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Wiegt ihr mehr als das Chassis des Hennessey Venom F5?

Der Hennessey Venom F5 ist alles andere als irgendein Auto. Schließlich bringt er mehr PS mit als der Bugatti Chiron und wiegt dabei nur lächerliche 1.338 Kilogramm. Wie eine derartige Maschine so leicht sein kann, erschließt sich beim Blick auf das Kohlefaser-Chassis.

Text: Jakob Stantejsky

Denn obwohl solch unvorstellbare Zahlen wie 1.842 PS und 1.617 Nm Drehmoment in dem amerikanischen Mordsgeschoss stecken, wiegt das komplette Chassis des Venom F5 nur hauchzarte 86 Kilogramm – weniger als so manch potenzieller Fahrer selbst! Im Video könnt ihr euch das Karbongestell spärlich beleuchtet mit bedeutungsschwangerer Musik unterlegt reinziehen. Und euch fassungslos an den Kopf greifen, während ihr der Frage nachgeht, ob die Ingenieurskunst von heute nicht schon als Hexerei zu bezeichnen ist.

Der Rimac C-Two wird in Genf enthüllt

Dass der Rimac Concept_One eine Fortsetzung bekommt, ist mittlerweile auch schon seit knapp zwei Jahren bekannt, als das Auto erstmals in Genf präsentiert wurde. Damals noch ein Prototyp, wird kommendes Jahr der fix und fertige Wagen auf dem Auto Salon Genf stehen.

Text: Jakob Stantejsky

Bisher kannten wir den zweiten Teil der kroatischen Elektrohypercar-Erfolgsstory unter dem Namen C_Two, doch dieses Kürzel wird in der Schweiz vom offiziellen Titel des Serienmodells abgelöst werden. Der ist natürlich noch ein Geheimnis, damit der Hype ein wenig gesteigert werden kann. Verständlich, schließlich wissen wir sonst schon fast alles über die E-Rakete. Vier Elektromotoren produzieren rassige 1.914 PS, die den Kroaten in nur 1,85 Sekunden auf Landstraßentempo katapultieren sollen. Erst bei wahnsinnigen 415 km/h ist Schluss mit lustig und rund 650 Kilometer Reichweite verspricht Rimac dank der 120 kWh fassenden Riesenbatterie.

Trotz dieser utopisch-rasanten Daten versprechen die Kroaten ein Auto, dass man auch jeden Tag fahren kann. Sogar elektrische Sitzverstellung gibt es, es bleiben also noch ein paar Kilo, die für eine eventuelle Rennstreckenversion abgespeckt werden könnten. Trotzdem soll das Hypercar jetzt schon extrem widerstandsfähig sein und wirklich brutal hergetreten werden können. Selbst ausprobieren werden wir das wohl nie, denn alle 150 Stück sind schon längst verkauft. Wie das halt immer so ist mit Hypercars. Dennoch freuen wir uns auf den 5. März, wenn der Genfer Auto Salon beginnt und wir zumindest unsere Augen an dem Technologiewunder weiden können.

Neue Details zum Lotus Evija

Am 21. November veröffentlichte Lotus ein Video, dass das neue Elektro-Hypercar Evija in voller Aktion zeigte. Und so sehr wir Lotus Abkehr von den puristischen Traditionen auch bedauern, so scharf wirkt diese Rakete. Nun erfahren wir Neues zum 2,25 Millionen Euro-Gefährt.

Text: Jakob Stantejsky

2.000 PS aus vier Elektromotoren und 340 km/h Spitze soll der Lotus Evija bieten, wenn er (vielleicht?) nächstes Jahr schön langsam in Produktion geht. 130 Stück wollen die Briten bauen. Bedeutet einen Gesamtumsatz von 292.500.000 Euro – wahrscheinlich mehr Geld, als Lotus bisher insgesamt umgesetzt hat, geschweige denn in den letzten paar Seuchenjahren. Wenn der Evija die Marke tatsächlich rettet, soll uns die Sache sehr recht sein. Vielleicht gibt es dann auch mal wieder einen ultraleichten Benzinbruder.

