Der letzte seiner Art

Bugatti baut keinen neuen W16 mehr

Der W16 von Bugatti ist mit Respektabstand der brutalste und größte Motor, der zurzeit auf dem Automobilmarkt sein Unwesen treibt. Doch CEO Stephan Winkelmann hat nun im Interview mit CarAdvice verlautbaren lassen, dass das aktuelle Aggregat definitiv das letzte seiner Art bleiben wird.

Text: Jakob Stantejsky

Das heißt natürlich nicht, dass ab sofort kein W16 mehr gebaut wird. Alle zukünftigen Chirons und Divos bekommen natürlich weiterhin ihr monströses Herz eingepflanzt. Auch darüber hinaus wird weiter an dem Motor gearbeitet, damit er noch möglichst lange in den Grenzen der Umweltschutzbestimmungen bleibt und weiterhin den höchsten Ansprüchen gerecht wird. Einen komplett neuen Sechzehnzylinder schließt Winkelmann jedoch quasi aus.

Für die Zeit nach dem W16 kann sich der Bugatti-Boss verschiedene Lösungen vorstellen, darunter durchaus auch ein Hybridsystem oder gar einen Elektroantrieb. Aber nur, wenn das Gewicht der Batterien bis dahin niedrig genug ist und das Gesamtpaket zur Marke Bugatti passt. Deshalb können wir uns – so sehr wir diesem Dinosaurier unter den Motoren auch nachweinen werden – sicher sein, dass auch das nächste Bugatti-Aggregat garantiert wieder die Grenzen des Möglichen neu steckt. Nur halt leider nicht mehr mit 16 Töpfen.