Beiträge

BMW M135i vs. Mercedes-AMG A35 vs. VW Golf R vs. Audi S3

Viermal Vierzylinder, viermal rund 300 PS, viermal Allradantrieb – vier Vertreter des Kompaktsportler-Segments, die in diesem Drag Race von Carwow ihre Kräfte messen.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow, YouTube

Zwei dieser Hot Hatches werden sogar vom selben Triebwerk befeuert. Surprise, surprise: Es sind natürlich VW Golf R und Audi S3. Doch die beiden eint nicht nur der exakt 300 PS starke 2,0-Liter-TSI, sondern auch ihr Alter. Das ist nämlich recht fortgeschritten.

Zumindest im Vergleich zu diesen beiden: 2018 kam die neue Generation der Mercedes A-Klasse auf den Markt, dieses Jahr folgte der frische 1er BMW. Von beiden gibt es bereits sportliche Derivate, die den Eindruck machen, als würden auch sie sich den Motor teilen. 306 PS, das steht sowohl im Datenblatt des Mercedes-AMG A 35, als auch in dem des BMW M135i. Wer entscheidet dieses extrem ausgeglichene Duell für sich? Die Antwort gibt’s im Video!

Brabus tunt den Mercedes-AMG A 35

Brabus motzt den Mercedes-AMG A 35 auf. Das ist zwar geil, wie eh das meiste was die Tuningschmiede hervorbringt, nur gibt’s halt schon einen stärkeren A 35. Den A 45.

Text: Maximilian Barcelli

Folgendes Szenario: Die neue A-Klasse hat mit ihrem Widescreen-Cockpit und dem hübschen Design so richtig ins Benzin pumpende Herz getroffen. Dann der AMG-Knaller: 306 PS, messerscharfe Optik – jetzt kann man nicht mehr widerstehen. Er kam, sah und kaufte – nur um dann ein Jahr später festzustellen, dass mit dem A 35 noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht war. Nicht einmal ansatzweise, wie der übermächtige A 45 S mit seinen 421 PS zeigt. Keine Sorge, Brabus hilft aus. Und zwar mit dem B 35 S-Tuning.

Das Veredlungsprogramm für den kleinsten AMG debütiert auf der diesjährigen IAA in Frankfurt und bringt vor allem eines mit sich: Mehr Power. Ein Steuergerät kitzelt aus dem zwei Liter großen Vierzylinder zusätzliche 44 PS raus. Gut, auch mit 350 PS ist der A 45 S noch fern, mit dem Hochleistungsendschalldämpfer wächst die Leistung des Brabus-Boliden noch einmal um 15 PS auf 365 Pferdchen – viel fehlt zumindest auf den A 45 ohne S also nicht mehr. Ist der Mercedes-AMG A 35 volle Brabus-Hütte ausgestattet, soll ein Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,4 Sekunden möglich sein.

Für das fette Endrohr-Quartett ist ein Motortuning aber nicht notwendig, es kann auch so geordert werden – und ist nicht der einzige optische Kniff, der den Baby-AMG böser aussehen lässt. Frontschürze, Heckspoiler, Felgen, Veredlungsoptionen im Interieur – Brabus setzt (vor allem bei Letzteren) kaum Grenzen. Die setzt höchstens das eigene Portemonnaie.