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So würde ein Toyota Yaris GR Cabrio aussehen

Mit dem Toyota GR Yaris bringen die Japaner einen sportlichen Kleinwagen, der Polo GTI, Fiesta ST und Co. nicht nur punkto Leistung links liegen lässt, sondern noch dazu Allrad hat. Der Auto-Renderer X-Tomi verwandelt den Wagen nun in ein Cabrio.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: X-Tomi via Facebook

261 PS, die an allen vier Rädern zerren, sind in der Kleinwagenklasse sicher vieles, aber nicht gewöhnlich. Kein Wunder also, dass der GR Yaris manch reinrassigem Sportwagen beim Paradesprint überlegen ist. X-Tomi hat sich jedenfalls die Knallerbse aus Fernost zur Brust genommen und dem 3-Türer in ein schickes Cabrio verwandelt. Und nein, das Gefährt wird nicht in Serie gehen. Macht aber nix, wir geben uns auch mit dem „normalen“ GR Yaris zufrieden.

Toyota GR Yaris CabrioA nemrég bemutatott 261 lóerős összkerékmeghajtású csúcs Yarisból készítettem nyitott tetős változtot :)#xtomidesign

Gepostet von X-Tomi Design am Dienstag, 14. Januar 2020

Diese Autos verputzt der Toyota GR Yaris beim Paradesprint

Okay, „verputzen“ ist eventuell ein bisserl überspitzt formuliert. Auf Augenhöhe mit folgenden Fahrzeugen punkto Beschleunigung ist der Toyota GR Yaris aber allemal.

Text: Maximilian Barcelli

Zuerst aber einmal einige Details zum Fahrzeug. Schon der vorangegangene Yaris hat eine großartige, allerdings stark limitierte Sportversion beigestellt bekommen. Eine ebensolche wird es auch von der neuen Generation geben – und die hat es faustdick hinter den Ohren. Toyota presst aus dem 1,6 Liter großen Dreizylinder mittels Turbolader 261 PS – ein absoluter Spitzenwert in der Kleinwagenklasse. Nicht das einzige Alleinstellungsmerkmal im Segment: die 261 Pferdchen werden nämlich nicht wie üblich an die Vorderachse geschickt, sondern verteilen sich auf alle vier Räder. Kein Wunder also, dass der Toyota GR Yaris in unter 5,5 Sekunden (ein exakter Wert ist noch nicht bekannt) von 0 auf 100 km/h sprintet.

BMW X7 M50d (5,4 Sekunden)

Auch 400 Diesel-PS kommen an ihre Grenzen, wenn sie ein Fahrzeug so schwer wie ein Elefant und aerodynamisch wie ein Kühlschrank antreiben müssen.

VW Golf GTI TCR (5,6 Sekunden)

Wie der GR Yaris ist auch der Golf GTI TCR vom Rennsport inspiriert. Seine 290 PS und das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe reichen dennoch nicht aus, um schneller als der Toyota auf Tempo 100 zu beschleunigen.

Jaguar F-Type 3.0 Kompressor (5,7 Sekunden)

Doppelt so viele Zylinder, über 100 PS mehr Leistung – und trotzdem stehen im Jaguar F-Type die 100 langsamer an, als im Yaris (das muss man sich echt mal auf der Zunge zergehen lassen). Zumindest, wenn das Getriebe der Raubkatze manuell verwaltet wird. Im Bild: das Post-Facelift-Modell, für das kein V6 mehr angeboten wird.

Toyota GT86 (7,6 Sekunden)

Mit 200 PS ist der Toyota GT86 das einzige Fahrzeug der Liste, das schwächer ist als der GR Yaris. Dass der japanische Kleinwagen dem kompakten Sportler dann doch mehr als zwei Sekunden beim Paradesprint abnimmt, ist dennoch beeindruckend.

Renault Mégane R.S. Trophy-R (5,4 Sekunden

Er ist nicht nur der schnellste Fronttriebler auf der Nordschleife und in Spa-Francorchamps, sondern beschleunigt dank dem potenten 1,8-Liter-Vierzylinder, der 300 PS generiert, in nur 5,4 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Kann der Toyota GR Yaris aber auch.