KTM X-Bow GTR

Scharf, schärfer, GT4

Mit dem X-Bow zeigten die eigentlichen Motorradfabrikanten, dass sie auch vierrädrig können. Jetzt kommt die ultraleichte Rennversion des „Bogens“ auf den Markt.

Von Karl Jereb

Kronreif Trunkenpolz Mattighofen, oder kurz: KTM, entwickelte in Zusammenarbeit mit den Rennsportexperten „Reiter Engineering“ ein neues Modell, das kompromissloser nicht sein könnte. Schon der X-Bow zeigt sich fahrtechnisch von der besten Seite: leicht, kompakt und schnell. Inbegriff dessen, was sich ein Fahrer wünscht. Doch mit dem GTR zeigen die Oberösterreicher, dass noch Luft nach oben besteht.

Keine Straßenzulassung

Dafür bietet der GTR Fahrvergnügen noch und nöcher. Ultraleicht und mit modernster Rennsporttechnik ausgestattet, soll der Renner der Konkurrenz das Fürchten lehren. Derzeit führen die Ingenieure letzte Tests und Performanceverbesserungen durch, damit der GTR auch den gewünschten Erfolg bringt. In der GT4-Serie soll er zukünftig für Furore sorgen und das schon 2015. Der Marktstart rückt immer näher, da schon im Frühjahr die ersten Modelle das Werk verlassen sollen. Nach dem X-Bow und dem X-Bow GT, und diversen Variationen a lá R und RR, ist der GTR das dritte Fahrzeug aus dem Hause KTM. Natürlich stehen die Entwickler unter Druck, denn die Vorgänger überzeugten auf ganzer Linie, außer an Regentagen. Das wird sich mit dem GTR allerdings ändern, denn dieser verfügt diesmal über ein Dach, mit Lufteinlass. Insgesamt wurde die Linie des X-Bows beibehalten. Insektenoptik und niedriger Luftwiderstand zeichnen das überdimensionale Gokart aus. Der Preis wurde im Gegensatz zu den Vorgängern allerdings immens erhöht. Kostete der X-Bow noch rund 70.000 Euro, muss man für den GTR stolze 139.000 Euro löhnen. Ob sich das lohnt? Wir werden sehen.