Vor Kurzem hat Lotus nun sogenannte „test notes“ veröffentlicht, in denen Lotus-Mitarbeiter Gavan Kershaw seine Gedanken zu seinem kleinen Evija-Testabenteuer festhält. Keine Frage, unparteiisch sind diese Notizen sicher nicht, doch sie bieten dennoch einen spannenden Einblick in die Entwicklung des Hypercars. So schreibt Kershaw, dass der Evija mittlerweile über ein fast vollständiges Interieur verfügt, auch die Hydraulik für die aktive Aerodynamik ist schon mit an Bord. Elektronische Helferlein gibt es jedoch noch gar keine, damit der Bolide mechanisch perfekt abgestimmt werden kann. Wir werden nicht lügen: Einen Sportwagen mit 2.000 Pferden, die auch noch ab 0 Umdrehungen ihre volle Power liefern, würden wir auch gern mal ganz ohne Assistenten testen. Es muss sich wohl um ein irrwitziges Erlebnis handeln.

Alles in allem dürfte Lotus extrem darum bemüht sein, die eigenen Tugenden hochzuhalten. Das Fahrerlebnis soll direkt und ungefiltert an Lenkrad und Pedalen ankommen, nur schalten muss man eben nicht mehr. Falls ihr mehr zum Evija erfahren wollt, schaut euch doch einfach (nochmal) das Video an oder lest die kompletten Testnotizen unten nach.

Lotus Evija: dynamic test notes (G. Kershaw)

Date: 6 December 2019
Driver: Gavan Kershaw, Director, Attributes and Product Integrity, Lotus Cars
Location: Hethel, Norfolk, UK
Car: Lotus Evija engineering prototype #2

Pre-test notes:
Latest shakedown follows extensive computer simulations, plus multiple sessions in UK and Italy.
Engineering prototype #2 is the most advanced of three on test, with customer-specification suspension, EV powertrain, brakes and full carbon-fibre body panels.
Features most complete interior yet, with key elements such as production seats and ‘ski slope-style’ floating centre console in place.
Fitted with hydraulics to support deployment of car’s active aerodynamics.

Driver’s notes:
“The car is in a completely pure state at the moment, with no stability control or torque-vectoring. This is so we can evaluate the fundamentals of the chassis, to create the mechanical advantage before the other layers, such as the electronics, are added. It means we can really read the car. Later we can tune what we’ve gained as a mechanical advantage as we add layers. It’s the Lotus way – get the fundamentals right from the start and use baseline aerodynamics, suspension kinematics and geometry to feel the vehicle’s response.

I feel really at home in it, it’s really driveable. We assessed the stability and agility through tight corners. We did brisk accelerations to work out the torque split and looked at tyre grip and response.

Lotus has always been about ‘input = output’, so if you do something you get a response, and that’s what we’re balancing now. It’s all about the detail so, for example, we’re validating the progressive response from the pedals. We know there’s an enormous amount of torque but drivers will only want it when they ask for it with their right foot. It’s about getting that throttle balance right.

We assessed steering-wheel angle versus vehicle response at different speeds to ensure the car feels nimble at 30mph as well as 200mph.

Through testing like this we can work on every element, like how connected you feel to the car, the driving position, location of the primary controls and visibility. It’s all about validating how the thousands of hours of computer simulations actually translate into the vehicle. It’s a two-fold process: proving they were the correct targets in the first place, and that the results are accurately translating into the car.

It’s also about bringing in experience from other vehicles – what we know from driving Exige and Evora, the Lotus GT race cars – and making sure that core Lotus DNA is all at its absolute best in the Evija.

It’s really exciting for me. I love this part of developing any Lotus because it’s proving the mechanical design and the physics behind everything is right, and then working with our engineers to enhance the experience and give the car a true Lotus character. It’s the step-by-step stuff we do with every Lotus – Evija is no different.

It’s another chapter in my 30+ years at this company. Yes, I’ve got a big smile on my face because it’s the latest tech, it’s a Lotus and we’re at the forefront again.”

