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Seat Leon: Feuer auf dem Golf-Platz

Bislang war Golf zwar ein vornehmer und hoch angesehener Sport, aber so richtig viel Sexappeal haben die Spieler nicht ausgestrahlt. Doch wenn in ein paar Wochen zu Preisen ab etwa 20.000 Euro (D) die vierte Generation des Seat Leon auf den Golf-Platz stürmt, dann sieht die Sache ein wenig anders aus. Denn mit viel Lust und Leidenschaft beweisen die Spanier einmal mehr, dass man aus dem Modularen Querbaukasten nicht nur ein zurückhaltendes Vehikel wie den Wolfsburger Bestseller konstruieren kann, sondern auch einen feurigen Verführer, der uns nördlich der Alpen den Kopf verdreht wie ein Tango-Pärchen beim nächtlichen Tanz auf den Ramblas.

Von Thomas Geiger

Aber so fesch der Leon mit seinem aufreizenden Gesicht, den muskulösem Flanken und der knackigen Kehrseite gezeichnet ist und so feurig er schon mit dem 150 PS-Benziner fährt, so lustvoll er mit direkter Lenkung um die Kurve schnürt und so schnell er, dem adaptiven Fahrwerk im Sport-Modus sei dank, das Blut bei einer Landpartie zum Kochen bringt. Er hat er nicht nur Sex-Appeal, sondern auch Substanz. Schließlich wollen die Spanier mit uns Nordlichtern keinen heißen Flirt, sie zielen auf einen Bund fürs Leben.

Deshalb gibt es zum leidenschaftlichen Design viel schlaue Technik: Das beginnt bei den Antrieben, die mit Drei- und Vierzylindern ein Spektrum von 90 bis 204 PS abdecken und mit Benzinern und Dieseln, Mild- und Plug-In-Hybriden mit bis zu 60 Kilometern elektrischer Reichweite sowie einer Erdgas-Umrüstung mehr Vielfalt bieten als die meisten Konkurrenten, das führt über die Assistenten bis hin zum nahezu autonomen Autobahnfahren und das endet beim Ambiente, das ähnlich wie beim Golf einen großen Schritt hin zur Digitalisierung macht. Denn auch der Leon bekommt ein komplett neues und entsprechend aufgeräumtes Cockpit mit virtuellem Instrumenten, einem großen Touchscreen und den Sensorfeldern drum herum, die so viele Tasten ersetzen. Und natürlich ist der Leon „always on“, verbindet sich nahtlos mit dem Smartphone, navigiert online und lässt sich mit allerlei Apps anreichern.

Und falls die Sache mit dem Bund fürs Leben nicht nur mit dem Auto, sondern auch unter den Mitfahrern klappt, bietet der Leon obendrein mehr Platz als bisher: Um neun Zentimeter auf 4,37 Meter gewachsen und im Radstand um fünf Zentimeter gestreckt, reicht der Platz auf der Rückbank nun deutlich über das Vorschulalter hinaus. Und wem das nicht genügt, der bekommt den Leon für rund 1.000 Euro Aufpreis auch wieder als Kombi mit einem nochmals gewachsenen Kofferraum. Denn während es für den Fünftürer bei einem Fassungsvermögen von 380 Litern bleibt, legt das Ladevolumen des ST-Modells schon bei aufrechter Rückbank um 30 Liter zu und misst nun 620 Liter.

Zwar wissen die Spanier um ihre Verführungskünste. Doch sie kennen auch die Eigenheit ihrer wichtigsten Export-Kunden. Weil man die Deutschen nicht allein mit dem Herzen ködern kann, bieten sie mit dem Leon auch Futter fürs Hirn und haben nicht nur scharf gezeichnet, sondern auch spitz gerechnet: Bei identischer Motorisierung ist der Leon deshalb immer etwas günstiger als ein Golf.

Cupra Formentor: Die Emanzipation

Bei AMG hat es bald 50 Jahre gedauert und die M GmbH wartet darauf noch immer – doch bei Seat darf sich der Werkstuner Cupra nur zwei Jahre nach dem Aufstieg zur eigenen Marke jetzt auch mit einem eigenen Modell emanzipieren. Denn neben Power-Versionen für Leon oder Ateca rücken die schnellen Spanier jetzt den Formentor ins Rampenlicht und kündigen den Verkaufsstart für das letzte Quartal an.

Von Thomas Geiger

So ganz eigenständig ist zwar auch das 4,45 Meter lange SUV-Coupé nicht. Schließlich fußt es auf dem MQB und teilt sich deshalb die Technik mit Tiguan, Ateca & Co. Doch zumindest die Form ist neu – und ziemlich gelungen. Die Front fordernd, die Flanken stark konturiert, die Kotflügel weit ausgestellt und die Kehrseite kess und knackig – so hat der Formentor das Zeug zum Schönheitskönig unter den kompakten Geländegängern und lässt die Konkurrenz aus dem eigenen Konzern brav und bieder aussehen: Der VW Tiguan wirkt dagegen zum Einschlafen langweilig, der Audi Q3 Sportback wie ein Möchtegern-Schönling und der Seat Ateca ist plötzlich nur noch zweiter Sieger.

