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Turo – das “Airbnb” für Autos ist da

Wie man mit seinem Auto ein paar Euros nebenbei verdient…

Turo – das “Airbnb” für Autos ist da

Eigentlich hätten wir damit rechnen müssen, dass nach dem weltweiten Erfolg von Airbnb ein „Rent my Car“ Service von Privatpersonen nicht lange auf sich warten lässt. Turo ist bereits ein riesigen Hit in den USA und könnte die Art des Verreisens noch weiter verändern. 

Die Zukunft des Mietwagens

Einfacher geht’s kaum: Egal ob man einen Mietwagen benötigt oder das eigene Auto die halbe Zeit nur in der Garage vor sich hin rostet – mit Turo kann beiden Seiten geholfen werden. Als Autobesitzer meldet man seinen Wagen ganz einfach in ein paar einfachen Schritten an, legt einen Preis, die erlaubte Kilometeranzahl und seine eigenen Regeln (wie z.B. nicht rauchen) fest und wartet darauf, dass man eine Anfrage bekommt. Als Mieter sucht man sich filtert man einfach nach dem Gebiet und des Datums (auch Langzeitmieten sind möglich) und schon spuckt das System die verfügbaren Autos samt Details und Preisen aus.

Aber wie sieht es mit der Sicherheit aus? So einfach borgt man sein Auto ja auch nicht her und vertraut es schon gar keinem Fremden an.

Auch dafür hat Turo die passenden Lösungen. Erstmal wird das Auto mit einer Million Dollar vom Anbieter gegen Schäden aller Art versichert und noch dazu hat man als Besitzer immer die Chance einen Rückzieher zu machen – selbst bei der Schlüsselübergabe kann man es sich nochmals anders überlegen. So ein Verhalten wird wahrscheinlich keine gute Bewertung für das Online-Profil nach sich tragen, aber wenn man einen guten Grund dafür hat, dann sollte das wohl jeder Autobesitzer verstehen. Wenn man sich jedoch die Bewertungen sporadisch durchliest, dann sieht man beinahe ausschließlich 5-Sterne und glückliche Turo-Nutzer.

Man findet aber nicht nur 0-8-15 Autos, sondern einen bunten Mix. Von SUVs bis Cabrios, von spritzigen Sportwägen bis hin zu sparsamen Elektro-Fahrzeugen, von Off-Roadern bis hin zu Luxus-Oberklassewägen und sogar einige Raritäten sind dabei.

Natürlich gibt es Turo auch als App für’s Smartphone oder die Apple Watch. Einfach im App Store downloaden und loslegen.

Wir finden die Idee jedenfallsspitze und werden natürlich Bericht erstatten, sobald unsere Redaktion die ersten Erfahrungen gesammelt hat.

Photo Credit: Turo

Patrizia Zernatto

Unter dem Pseudonym P.S. Hunter war „Pacey“ lange Zeit als US-Korrespondentin für Motorblock tätig.

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