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Mad Max: Fury Road – Autos der Hölle

Mad Max: Fury Road

Autos der Hölle

Der neue Mad Max kommt bald in die Kinos. Genauer gesagt kommt Mad Max: Fury Road am 14. Mai 2015. Grund genug, uns einmal ein wenig penibler mit den Fahrzeugen des notorisch actiongeladenen, und nach wie vor beliebten Katastrophenfilms auseinanderzusetzen.

Von Karl Jereb

Mad Max. Eine Trilogie die in die Filmgeschichte einging und dies nicht nur weil der damalige Frauenschwarm Mel Gibson die Hauptrolle verkörperte. Auch deshalb, weil das Genre „Actionfilm“ mit einem Hauch krankem Sadismus und psychischer Diskontinuität verfeinert wurde. Eigenschaften, die in den 80ern vom Mainstream weit entfernt waren. Das Budget war lächerlich klein, die Geschichte um den ehemaligen Polizisten Max Rockatansky eher niveaufern und das Setting im australischen Outback zwar gut gewählt, aber keine Meisterleistung. Trotzdem, oder gerade deshalb wurde der Film zum Kassenschlager. Nun wird das Thema Mad Max wieder aufgegriffen und die Freude ist groß.

Höllengefährte

Im neuen Teil: „Fury Road“ verkörpert Tom Hardy den einsamen Haudegen, der auf der Suche nach Treibstoff und Nahrung durch die Wildnis streift. An seiner Seite wird die großartige Charlize Theron, diesmal mit Glatze, kämpfen und hoffentlich siegen. Wie in allen Mad-Max-Filmen, spielen neben den Hauptcharakteren ebenso die Fahrzeuge eine gewichtige Rolle. Grund genug, diese einmal besser zu durchleuchten.
Ohne den letzten V8-Interceptor wäre Mad Max wahrscheinlich nur der „spärlich verrückte Maxi“. Dem 1974er Ford XB Falcon wurde nur wenig Pflege zuteil. Verrostet und unprofessionell geflickt kommt der Star der Autogemeinde daher. Wir freuen uns auf seinen kernigen V8-Sound.
Ein Monstertruck darf bei der Neuverfilmung natürlich nicht fehlen. Der Aufbau erweist sich als 1940er Chevy Pickup, ebenfalls mit V8-Sound. Weshalb der Charakter, der dieses Ungetüm bewegt „Rictus Erectus“ heißt, kann man sich denken.
Die Chevy Corvette wurde nicht nach Australien verschifft, weshalb die Aussies eine eigene Interpretation bauten und diese „Perentti“ nannten. Länger, breiter und etwas unproportioniert kommt der Buggy #9 daher.
Für dieses kleine Monster durfte ein Volkswagen Käfer herhalten. Im Zuge der Transformation musste er allerdings den Großteil seiner Karosserie entbehren, bekommt stattdessen aber einen V8 spendiert.
Ein Hingucker wie er im Buche steht. Man nehme einen 1959 Cadillac Coupe DeVille, schneidet die Karosserie entzwei und bastelt zwei Turbounterstütze V16 dazwischen und setzt noch einen Cadillac oben drauf. Voila, das erstaunlichste Fahrzeug ist geboren.
Der Chrysler Valiant Charger ist ein weiteres australisches Musclecar. Im 2015er Mad Max baut der Peacemaker auf ein amerikanisches Ripsaw Panzer-Chassis und Kettenantrieb. Der Besitzer des Ungetüms heißt „The Bullet Farmer“. Kugelbauer also. Das wäre mal was.
Igel auf Rädern. Der 1937 Plymouth wird im Film für jede erdenkliche Grausamkeit eingesetzt und ist nichts für Menschen mit Stachelphobie. Der Einstieg ins Gefährt des Grauens dürfte schmerzhaft sein, aber nicht vergessen, es handelt sich schließlich um ein Filmauto.
Das Ungetüm kennt man noch vom zweiten Teil „Mad Max II – Der Vollstrecker“. Voll mit Treibstoff und gepanzert bis unter den Sitz, bollert der Tatra semi durch das australische Outback. Zwei V8 sorgen für ordentlich Schub und der 6×6-Antrieb für Vortrieb auf jedem Terrain.

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