Buchstäblich spannend ist auch der Antrieb. Denn genau wie beim neuen Cupra Leon gibt es einen Plug-In-Hybriden, der in der Kombination mit einem 1,4 Liter großen Turbo-Benziner und der E-Maschine im Getriebe auf eine Leistung von 245 PS kommt. Und wie es sich für einen Teilzeitstromer gehört, kann der Formentor dank eines 13 kWh großen Akkus nicht nur 50 WLTP-Kilometer rein elektrisch fahren, sondern hat mit den vereinten Kräften beider Motoren und einem Drehmoment von 400 Nm auch den nötigen Punch für einen perfekten Kavalierstart.

Wer noch nicht reif ist für die Elektrifizierung, der bekommt den Formentor – ebenfalls genau wie den Leon – auch mit einem Power-Motor nach alter Väter Sitte: Als 2.0 TSI mit 310 PS und dann auch mit Allradantrieb.

Zwar wurde die Ausgründung der eigenen Marke vielfach skeptisch gesehen. Doch für Cupra-Chef Wayne Griffiths ist die Rechnung offenbar aufgegangen. Schließlich sind die Verkaufszahlen in die Höhe geschnellt und haben so im letzten Jahr knapp 25.000  Einheiten erreicht. Das will Griffiths jetzt in den nächsten drei bis fünf Jahren noch einmal kräftig steigern – und setzt dabei auf Autos wie den Formentor, der deshalb wohl kaum ein Einzelstück bleiben wird: „Der Erfolg dieser Marke übertrifft all unsere Erwartungen“, sagt Griffiths. „Das müssen wir konsolidieren und dafür entsprechend Gas geben.“

Cupra Leon: Der König der Löwen

Cupra schlägt den neuen Seat Leon zum König der Löwen. Denn noch bevor die jüngste Generation des verführerischen Golf-Bruders überhaupt im Handel ist, legt auch die zur eigenen Marke aufgestiegene Sportabteilung Hand an den Hoffnungsträger und macht ihn mit buchstäblich spannender Technik zum sportlichen Schönling auf dem Golfplatz.

Von Thomas Geiger

Wenn der Cupra Leon im letzten Quartal als Fünftürer oder Kombi auf die Straße kommt, wird es ihn deshalb erstmals in der Geschichte der Spanier auch als Plug-In-Hybrid geben: Ein 150 PS starker 1,4 Liter-Benziner, eine E-Maschine mit 115 PS und ein Pufferakku mit 13 kWh treiben nicht nur die Systemleistung auf 245 PS und das Spitzentempo auf ziemlich sichere 250 km/h. Sondern dieses Paket drückt mit einer elektrischen Reichweite von bis zu 60 Kilometern zugleich den CO2-Ausstoß unter 50 Gramm pro Kilometer.

Das ist mit Blick auf die neuen Regularien aus Brüssel auch bitter nötig – zumal Curpa den CO2-Kredit des Teilzeitstromers gleich wieder aufzehren wird. Denn wer noch nicht reif ist für die Electric Avenue, der bekommt den König der Löwen auch mit einem konventionellen 2,0-Liter-TSI in gleich drei Leistungsstufen. In der Grundversion hat der Vierzylinder genau wie der Plug-In-Hybrid 245 PS, es gibt ihn mit 300 PS und ausschließlich im Kombi auch noch mit 310 PS und dann sogar mit Allrad- statt Frontantrieb. Das zahlt sich aus und führt zu einem Sprintwert von weniger als fünf Sekunden, stellen die Spanier in Aussicht.

Natürlich lässt es Cupra nicht beim Motortuning bewenden. Sondern wie es sich für einen sportlichen Veredler gehört, haben die schnellen Spanier das Fahrwerk überarbeitet und den Schwerpunkt um zwei Zentimeter gesenkt, es gibt eine etwas direktere Lenkung und neue Fahrprofile und vor allem gibt es ein neues Design. Das ist zwar eher vornehm als vorlaut, lässt aber an der Herkunft des stärksten Leon keinen Zweifel mehr. Denn wo früher das Seat-Signet prangte, trägt der König der Löwen stolz das Cupra-Logo im Grill.

Das soll man künftig noch viel öfter sehen, sagt Markenchef Wayne Griffiths, der angetreten ist, um die Cupra-Zahlen bis zur Mitte der Dekade zu verdoppeln und schon ein gutes Stück des Weges geschafft hat: „Der Erfolg dieser Marke übertrifft all unsere Erwartungen“, sagt Griffiths. „Das müssen wir konsolidieren und dafür entsprechend Gas geben.“

Cupra jagt den Ateca durch den Schnee

Der Cupra Ateca war das erste Auto, das Cupra als eigenständige Marke fabriziert hat. Mittlerweile gibt es in ihn drei Versionen: Als Ateca, Ateca ABT und Ateca Limited Edition. Mit allen drei Boliden war man diese Woche in Davos.