Peugeot zeigt sein Le Mans Hypercar

Das World Endurance Championship und Le Mans im Besonderen ziehen seit der Ankündigung einer neuen Hypercar-Klasse allerhand interessierte Hersteller an. Nun reiht sich auch Peugeot in die Riege der prominenten Neuzugänge ein.

Text: Jakob Stantejsky

McLaren, Toyota und Glickenhaus sind schon fix dabei, diverse andere Marken sind noch eifrig am Grübeln. Peugeot kündigt sich jetzt offiziell für das WEC ab 2022 an: „Peugeot and Rebellion are pleased to announce that they will be joining forces to tackle the challenges of the FIA World Endurance Championship and the Le Mans 24 Hours,“ heißt es im Pressetext. Dazu gibt es ein Rendering eines verdammt martialischen Boliden, den wir aber irgendwo schon mal gesehen haben, oder?

Ganz recht, es handelt sich nämlich eher um ein Update des Peugeot Vision Gran Turismo, den die Franzosen 2017 für das Rennspiel Gran Turismo Sport entworfen hat. Ob sich das fertige Hypercar also tatsächlich eng am Konzept orientiert oder einfach nur schnell irgendein Bildmaterial für die Aussendung benötigt wurde, wird sich wohl erst zeigen. Wir hoffen auf ersteres.

Hier zu sehen: Der virtuelle Peugeot Vision Gran Turismo aus 2017

Betrieben werden wird die Maschine von Rebellion, einem Schweizer Rennteam, das schon seit einem knappen Jahrzehnt in den beiden höchsten Ausdauerrennserien Erfolge hamstert. Ab 2022 tritt das Team als Werksteam Peugeots an. Was denkt ihr, kommt der Löwen-Bolide tatsächlich so? Oder wäre euch eine Umgestaltung sowieso lieber?

Bugatti baut 20 Chiron Noire

Was tun, wenn man nur ein Modell im Programm hat, aber trotzdem ordentlich Mäuse melken möchte? Na klar, man quetscht dieses Auto solange mit Sondereditionen aus, bis es mehr Chiron– als Golf-Varianten gibt. Daher zieht Bugatti nun das Tuch vom Chiron Noire.

Text: Jakob Stantejsky

Anfang dieses Jahres stellte Bugatti das Einzelstück La Voiture Noire vor, das für wohlfeile 11 Millionen Euro (ohne Steuern) den Besitzer wechselte. Und da blieben offenbar so viele reiche Pinkel enttäuscht zurück, dass sich die Franzosen dachten: „Hey, wir brauchen noch einen pechschwarzen Karbonhypersportler!“ Und zack, hier ist er, der Chiron Noire. Immerhin 20 Stück dieser Spezialversion legt Bugatti zum Schnäppchenpreis von je 3 Mille auf. Somit ist der Chiron um eine Version und Bugatti um ein paar Euros reicher.

Was kann er also neues? Nix. Tatsächlich wird er lediglich in unverkleidetes Karbon gehüllt, bekommt ein paar neue Statusinsignien mit auf den Weg und einige Details werden zusätzlich schwarz lackiert. Das war es dann aber auch schon wieder. Wahlweise kann man sich seinen Chiron Noire, wie auch das Basismodell, als Sport bestellen, dann ist das Chassis dynamischer abgestimmt. Das kostet dann halt einen Porsche 911 obendrauf. Der übrigens auch schön langsam vor Neid erblasst, angesichts der Artenvielfalt des Bugatti Chiron.

Auch Lambo entwirft für Gran Turismo

Manche Autos haben klingende Namen, manche nicht. Und manche haben so sperrige Bezeichnungen, dass man sich bei der Aussprache fast verletzt. So auch der Lambo V12 Vision Gran Turismo, den Lamborghini für das Rennspiel Gran Turismo Sport entworfen hat.

