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40 PS stärker: Der facegeliftete Porsche Macan Turbo

Nachdem beim diesjährigen Facelift schon der Porsche Macan S mit mehr Power gesegnet wurde, ist jetzt die Spitzenversion der Modellreihe dran.

Text: Maximilian Barcelli

Denn auch beim neuen Porsche Macan Turbo haben die Zuffenhausener ein paar Extra-PS finden können. Wobei es eigentlich recht viele sind: Während sich der Macan S nämlich über 14 zusätzliche PS freuen darf, schöpft der V6 des Turbos ganze 40 mehr.

Insgesamt leistet er mit 440 PS also exakt so viel wie der alte Macan Turbo mit Performance Paket. Auch die technischen Daten betreffend ist der neue Macan Turbo auf Augenhöhe mit seinem Performance-Paket-Vorgänger. In nur 4,3 Sekunden schnalzt das Kompakt-SUV aus Zuffenhausen von 0 auf 100 km/h, Schluss ist erst bei Tempo 270.

Und das, obwohl das Downsizing auch bei Porsche voll einschlägt. Von den ehemals 3,6 Litern Hubraum verweilen nur noch 2,9 unter uns. Heißt also, dass der Macan Turbo 20 Prozent Brennraum verliert – und trotzdem zehn Prozent Leistung gewinnt!

Optisch hebt sich der Porsche Macan Turbo jedenfalls nur dezent von seinen schwächeren Geschwistern ab. Kenner identifizieren das Oberhaupt der Familie als solches durch die exklusiven 20-Zöller oder die Sport Design-Außenspiegel. Wer sich’s einfach machen will, der liest den Schriftzug am Heck. Bestellt werden kann das Power-SUV ab sofort, rund 115.000 Euro muss man aber mindestens auf der Hohen kannte haben.

Baby G-Klasse: Den GLB gibt’s jetzt als AMG

Mit dem Mercedes GLB gehen die Schwaben ohnehin schon einen recht ungewöhnlichen Weg. Zumindest optisch, denn während selbst SUVs immer coupéhafter gezeichnet sind, ist der GLB eher (!) kantig und robust.

Text: Maximilian Barcelli

Somit erinnert er ein bisserl an die ikonische G-Klasse – jetzt mehr denn je. Der GLB hat nämlich mehr Power verschrieben bekommen. Behandelnder Arzt: Die schnelle Tochter AMG. Und weil der G am liebsten als fetter AMG bestellt wird, ist der GLB dem Offroader deshalb nun noch ähnlicher.

Obwohl der dominante Panamericana-Grill etwas anderes vermuten lässt, ziert dieser eigentlich doch erst ab dem 45er-Motor die Front, handelt es sich beim AMG-GLB um einen 35er. Heißt: Ein zwangsbeatmeter Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner drückt 306 PS an alle vier Räder ab. Damit sprintet der Mercedes-AMG GLB 35 in nur 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h – Launch Control sei Dank. Zusätzlich wurden auch Bremsen und Fahrwerk in AMG-Manier nachgeschärft. Wenn da denn bis zu fünf Kids hinten nicht schlecht wird.

Optisch macht der GLB 35 kein Geheimnis um seine Mehrleistung. Außen schon gar nicht – das Stichwort Panamericana-Grill ist bereits gefallen, aber auch das Heck übt sich nicht gerade in Zurückhaltung. Doch auch innen wird der Mercedes-AMG GLB 35 schnell von den Sportsitzen als Dynamiker enttarnt. Elemente in Sichtcarbon räumen dann die letzten Zweifel aus.

Preislich verrät Mercedes noch nichts. Kein Wunder, erfolgte der Marktstart des Familien-SUVs selbst als „normaler“ Benz noch nicht. Mit Blick auf die Preisdifferenz zwischen Mercedes A 250 und A 35, darf man beim Mercedes-AMG GLB 35 mit rund 65.000 Euro rechnen.