Wem der Ortsname nichts sagt, dem sei hiermit geholfen: Davos liegt mitten in den Schweizer Alpen, Schnee und Eis stehen also auf der Tagesordnung. Vor allem oben am Flüelapass, wo sich die Cupras auf einer Eisstrecke sowie einem Kurs den Berg hinauf und hinunter tummelten. Dass der Cupra Ateca nicht nur zum Schein ein SUV ist, kommt auf dem schwierigen Untergrund hervorragend zum Vorschein. Dank des Allradantriebs 4Drive krallt er sich in den Boden und bringt seine 300 PS und 400 Nm Drehmoment wohlbehalten auf der Fahrbahn an. Im Falle des Ateca ABT handelt es sich sogar um 350 PS und 440 Nm, die den Boliden unaufhaltsam über den Schnee walzen lassen. Außer natürlich er möchte stehen bleiben – dann erstaunen die Atecas mit, für die rutschigen Verhältnisse, schlagartiger Verzögerung.

So tanzt es sich kinderleicht über Schnee und Eis, mit der nötigen Provokation schwingt der Cupra frivol sein Heck und es kommt auf über 2.000 Metern Seehöhe echte Partystimmung im Cockpit auf. Doch wir haben ja noch gar nicht über die Limited Edition, unten in Grau zu sehen, gesprochen. Die auf exklusive 1.999 Stück limitierte Version des Cupra Ateca besticht nicht nur mit einem extrovertierteren Äußeren samt neuen 20-Zöllern, 18 Zoll-Brembo-Bremsen und einem kupferfarbenen Karbonpaket, sondern macht auch akustisch auf sich aufmerksam. Dafür sorgt eine Akrapovic-Auspuffanlage, die den Sound des Ateca noch einmal verschärft. Damit bleibt der um 30 Millimeter tiefergelegte Ateca ABT mit seinen 255 km/h Höchstgeschwindigkeit zwar der schnellste Ateca, doch die Limited Edition beansprucht den Titel als optisch verführerischste Variante für sich.

So schnell und schön sie allesamt auch sein mögen, so zuverlässig und sicher präsentieren sich die Atecas auf dem Flüelapass auch. Natürlich kann man hier oben nicht so erbarmungslos Gas geben wie auf einer griffigen Rennstrecke. Doch sowohl das Bremsvermögen als auch die Sicherheit in den Kurven und die Kletterfähigkeiten bei steilen Steigungen wissen zu selbst auf widrigstem Untergrund beeindrucken. Cupra beweist, dass man ganz genau weiß, was man tut. Auch abseits der Straße zeigen sich die Fahrzeuge als komplette Alleskönner mit dem gewissen Extra. Auch deshalb kann man sich auf das nächste Modell der Spanier nur freuen.

Seat Leon ST TGI: Dauertesttagebuch #6

Nach einem guten halben Jahr mit dem Seat Leon ST TGI merken wir schon, dass das Dauertesttagebuchschreiben etwas zäher von der Hand geht. Es ist aber nicht so, dass unser CNG-Bolide fad wäre, sondern dass wir einfach viel zu wenig zu motzen finden.

Finanziell der feuchte Traum jeder Haushaltskassa, im Alltag einem Benziner locker ebenbürtig und Seat-typisch engagiert abgestimmt macht unser Leon ST TGI einfach Freude. Egal ob weite Fahrten in Urlaubsgefilde oder der tägliche Arbeitstrott, in der Redaktion erfreut sich unser Dauertester bester Beliebtheit.

Aber nehmen wir doch mal Abstand von der Straße selbst und konzentrieren uns auf die Innereien unseres Leons, der ja schon bald von der nächsten Generation abgelöst wird. Acht Jahre (mit zwischenzeitlichen Facelift natürlich) hat dieses Modell schon auf dem Buckel, das müsste man doch vor allem in puncto Infotainment und Cockpit deutlich merken, nicht wahr? Nun ja, der Screen in der Mitte des Armaturenbretts fällt schon deutlich kleiner aus, als es bei den neuesten Fahrzeugen aus dem Hause VW der Fall ist. Funktionell stört das aber keineswegs. Alle wichtigen Funktionen sind an Bord, inklusive entsprechender Vernetzung und Alltagskniffe wie ein verlässliches Navi. Die Bedienung  erfolgt schnell und easy, oft sogar geradliniger als in so manchem überladenen Interieur heutiger Modelle. Ein Upgrade erscheint gerade nach unserer langen Testdauer gar nicht unbedingt nötig, alles sitzt und passt perfekt.

