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BMW X5 (G65) & iX5: Fünfkampf

Auf den Punkt: Der nächste BMW X5 ist auf der Zielgeraden: Die fünfte Generation absolviert in Spartanburg die letzten Testfahrten vor Produktionsstart. Als erstes BMW-Serienmodell kommt der X5 mit fünf Antrieben: Benziner und Diesel mit 48-Volt-Mildhybrid, Plug-in-Hybrid, vollelektrisch als iX5 und ab 2028 mit Wasserstoff. Den Anfang macht der elektrische iX5 mit bis zu 578 PS und dem bisher größten Akku eines BMW. Österreich-Preise nennt BMW noch nicht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Modell: BMW X5 (G65), fünfte Generation, aktuell finale Testfahrten in Spartanburg (USA)
  • Premiere: erster vollelektrischer BMW iX5 mit eDrive-Technik der sechsten Generation, 800 Volt
  • Topakku: iX5 60 xDrive mit 425 kW/578 PS, größter Hochvoltspeicher eines BMW (141 kWh netto EU)
  • Vielfalt: Benzin/Diesel mit 48-V-Mildhybrid, Plug-in-Hybrid (X5 50e, 490 PS), iX5, ab 2028 iX5 Hydrogen
  • AT-Preis/Start: Preise noch offen, Marktstart nach Produktionsanlauf, iX5 zuerst

Noch trägt er Tarnfolie, aber die Würfel sind gefallen: Der neue BMW X5 dreht rund um das Werk Spartanburg seine letzten Abstimmungsrunden. Es ist die fünfte Generation des großen SUV, und sie kommt mit einer Ansage. Kein anderes BMW-Serienmodell hatte je so viele Antriebsarten unter einem Blechkleid.

Fünf sind es: Benziner und Diesel, beide mit 48-Volt-Mildhybrid, dazu der Plug-in-Hybrid, der vollelektrische iX5 und ab 2028 der iX5 Hydrogen mit Brennstoffzelle. BMW nennt das Technologieoffenheit. Für den Kunden heißt es schlicht: Es gibt für fast jeden Einsatz die passende Variante.

BMW X5 G65 Prototyp mit Tarnfolie bei Testfahrt in Spartanburg
BMW X5 (G65), Prototyp in der finalen Testphase. © BMW

Was kann der elektrische iX5?

Der iX5 ist die eigentliche Neuigkeit. Er fährt mit der sechsten Generation der BMW-eDrive-Technik, samt 800-Volt-Bordnetz und neuem Rundzellen-Akku. Im iX5 60 xDrive stecken 141 Kilowattstunden netto (EU), der größte Hochvoltspeicher, den BMW je in ein Serienauto gebaut hat. Zwei E-Maschinen, je eine pro Achse, ergeben 425 kW, also 578 PS, und elektrischen Allrad. Zum Vergleich: Der Plug-in-Hybrid X5 50e xDrive leistet 490 PS, der Einstiegs-Benziner X5 40 xDrive 400 PS.

Was ist sonst neu?

Aus der Neuen Klasse wandert der „Heart of Joy“ in den X5, eine zentrale Steuereinheit, die Antrieb, Bremse, Lenkung, Laden und Rekuperation im Millisekundentakt koordiniert. Dazu kommen das Panoramic iDrive, Assistenzsysteme auf SAE-Level 2 mit Autobahn- und City-Assistent sowie Räder bis 23 Zoll. Das adaptive Fahrwerk ist serienmäßig, optional gibt es eine Luftfederung mit Aktivlenkung und Wankstabilisierung. Wie sich diese Technik anfühlt, hat BMW zuletzt rund um die iX5-Wasserstoffflotte vorexerziert.

Was kostet der BMW X5 in Österreich?

Konkrete Preise nennt BMW noch nicht, der X5 ist ein Prototyp ohne finale WLTP-Werte. Zur Einordnung: Die aktuelle Generation startet in Österreich bei rund 88.000 Euro (Schätzung). Die Neuauflage dürfte darüber liegen, der iX5 als Topmodell noch deutlicher. Steuerlich gilt: Der vollelektrische iX5 ist von der NoVA befreit, die Verbrenner- und Plug-in-Varianten nicht. Die seit April 2025 fällige motorbezogene Versicherungssteuer trifft alle Varianten, auch den iX5. Eine Kaufförderung für Private gibt es 2026 nicht.

Wann kommt er?

Der Produktionsanlauf in Spartanburg steht unmittelbar bevor, den Marktstart macht der elektrische iX5. Der iX5 Hydrogen folgt 2028 als erstes Wasserstoff-Serienmodell von BMW.

Datenblock: BMW iX5 60 xDrive (Topversion)

Antrieb vollelektrisch, Allrad (zwei E-Maschinen)
Leistung 425 kW/578 PS
Akku 141 kWh netto (EU), 800-Volt-Technik
Plattform-Technik eDrive Gen6, Heart of Joy
Räder bis 23 Zoll
Preis (AT) noch offen
Marktstart nach Produktionsanlauf (iX5 zuerst)

Motorblock-Fazit

Der X5 war für BMW immer ein wichtiges Auto, in Österreich ein Dauerbrenner im Premium-SUV-Segment. Die fünfte Generation streut das Risiko maximal: Wer dem Elektroauto noch nicht traut, bleibt beim Diesel, wer vorangehen will, nimmt den iX5. Technisch ist der elektrische iX5 mit 800 Volt und 141-kWh-Akku ein echter Sprung. Das größte Fragezeichen ist der Preis, und den lässt BMW noch offen. Sobald wir den neuen X5 gefahren sind, klären wir, ob sich der Aufwand auch anfühlt wie Fortschritt.

Text: Die Motorblock Online-Redaktion

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