HondaJet

Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug?

Die Honda Aircraft Company hat bekannt gegeben, dass der HondaJet Ende April auf eine Reise um die Welt starten wird. Über 13 Länder wird der Light Business Jet auf seiner Reise besuchen.

Von Karl Jereb

Reich und schön – oder nur reich, geht auch – kann es sich leisten, zu essentiellen Geschäftsreisen den Privatjet zu nehmen. Folglich besteht ein gewisses Interesse an solchen Fortbewegungsvarianten. Und weil etablierte Privatjets wie Cessna, Gulfstream oder Challenger keine leichte Konkurrenz darstellen, noch neue Herausforderer herzlich begrüßen, muss sich die Honda Aircraft Company einiges einfallen lassen, um ihren HondaJet zu promoten. Dies soll mit Besuchen verschiedenster Länder geschehen, bei denen Vorführungen der Flugleistung im Mittelpunkt stehen.

Kommen wir zu etwas ganz anderem!

Denn zunächst einmal muss der Jet vorgestellt werden. Dies geschieht, eh schon wissen, in Japan. Dort werden unterschiedliche Flughäfen angesteuert, dann die Vorzüge, Daten und Preise verraten und wenn die kleine Insel abgeflogen wurde, freut sich Europa auf den Auftritt des Light Business Jets. Auf der European Business Aviation Convention and Exhibition, oder kurz EBACE, kommen die Japaner erstmals nach Europa, um die Vielfalt am Markt zu bereichern. Von 19. bis 21. Mai, ist das Fluggerät in Genf zu bewundern.

Lob vom Chef

Der HondaJet ist der weltweit modernste Light Business Jet mit Topwerten bezüglich Leistung, Komfort und Effizienz. Er ist das schnellste, höchst fliegende, leiseste und zugleich verbrauchsärmste Flugzeug in seinem Segment, erfährt man aus der Pressemitteilung. „Mit der HondaJet World Tour würdigen wir den ‚Challenging Spirit‘ von Honda, der es uns erlaubt hat, den Geschäftsflugverkehr um eine echte Innovation zu bereichern“, erklärt Michimasa Fujino, Präsident und CEO der Honda Aircraft Company. Innovationen wie die Triebwerksanordnung über den Tragflächen sorgen für bessere Lärmdämmung sowie erhöhte Effizienz. Im Zuge der World Tour ist der HondaJet unter anderem in England, der Schweiz, Frankreich und Deutschland zu bewundern.