Ja, im Cockpit des Seat Leon ST TGI finden sich noch viel mehr Knöpfe und Tasten, als das etwa beim neuen Golf der Fall ist. Aber so antiquiert, wie manche Leute tun, ist das Konzept wahrlich nicht. Dank des haptischen Feedbacks bleiben die Augen auf der Straße und die Bedienung von Klimaanlage und Co. läuft deutlich zackiger ab. Evolution gut und schön, aber gerade unser Dauertester macht uns deutlich, dass Fortschritt um des Fortschritts Willen oft auch ein Rückschritt sein kann. Wir finden einfach kein Problem mit dem Innenleben des Leons – ganz im Gegenteil, wir sind sogar mehr als happy damit.

Besonders lobend müssen wir auch das Lenkrad hervorheben, dass auch nach zahllosen Stunden in unseren Händen geschmeidig und satt anfühlt. Die Speichen sind dezent und platzsparend designt, die Haptik des Leders hebt das ohnehin schon knackige und souveräne Fahrgefühl nochmal auf ein angenehmeres Niveau und die Tasten sind einfach zu erreichen und bedienen. Weder finden sich zuviele davon, so dass man erst recht wieder verzweifelt zu suchen beginnt, noch vermissen wir Funktionen.

Kurz gesagt: Wir müssen in unserem Seat Leon ST TGI nicht viel nachdenken. Alles flutscht und geht leicht von der Hand, die Konzentration liegt auf der Straße und der Wegfindung, ohne dass irgendwelche störenden Einflüsse von woanders als vom Beifahrersitz kommen – ja sorry, darüber reden wir noch, Schatzi… Ja, irgendwie freuen wir uns schon auch auf den neuen Leon, in dem dann der High-Tech-bedingte Wow-Faktor sicher steigt. Aber eigentlich präsentiert sich uns der aktuelle Erdgas-Leon als idealer Alleskönner. Und wir müssen es wissen, denn wir haben schon viele tausend Kilometer mit ihm gesammelt.

Seat gibt einen Ausblick auf den neuen Leon

Die Kompakten der VAG sind bald komplett: Nach Skoda Octavia und VW Golf wird der Seat Leon am 28. Januar präsentiert. Ein nun veröffentlichter Trailer gibt jetzt schon einiges vom spanischen Golf preis.

Text: Maximilian Barcelli

So dreht sich beim Leon der vierten Generation vieles ums Thema Licht – außen sowie innen. Und punkto Leuchten liegt momentan vor allem eines voll im Trend: ein durchgehendes Band am Heck. Ein solches bekommt der neue Kompakte aus Spanien spendiert, genauso wie Voll-LED-Scheinwerfer. Die Lichtsignatur dieser – das zeigt das Video – wird sich wohl nicht maßgeblich von der des Vorgängers unterscheiden. Ganz im Gegenteil zu den Heckleuchten, die ja, wie schon erwähnt, einer komplett neuen Designsprache folgen und an den Seat Tarraco erinnern.

Die Ambientenbeleuchtung verbreitet den Innenraum optisch.

Im Innenraum wird es erstmals beim Leon digitale Armaturen geben. Ob die analogen Instrumente komplett wegfallen, wie etwa beim Golf 8, ist noch nicht bekannt. Dafür lässt sich im Trailer erkennen, dass eine durchgängige Ambientenbeleuchtung den Innenraum optisch aufwertet. Wenn der Seat Leon Ende Jänner dann präsentiert wurde, fehlt nur noch der Audi A3, damit die illustre Runde der VAG-Kompakten komplett ist. Der Kontrahent von BMW 1er und Mercedes A-Klasse soll im Frühjahr 2020 folgen.

Ein Klassiker heutzutage: das durchgehende Leuchtenband am Heck. Der „Leon“-Schriftzug erhält einen neuen Stil.

Seat Leon ST TGI: Dauertesttagebuch #4

Unser Seat Leon mit CNG-Antrieb ist nun schon weitgereist. Vom Urlaub in Polen bis zur Frankfurter Buchmesse war so manche coole Tour dabei. Doch wie schlägt sich der Dauertester im städtischen Alltag?

Wie man es sich von einem klassischen Kompakt-Kombi erwarten darf, wird der Seat Leon ST TGI mit allen platztechnischen Herausforderungen spielend fertig. Ob wir nun den Fotografen für ein Shooting im Kofferraum sitzen haben oder die Freundin uns wieder zum IKEA geschleift hat – bisher hat noch alles gemütlich sein Plätzchen gefunden. Das Schöne am Leon ist, dass er größenmäßig trotzdem nicht ausufert und deshalb auch immer noch ein Parkplatz zu finden war. Das wird eine Klasse drüber schon öfter mal schwierig, vor allem wenn man spät nach Hause kommt. So weit, so stadttauglich also.