Text: Jakob Stantejsky

Von Peugeot über Audi bis hin zu McLaren – sie alle haben schon ein Konzeptauto für Gran Turismo Sport entworfen, dass man in dem Rennspiel dann auch tatsächlich über die Piste prügeln kann. Im Frühling 2020 kommt der nächste futuristische Boliden dazu, diesmal aus dem Hause Lamborghini. Der V12 Vision Gran Turismo sieht zwar so fetzig aus wie noch kein Lambo zuvor (und das will was heißen), doch der Antrieb ist vergleichsweise altmodisch.

Im Heck des virtuellen Boliden werkelt nämlich derselbe Motor wie im Sián, es gibt ihn also de facto bereits. 785 PS kommen aus dem namensgebenden V12, 34 Elektro-Pferde kommen aus einer E-Maschine noch hinzu. Unter dem Strich bedeutet das 819 PS in einem Auto, das selbst nur 800 Kilo wiegt. In der Realität werden wir das Ding wohl nie ausprobieren können, denn es gibt nur ein 1:1-Modell, nicht einmal ein funktionales Unikat ist geplant. So schade das ist, so sehr können wir die Entscheidung nachvollziehen. Denn die Produktion dieses raumschiffartigen Einsitzers hätte wohl mehrere Millionen an Budget verschlungen. Außerdem kann so jeder den Lambo V12 Vision Gran Turismo fahren, der ein paar hundert Euro für eine Playstation 4 und das Spiel hat.

So klingt die Aston Martin Valkyrie

Als uns die Aston Martin Valkyrie im Juli erstmals in Bewegung gezeigt wurde, blieb schon irgendwie ein übler Nachgeschmack. Nicht wegen des Hypercars an sich, sondern ob der Tatsache, dass sich die Walküre eher gemächlich fortbewegte und noch dazu der Motorensound durch Musik überlagert wurde. Aber jetzt wird alles gut.

Text: Jakob Stantejsky

Denn Aston Martin-CEO Andy Palmer, Special Operations- und Q-Verkaufschef Simon Lane und Chief Special Operations Officer David King haben vor kurzem auf Twitter Videos geteilt, die die Valkyrie beim Testen in Silverstone zeigen. Diesmal mit Vollgas und ohne störende Nebengeräusche. Wir bedanken uns recht artig und hören gern mal rein. Oder auch öfter.

Denn der frei saugende 6,5 Liter-V12 des Aston Martin-Monsters klingt schon verdammt gut und ziemlich nach der guten alten Formel 1-Ära. Kein Wunder, bei über 1.000 PS und bis zu 11.100 Touren pro Minute. Schön, dass Aston Martin auch uns Normalsterblichen das Konzert gönnt. Denn an den Mann bringen müssen die Briten die Valkyrie nicht mehr. Schließlich sind schon alle 150 Stück verkauft, obwohl sie noch nicht mal gebaut sind.

Video: Der Sound des 1817 PS-V8 aus dem Hennessey Venom F5

Wer Rekorde brechen will, muss Grenzen überschreiten. Für den texanischen Tuner Hennessey sind Grenzen allerdings sowieso schon eher grobe Richtlinien. Mit dem Venom F5 wollen die Amerikaner 500 km/h knacken. Jetzt kennen wir zumindest mal den zugehörigen Sound.

Text: Jakob Stantejsky

Dass der Bugatti Chiron vor kurzem die 300 mph-Schallmauer durchbrochen hat, dürfte Hennessey nicht geschmeckt haben. Denn im Soundvideo zu ihrem Monster namens Venom F5 präsentiert der Tuner jetzt noch viel wildere Zahlen, als ursprünglich bei dem Hypercar gehandelt wurden. 1817 PS und 1193 Nm Drehmoment dürfte die Bestie jetzt endgültig mitbringen. Bei deutlich geringerem Gewicht könnte es also gut sein, dass die 490 km/h des Chiron nicht mehr lange als Rekord für (mehr oder weniger) Serienautos stehen. Wäre da doch nur nicht Koenigsegg. Die Schweden haben auch gerade erst durch die Blume angekündigt, dass sie in Punkto Highspeed etwas unternehmen wollen.

