 braucht.

Was ist neu an der A390 GTS?
Die GTS ist die scharfe Spitze der A390-Familie. Der Allradantrieb verteilt das Drehmoment aktiv zwischen den Achsen, die Hochleistungsbatterie kommt aus französischer Produktion. Dazu 21-Zoll-Räder im Schneeflocken-Design, maßgeschneiderte Michelin Pilot Sport 4S und eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h. Im Innenraum sitzt man auf zweifarbigen Nappaleder-Sportsitzen von Sabelt mit Massagefunktion und Heizung, über dem Kopf spannt sich ein Alcantara-Himmel. Serienmäßig sind ein Fahrassistenz-Paket mit aktivem Spurhalter und automatischem Einparken sowie das Devialet-Audiosystem. Wer den elektrischen Auftritt der Marke seit dem A290-Concept verfolgt, erkennt die Handschrift: viel Technik, klarer Fahrfokus.
Was kostet die Alpine A390 GTS in Österreich?
In Österreich startet die A390 GTS bei 78.000 Euro. Als reines Elektroauto ist sie von der NoVA befreit, das spart gegenüber einem vergleichbaren Verbrenner einen vierstelligen Betrag. Achtung bei den laufenden Kosten: Seit 1. April 2025 zahlen auch E-Autos in Österreich die motorbezogene Versicherungssteuer, berechnet nach Leistung und Gewicht. Bei einem so kräftigen Stromer ist das ein realer neuer Posten. Eine staatliche Kaufförderung für Private gibt es 2026 nicht mehr, das Budget ist ausgeschöpft. Für Dienstwagen bleibt der Sachbezug bei null.
Wann kommt sie?
Bestellbar ist die A390 GTS ab sofort, die ersten Auslieferungen sind für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Importeur ist Renault Österreich.
Datenblock: Alpine A390 GTS
| Antrieb | vollelektrisch, Allrad mit aktiver Drehmomentverteilung |
| Leistung | 345 kW/470 PS |
| Drehmoment | 824 Nm |
| 0–100 km/h | 3,9 Sekunden |
| Höchstgeschwindigkeit | 220 km/h |
| Räder/Reifen | 21 Zoll, Michelin Pilot Sport 4S |
| Preis (AT) | ab 78.000 Euro |
| Marktstart (AT) | viertes Quartal 2026 |

Motorblock-Fazit
Die A390 GTS ist der Beweis, dass Alpine mehr kann als die kompromisslose A110. 470 PS in einem alltagstauglichen Fünftürer, dazu der marken-typische Fahrfokus: Das ergibt ein E-Auto, das man fahren will und nicht nur lädt. 78.000 Euro sind kein Pappenstiel, im Umfeld der elektrischen Performance-Fünftürer aber fair angesetzt. Bleibt die Frage, ob das Fahrwerk hält, was die Datenblätter versprechen. Die beantworten wir, sobald wir sie gefahren sind.
Text: Die Motorblock Online-Redaktion