Apropos Platz finden: Ein Örtchen zum Tanken findet sich bei 15 CNG-Tankstellen in Wien immer, schon nach wenigen Wochen kannten wir die Liste quasi auswendig. Klar, Benzin kann man in der Stadt wahrscheinlich an hunderten Tankstellen zu sich nehmen, aber wer braucht das schon? Vor allem, wenn drei Viertel davon hoffnungslos überteuert sind? Der CNG-Preis liegt immer konstant bei knapp über einem Euro pro Kilogramm, eine Tankfüllung ist mit nicht mal 20 Euro bezahlt. Und damit ist man dann eine ganze Weile in Wien unterwegs, da erscheint sogar eine Öffi-Fahrkarte plötzlich recht kostspielig. Und egal wohin es einen gerade verschlägt, bis zur nächsten passenden Tränke ist es nie weit.

Besonders lieben gelernt haben wir gerade in den letzten Tagen auch die Sitzheizung, die in Windeseile den Allerwertesten zum Glühen bringt. Die vermummten, sich gegen den Wind stemmenden Gestalten am Gehsteig tun einem da nur mehr leid. Auch angelaufene Scheiben sind mit der rasant arbeitenden Lüftung und den Heizdrähten hinten in nullkommanix Geschichte, das haben wir bei anderen Fahrzeugen auch schon um ein Vielfaches langsamer erlebt.

Doch wir sind nicht nur wohlig und mit grünem Gewissen unterwegs, sondern erfreuen uns auch am knackigen Design des Leon. Denn nette Extras wie die schwarzen Felgen geben dem altbekannten (und allseits beliebten) Kompaktwagen nochmal einen coolen Twist. In den Seat Leon ST TGI steigt die ganze Redaktion gerne ein. Zur Not auch alle zugleich, Platz genug gibt es ja.

Alles in allem besteht unser Dauertester nicht nur punktuelle Härtetests mit Bravour, sondern hat uns auch im Alltag noch nie enttäuscht. 130 PS sorgen immer für forschen Vortrieb und der Platz auf dem Raum ist halt vor allem in der Stadt ein unschlagbares Argument. Dank des Leon ST TGI müssen wir auch nicht mehr allzu heftig weinen, wenn die Chefitäten uns mal wieder all die Lambos und Rolls‘ entreißen, die wir ja ach so häufig in der Redaktion begrüßen dürfen. Denn auf unseren Seat verlassen wir uns mittlerweile nicht nur, sondern haben ihn auch echt liebgewonnen.

Seat Mii Electric: Stromer für Sparer

Alle Welt redet vom Elektro-Auto, nur leisten kann sich Modelle wie einen Audi E-Tron einen Mercedes EQ C oder einen Tesla bislang kaum jemand. Und über die Frage, ob es sinnvoll ist, große Geländewagen mit schweren Akkus zu bestücken und damit lange Strecken zu fahren, lässt sich vortrefflich streiten. Doch so langsam gibt es auch am anderen Ende der Skala Bewegung und es surren tatsächlich mal ein paar Stromer auf den Markt, die halbwegs bezahlbar sind und sich des Wettrüstens um Leistung, Tempo und vor allem Reichweite verwehren. Ganz vorne mit dabei ist da eine Marke, die an der Ladesäule bislang nichts zu suchen hatte: Seat. Denn noch bevor die Spanier als Ableger des VW ID.3 ihr erstes Akkuauto aus dem MEB-Verbund bekommen, rüsten sie jetzt den winzigen Mii um und bringen so kurz nach dem Jahreswechsel einen Stromer zum Spartarif in den Handel. Denn schon ohne Förderung starten die Preise bei 20.650 Euro (D) und gehören damit zu den niedrigsten am Markt.

Von Thomas Geiger

Sonderlich viel darf man dafür allerdings nicht erwarten. Nicht vom Auto, das mittlerweile einfach ziemlich in die Jahre gekommen ist und so neben seinen bei 3,56 Metern Länge und 2,42 Metern Radstand vergleichsweise bescheidenen Platzverhältnissen ein etwas antiquiertes Ambiente hat, das auch die neuen Zierkonsolen im Platinen-Look nicht so einfach enstauben können. Ein Touchscreen fürs Infotainment zum Beispiel würde in die Zeit passen und auch die gelungene Smartphone-Integration samt eigener App fürs Elektroauto ist kein Ersatz für digitale Instrumente, die mehr aussagen könnten über Akkustand, Energieverbrauch und Fahrstil, als es der pixelige Bordcomputer und die analogen Anzeigen tun. Und nicht vom Antrieb, über den die Tesla-Fraktion nur müde lächeln wird: Denn mit gerade mal 83 PS und 32,3 kWh hat der Mii weniger E-Power als mancher Plug-In-Hybrid.