Aber all das Hin und Her mal beiseite – singt er nicht gar wundervoll, der brutal aufgebohrte General Motors LS V8? Abgesehen von der Archtitektur ist eh nicht mehr viel übrig vom Serienaggregat, dafür produziert er jetzt auch rund drei mal so viele Pferde. Wir freuen uns schon, den Venom F5 hoffentlich bald zum ersten Mal in Action sehen zu dürfen. Gerne auch mit Kurven, es muss nicht immer nur der Dragstrip sein.

Bilder vom neuen McLaren-Hypercar geleakt!

McLaren ballert in den letzten Jahren gefühlt mehr neue Modelle raus als sämtliche Volumenhersteller gemeinsam. Der neueste Sprössling wurde jetzt noch vor der Enthüllung geleakt – es handelt sich um ein Hypercar auf Basis des McLaren Senna.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Via Car Design World

Der neueste Streich der Engländer hat noch keinen Namen und ist derzeit nur unter seiner Codebezeichnung BC-03 bekannt. Während sich die Verwandtschaft zum Senna teilweise eindeutig belegen lässt, muten einige Elemente wie der monströse, integrierte Heckspoiler doch fremdartig an. Außer man zockt fleißig Playstation. Denn dann ist einem der bisher rein virtuelle McLaren Ultimate Vision GT (unten) vielleicht schon in Gran Turismo Sport begegnet. Auch der hat das Hypercar dem Vernehmen und der Optik nach wohl stark beeinflusst.

Statt der 800 Pferde des Senna soll der 4,0 Liter-Biturbo-V8 im BC-03 angeblich rund 1.150 Rosse auf die Bahn schicken. Allerdings werden wohl nur 5 Stück gebaut, dagegen ist der Senna ein echtes Massenauto. Ob vielleicht auch McLaren mit einer Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans in der neuen Hypercar-Klasse 2021 liebäugelt? Wir hoffen doch sehr!

Koenigsegg bricht den eigenen 0-400-0-Rekord…

So wie sich Lamborghini und Porsche wegen des Nürburgringrekords bekriegen, fetzen sich Bugatti und Koenigsegg um diverse Geschwindigkeitsrekorde. Jetzt haben die Schweden erst einmal ihre eigene Bestmarke von 0 auf 400 und zurück auf 0 Stundenkilometer verbessert und im selben Atemzug Bugatti den Krieg erklärt, was den absoluten Highspeedrekord betrifft.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Koenigsegg

Als der Bugatti Chiron vor gut zwei Jahren einen Weltrekord aufstellte und in nur 41,96 Sekunden aus dem Stillstand auf 400 km/h beschleunigte und dann wieder auf null bremste, fühlte man sich bei Koenigsegg offenbar in der Kernkompetenz Speed angegriffen. Denn nicht einmal einen Monat später schickte man den Agera RS auf Rekordjagd und brachte dasselbe Kunststück in 36,44 Sekunden zustande. Noch einen knappen Monat später stand der Bolide sogar nach 33,29 Sekunden wieder still und verbesserte den Weltrekord damit weiter zu Koenigseggs Gunsten. Außerdem riss man auch den Geschwindigkeitsweltrekord für Serienfahrzeuge mit 457,5 km/h an sich.

Doch vor rund einem Monat konnte Bugatti zumindest an der Höchstgeschwindigkeitsfront wieder Rekordansspruch anmelden: 490,48 km/h schnell fuhr ein allerdings schwer modifizierter Chiron, den man nicht mehr als Serienauto bezeichnen kann. Doch Koenigsegg setzt nun zum Gnadenstoß an. Vor wenigen Tagen brachte der Regera die 0-400-0-Routine in schlappen 31,49 Sekunden hinter sich und am Ende des Videos plaudert man süffisant:

„But what about the top speed?“

„That’s for another car. I mean, this is huge top speed, but we have faster top speed cars of course.“

Der Fahrer erwidert daraufhin nur ganz cool, „hold my beer“, und marschiert davon. Wir gehen davon aus, dass er im nächsten Video schon bald im Koenigsegg Jesko zurückkommt und damit den Topspeed des Bugatti Chiron schnupft. Wir freuen uns schon drauf.