BMW-Motorrad liefert seit 2009 mit der S1000RR einen äußerst würdigen Supersportler an die geneigte (sprich: gebückte) Kundschaft aus. Kann es sein, dass sich in letzter Zeit Beschwerden über mangelnde Beschleunigung beim Kundenservice in München häufen?

von Bernhard Katzinger

Wie anders wäre es zu erklären, dass man sich beim bayerischen Hersteller in Zusammenarbeit mit der TU München Gedanken über ein elektrisches Superbike mit Arbeitstitel BMW eRR macht, der in der Startphase von Null bis sechzig nochmal einen draufpackt?

Das ist durchaus eine ambitionierte Vorgabe: Wie im Video unten zu sehen, beschleunigt schon die 2011er S 1000 RR in 3,1 Sekunden von Null auf hundert. 200 stehen nach 6,1 Sekunden, 250 nach 10 Sekunden auf der Uhr – die Kollegen einer deutschen Motorradzeitschrift liefern den Beweis.

Dazu Stephan Schaller, Leiter BMW Motorrad: „Ob bei Beschleunigung, Handling oder Topspeed – die RR setzt Maßstäbe. Wenn es jedoch um den Antritt auf den ersten Metern, den Sprint bis 50, 60 km/h geht, müssen sich sogar die 199 PS der RR einem anderen BMW Produkt geschlagen geben: dem C evolution mit seinem E-Antrieb.“

Wir stimmen zu, dass man das nicht auf sich sitzen lassen kann, und sind schon gespannt auf die technischen Daten der BMW eRR, welche laut BMW Motorrad „zu einem späteren Zeitpunkt“ veröffentlicht werden.

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