Doch so enttäuschend das überland sein mag, weil die Beschleunigung jenseits des Ortschilds arg zäh wird, bei Tempo 130 Schluss ist und man spätestens nach 150 Kilometern nervös nach einer Ladesäule zu suchen beginnt, weil man die 259 Norm-Kilometer ja doch nie erreicht, so vernünftig wirkt das Paket dort, wo der Mii zu Hause ist: In der Stadt. Denn dort ist er mit seinem sofort abrufbaren Drehmoment von 212 Nm ein König beim Kavalierstart und hat nach 3,9 Sekunden Tempo 50 auf der Uhr, er wuselt wieselflink durch den dichten Verkehr und die Reichweite geht dramatisch nach oben: Bis zu 358 Kilometer könne man im Stadtverkehr aus dem Akku quetschen, haben die Spanier ausgerechnet.

Wie nahe man diesem Ziel kommt, hat der Fahrer selbst in der Hand und im Fuß. Nicht umsonst hat Seat gleich drei Fahrprofile programmiert, bei denen schrittweise die Leistung zurückgenommen und die Komfortverbraucher abgeschaltet werden, Und nicht ohne Grund gibt es zudem noch drei Rekuperationsstufen vom schier endlosen Segeln in der ersten bis zu einem derart starken Verzögern in der dritten, dass man sich den Tritt aufs linke Pedal eigentlich sparen kann.

Selbst an die bescheidene Akku-Kapazität gewöhnt man sich irgendwann. Erstens, weil die Strecken in der Stadt ohnehin nur kurz sind und die meisten Kunden damit lässig über mehere Tage kommen werden. Und zweitens, weil der kleine Akku große Vorteile beim Laden hat: Serienmäßig mit 40 kW-Technik ausgestattet, ist der Mii Electric deshalb in einer Stunde zu 80 Prozent geladen.

Zwar markiert der Mii Electric nur den Auftakt einer großen Akku-Offensive bei Seat, doch meinen es die Spanier auch mit dem Winzling für die Ladesäule offensichtlich ernst – die Verbrenner jedenfalls haben sie schon mal aus dem Programm gestrichen.  

Seat Leon ST TGI: Dauertesttagebucheintrag #3

Unser Dauertester musste schon eine ganze Menge mitmachen. Satte 15.000 Kilometer hat der Seat Leon ST TGI nach nur wenigen Monaten schon auf seinem Konto. In der dritten Ausgabe unseres Dauertesttagebuchs geht es wieder auf große Reise, wobei es diesmal unerwartet spannend wird.

Text: Jakob Stantejsky

Das Ziel liegt in Frankfurt am Main, direkt gegenüber vom riesigen Messegelände. Dort steht nämlich jenes Hotel, das meine Holde und ich uns für das Wochenende der Frankfurter Buchmesse ausgesucht haben. 746 Kilometer Fahrt stehen also auf dem Programm – mal zwei und innerhalb von drei Tagen. Da kann einem ein Auto schon mal auf die Nerven gehen, sowohl psychisch als auch körperlich. Wird unser Erdgas-Leon sich als verlässlicher Ruhepol auszeichnen oder doch zu Verspannungen führen?

Die ursprünglich erdachte Route mit zwei Tankstopps in Wels und Schlüsselfeld.

Beim ersten Tankstopp sieht es eher nach zweiterer Möglichkeit aus. Denn der fällt aus. Die große Tankstelle in Wels an der Autobahn, die laut Google am Vorabend noch von 0 bis 24 Uhr geöffnet hatte, ist nämlich zu. Eingezäunt und alles. Blöd, wenn sich dann der errechnete zweite Erdgas-Zapfstopp nicht mehr erreichen lässt. Oder etwa doch? Nach kurzer Recherche per Handy am nächsten Rastplatz beschließe ich, unseren Zwischenstopp in Schlüsselfeld nahe Nürnberg dennoch ins Auge zu fassen. Zur Not kann ich ja zumindest den Benzintank jederzeit wieder anfüllen. 350 Kilometer sollten nämlich mit halbleerem Erdgastank keinesfalls drin sein, oder?

Die Erdgas-Zapfhähne sehen oft unterschiedlich aus. Auch in traditioneller Form gibt es sie.

Schlussendlich waren sie es auch nicht. Aber es war wirklich knapp, viel knapper als ich es mir erträumt hätte. Gut, ich bin auf der deutschen Autobahn dann bewusst nur 130 bis 140 gefahren, aber mit ganz viel Gewalt hätte ich es auch drauf ankommen lassen können. Denn rund 40 Kilometer vor Schlüsselfeld gieße ich Benzin nach, obwohl noch 35 Kilometer Restreichweite drin sind. Mit noch entspannterer Fahrweise hätte ich es also sicher geschafft. Der anfängliche Ärger ist also bewältigt. Vor allem dank unseres Dauertesters, der sich bei dieser Fahrt als echter Sparmeister erwiesen hat. Insgesamt habe ich für die ganzen knapp 1.500 Kilometer nicht ganz 100 Euro gelöhnt. 50 Euro pro Person für Hin- und Rückfahrt inklusive vollem Komfort also. Da kann der Flixbus schei- … ach, lassen wir das.

