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Fast 400 km/h auf der Autobahn und nur eine Hand am Lenkrad

Also nichts gegen das Ausreizen des nichtvorhandenen Tempolimits auf der deutschen Autobahn im Allgemeinen, so man ein sicherer Fahrer ist und die Gegebenheiten es zulassen. Aber: Bei 372 km/h gehören beide Hände ans Lenkrad. Und schon gar nicht sollte eine Hand eine Kamera halten, die den Geschwindigkeitsrausch mitfilmt.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Ahmed Addas via Screenshot YouTube

Also das Wichtigste zuerst: Nicht nachmachen! Auch dann, wenn Sie kein Auto besitzen, das 370 Sachen packt. Auch dann, wenn es einen Beifahrer geben würde, der die Kamera halten könnte – wonach es im konkreten Video aber nicht aussieht. Und auch deshalb, weil ja ohnehin das Gesundheitssystem ob der Corona-Pandemie stark ausgelastet ist und man jedwedes Risiko vermeiden sollte, sich zu verletzen. Immerhin aber achtet der Fahrer des Ferrari LaFerrari auf das Rechtsfahrgebot. Bei Tempo 360. Könnte ja noch ein Bugatti Chiron vorbeiziehen.

Besser was lesen:
Wie unseren BMW 330d xDrive Touring-Test.

Oder besser was hören:
Wie diesen Lexus LFA am Leistungsprüfstand. 

 

Wie viel schneller ist der LaFerrari als der Enzo?

Sie gehören zu den schnellsten Ferraris aller Zeiten – und somit auch zu den schnellsten Autos überhaupt: Der Enzo Ferrari und dessen Nachfolger, der LaFerrari.

Text: Maximilian Barcelli / Bilder: Carwow/YouTube (1), Ferrari (2)

Wie viel sich zwischen 2004, Produktionsende des Enzos, und 2013, Produktionsbeginn des LaFerrari punkto Technik getan hat, zeigen die Fahrleistungen. Preschten die 660 PS, selbstverständlich von einem V12 erwirtschaftet, den Enzo in rund dreieinhalb Sekunden von 0 auf 100 km/h, braucht der LaFerrari sogar weniger als drei Sekunden für den Paradesprint. Kein Wunder, bei der Mehrleistung: Auch im LaFerrari werkelt ein Zwölfzylinder, allerdings stellt dieser irre 800 PS zur Verfügung. Als wäre das noch nicht genug, spendierten die Italiener ihrem Aushängeschild auch noch eine Elektrokomponente, die die Gesamtleistung auf 963 PS hebt und den LaFerrari als direkten Konkurrenten von McLaren P1 und Porsche 918 Spyder positioniert.

„Nur Theorie“, mussten sich die Damen und Herren des YouTube-Channels Carwow gedacht haben. Die Briten baten beide Supersportler auf den Flugplatz und ließen sie gegeneinander antreten  – in einem Rolling Race und Brake Test. Klar, der Ferrari LaFerrari wird den ersten Platz holen, wie überlegen er seinem Vorgänger tatsächlich ist, überrascht dann doch. Dass der legendäre und großartige Enzo ein Dinosaurier ist, wie dies Andrew attestiert (der Typ im LaFerrari), würden wir aber echt nicht unterschreiben.