Baby G-Klasse: Den GLB gibt’s jetzt als AMG

Mit dem Mercedes GLB gehen die Schwaben ohnehin schon einen recht ungewöhnlichen Weg. Zumindest optisch, denn während selbst SUVs immer coupéhafter gezeichnet sind, ist der GLB eher (!) kantig und robust.

Text: Maximilian Barcelli

Somit erinnert er ein bisserl an die ikonische G-Klasse – jetzt mehr denn je. Der GLB hat nämlich mehr Power verschrieben bekommen. Behandelnder Arzt: Die schnelle Tochter AMG. Und weil der G am liebsten als fetter AMG bestellt wird, ist der GLB dem Offroader deshalb nun noch ähnlicher.

Obwohl der dominante Panamericana-Grill etwas anderes vermuten lässt, ziert dieser eigentlich doch erst ab dem 45er-Motor die Front, handelt es sich beim AMG-GLB um einen 35er. Heißt: Ein zwangsbeatmeter Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner drückt 306 PS an alle vier Räder ab. Damit sprintet der Mercedes-AMG GLB 35 in nur 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h – Launch Control sei Dank. Zusätzlich wurden auch Bremsen und Fahrwerk in AMG-Manier nachgeschärft. Wenn da denn bis zu fünf Kids hinten nicht schlecht wird.

Optisch macht der GLB 35 kein Geheimnis um seine Mehrleistung. Außen schon gar nicht – das Stichwort Panamericana-Grill ist bereits gefallen, aber auch das Heck übt sich nicht gerade in Zurückhaltung. Doch auch innen wird der Mercedes-AMG GLB 35 schnell von den Sportsitzen als Dynamiker enttarnt. Elemente in Sichtcarbon räumen dann die letzten Zweifel aus.

Preislich verrät Mercedes noch nichts. Kein Wunder, erfolgte der Marktstart des Familien-SUVs selbst als „normaler“ Benz noch nicht. Mit Blick auf die Preisdifferenz zwischen Mercedes A 250 und A 35, darf man beim Mercedes-AMG GLB 35 mit rund 65.000 Euro rechnen.