Angst vor dem Erdgas-Zapfhahn muss niemand haben. Es findet sich immer eine ausführliche Anleitung.

Wohlbehalten in Frankfurt angekommen kann also in aller Ruhe die Buchmesse genossen werden, für die ich an dieser Stelle eine Empfehlung ausspreche – auch wenn es thematisch nicht passen mag. Für Bücherwürmer gibt es wohl kein cooleres Event in unseren Breitengraden.

Die Rückfahrt verläuft dank der neu erlangten Kenntnis der Route und dem LKW-befreiten Sonntagsverkehr mit Höchstgeschwindigkeit. Auch bei knapp 200 km/h über mehrere Stunden hinweg lebt es sich im Leon ST TGI äußerst bequem. Selten war eine Langstreckenreise so erholsam.

Um die eingangs gestellte Frage zu beantworten: Der Seat Leon ST TGI hat weder an unseren Nerven gesägt noch die edlen Luxuskörper geschmerzt. Unser Dauertester zeichnet sich weiterhin nicht nur durch Laufruhe in jedem Sinne aus, sondern auch das Gestühl lädt zum Verweilen ein. Dass es nicht immer Lack und Leder sein muss, um ein gemütliches Interieur zu schaffen, demonstriert Seat hier ganz eindeutig.

Auf der Buchmesse trifft man auf allerlei Gestalten.

Wo es den fleißigen Leon das nächste Mal hinverschlägt, steht noch nicht fest. Aber wir sind uns schon jetzt sicher, dass die Fahrt wieder eine relaxte Geschichte wird. Hoffentlich haben wir mal eine Panne, damit es hier ein bisschen mehr zur Sache geht. Andererseits … nein, danke. So cool und locker wie bisher haben wir es doch am liebsten.

Seat Leon ST TGI: Dauertesttagebucheintrag #2

Nachdem euch Kollege Barcelli letzten Monat auf seinen Polen-Urlaub mitgenommen hat, geht es in der zweiten Edition unseres Dauertesttagebuchs nach Oberfranken, wo mein Schwiegervater in spe seinen Fünfziger gefeiert hat. Eine gute Gelegenheit, die High Speed-Kompetenzen unseres Seat Leon ST TGI zu testen.

Text: Jakob Stantejsky / Fotos: sein Handy (sorry)

Denn schließlich liegen zwischen der österreichisch-deutschen Grenze und der Kleinstadt Hof, wo die Familie der meinigen Holden zu residieren pflegt, über 300 Kilometer feinste deutsche Autobahn. Da lässt es sich auf legalste Weise überprüfen, wie gut so ein CNG-Auto für rasante Fahrten geeignet ist. Aber vor dem Vergnügen kommt immer erst die Arbeit. Die besteht bei einer Fernfahrt mit einem alternativen Antrieb wie CNG oder Strom stets darin, sich über die jeweilig passenden Tankstellen auf der Route zu informieren. Während mein Kollege ob des äußerst dürftigen CNG-Netzes in Polen letzte Woche noch bangen und bibbern musste, ob er überhaupt ein gutes Gas zu tanken kriegt, schaut die Angelegenheit auf meiner Fahrt deutlich entspannter aus.

So stau- und baustellenfrei geht es leider nur selten zu. (© Google Maps)

Denn mit rund 150 Erdgas-Restkilometern im Tank komme ich locker bis nach Melk, wo ich über den ÖAMTC-Routenplaner direkt an der Autobahnabfahrt eine schöne große 24 Stunden-OMV-Filiale samt zweier Erdgassäulen finde. Von dort sind es exakt 339 Kilometer bis ins beschauliche Burglengenfeld nahe Regensburg, wo ein paar Minuten abseits der A93 ebenfalls eine pausenlos geöffnete Tankstelle des österreichischen Konzerns steht. Von dort sind es dann noch 155 Kilometer bis nach Hof, sprich: 310 Kilometer liegen zwischen dem letzten Tankstopp auf der Hinfahrt und dem ersten auf der Retourtour. Dank des 17,3 Kilogramm fassenden CNG-Tanks sollte es sich also locker ausgehen, die 1.200 Kilometer mit vier Tankstopps zu bewältigen – der letzte eben wieder in Melk. Laut Seat schafft er nämlich rund 480 Kilometer, bevor er auf die rund 100 Benzin-Kilometer aus dem Zusatztank zurückgreifen muss. Allerdings fahren wir permanent nur Autobahn, teilweise sogar deutsche, und wollen möglichst flott unterwegs sein. Geht es sich trotzdem mit den geplanten Nachfüllungen aus, ohne am Benzintank zu knabbern?

Zuerst geht es einmal ab nach Melk, hier wird es treibstofftechnisch noch nicht spannend, es ist noch genügend Reserve da. Nach kurzem Studium der Tankanleitung an der Säule (denn oft unterscheiden sich die Systeme in einigen Details doch) wird gezapft und nach rund fünfminütigem Gezische und -quietsche sind wir wieder randvoll. 380 Kilometer Reichweite sagt der Bordcomputer, der sich mittlerweile an das Autobahntempo gewöhnt hat, an. Sollte sich also schön ausgehen.

Die Fahrt bis zur Grenze verläuft abgesehen von ein, zwei Baustellen völlig ereignislos. Dass der 130 PS-Motor unter der Haube gerade mit Erdgas arbeitet, merkt man überhaupt nicht. Das Ansprechverhalten gleicht dem eines Benziners, selbiges gilt für Laufkultur et cetera. Ich bin also genau so unterwegs, wie ich es von einem mittelstarken Ottomotor erwarten würde, nur halt viel sparsamer – was Finanzen und Schadstoffe angeht. Und das fühlt sich gerade heutzutage ziemlich gut an. Ja, die ganz große Spaßkanone für Kurvenräuberei ist das Aggregat vielleicht nicht, aber für die Langstrecke oder andere alltägliche Fahrten ist der Antrieb perfekt geeignet.

Aber der Dynamiktest folgt ja nun eh auf dem Fuße. Denn ab der Grenze gibt es standardmäßig kein Tempolimit mehr und da teste ich den CNG-Leon natürlich ausgiebig. Gleich als erstes fällt positiv auf, dass ich den Abstandstempomaten bis auf 210 km/h einstellen kann. Oft drehen Hersteller den Hahn hier bei 160 oder 170 Stundenkilometern zu und man muss erst wieder den Gasfuß bemühen. Ich und der Leon hingegen düsen ganz entspannt mit rund 200 Richtung Norden. Schert ein Verkehrsteilnehmer vor uns aus, bremst der Assistent zwar recht scharf, aber verlässlich ab. Das hohe Tempo stört weder akustisch noch komforttechnisch, denn unser Dauertester gibt sich auch in dieser Hinsicht perfekt abgestimmt. Meine Raserei fordert jedoch ihren Tribut und ganz kurz vor Burglengenfeld genehmigt sich der Leon einen Schluck aus dem Benzintank. Die Benzin-Anzeige steht bei der Ankunft an der Tankstelle zwar noch auf voll, doch nur mit dem Erdgastank hätten wir es nicht ganz geschafft. Macht aber nix, genau dafür haben wir ja neun Liter Super mit dabei. Nach einer raschen Tränkung geht es wieder ab auf die Autobahn zur letzten Etappe.

Auch die wird cool und easy zurückgelegt, bis wir endlich in Hof aufschlagen und einem Wochenende voller Jubiläumsfeier nichts mehr im Wege steht. Aus dem Auto ausgestiegen plagen uns keinerlei Wehwehchen oder ähnliches, man sitzt im Leon wirklich bequem und auch das angenehme Interieur samt verlässlichem Infotainment trägt sein Übriges dazu bei. Platz gibt es sowieso im Überfluss, vor allem wenn man nur zu zweit unterwegs ist, so wie die bessere Hälfte und meine Wenigkeit. Als ST bietet unser Leon natürlich auch einen monströsen Kofferraum, auch an dieser Front steht also kein Wölkchen am Himmel.

Auch bei der Rückfahrt Richtung Burglengenfelder Tankstelle nippt der Spanier einmal kurz am Benzin, bevor es wieder an den Futtertrog geht. Der Rest der Heimfahrt verläuft flott, problemlos und mit grünem Gewissen. Denn nicht nur bin ich mir meiner, im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennern, Umweltfreundlichkeit bestens bewusst, sondern auch das Börserl dankt. Die ganze Aktion schlägt nämlich nur mit rund 65 Euro zu Buche, was für 1.200 Kilometer Fahrt ein echter Witz ist. Benzin habe ich keines nachgefüllt, da auch in Wien die Nadel noch auf voll steht, auch wenn die Leitungen zweimal kurz bemüht worden sind.

Meine erste große Ausfahrt mit unserem Seat Leon ST TGI-Dauertester war jedenfalls ein voller Erfolg. Stressfrei, zügig und umweltfreundlich waren wir unterwegs. Abgesehen von zehn Minuten Recherche zuvor war die Tour eine Fahrt wie jede andere mit einem Otto oder Selbstzünder, echte Nachteile suche ich bisher vergebens. Aber vielleicht finden wir die ja noch im Laufe der kommenden zehn Monate. Denn eines ist sicher: Nach unserem Dauertest wissen wir alles über dieses Auto. Und ihr natürlich auch.