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Viertelmeilenrekord im neuen Shelby GT500

Wenn ein amerikanischer Autobauer eine neue Muscle Car-Generation bringt, dann geht jedes Mal ein regelrechtes Wettrüsten los. Denn kaum etwas ist für die Petrolheads jenseits des Teichs wichtiger als die Viertelmeilenzeit. Jetzt haben wir den allerersten neuen Shelby GT500, der die zehn-Sekunden-Marke geknackt hat.

Text: Jakob Stantejsky

Mit 771 PS an der Hinterachse und 847 Nm Drehmoment ist der 5,2 Liter-Kompressor-V8 des aktuellen Ford Mustang Shelby GT500 alles andere als ein fader Zipf. Die Viertelmeile schafft er serienmäßig auch in knapp unter elf Sekunden – durchaus respekteinflößend. Doch nun packt er die rund 400 Meter in 9,93 Sekunden und somit ist dieser GT500 das allererste Exemplar seiner Generation, dass die prestigeträchtige Distanz in weniger als zehn Sekündchen hinter sich bringt.

Um das zu bewerkstelligen, rumpeln unter der Haube des getunten Muscle Cars jetzt über 945 PS, wodurch das Vehikel die Ziellinie mit 225 km/h überquert. Doch allzu lange dürfte unser Erstling seine Spitzenposition als schnellster 2019er Shelby GT500 nicht halten, denn Hennessey bastelt schon an einer 1.200 PS-Version.

Pickup kippt mit zwei Shelby GT500 am Hänger um

Zwei Kunden, die sich das stärkste je von Ford gebaute Straßenfahrzeug angeschafft haben, dürften genau jetzt ziemlich angefressen zuhause sitzen.

Text: Jakob Stantejsky

Denn der Fahrer, der Ihnen die beiden Shelby GT500 zustellen sollte, schaffte es auf der I-75 bei Detroit irgendwie, seinen Anhänger in die stabile Seitenlage zu bringen. Damit klatschen natürlich auch die beiden Muscle Cars volle Breitseite auf dem Asphalt auf. Der Schaden ist ersten Berichten nach gar nicht allzu groß, als Neuwagen kann man die Boliden aber garantiert nicht mehr unters Volk bringen.

Wie genau der Unfall, der sich am 17. Dezember ereignete, zustandekam, ist bisher noch nicht aufgeklärt. Die Autobahn musste aber einige Stunden komplett gesperrt werden in der betroffenen Richtung. Wir würden die Shelbys aber auch so ungeschaut als Testwagen übernehmen. Dauertester halt. Also mindestens zehn Jahre. Und zu einem den Schäden entsprechenden Preis. Wir hätten da an 250 Euro gedacht. Wird schon passen so, oder?

Hennessey bläst den Shelby Mustang GT500 auf 1.200 PS auf

Tuning ist doch was Feines. Man nimmt ein Wägelchen her, das einem gut gefällt und passt es seinen Vorstellungen entsprechend an – vielleicht gibt’s sogar einen kleinen Leistungsbonus von ein paar Dutzend PS obendrauf. ODER MAN HEIßT HENNESSEY UND QUETSCHT 450 EXTRA-PS IN EINEN SCHON 771 PS STARKEN MOTOR. Wie man lieber mag.

Text: Jakob Stantejsky

Der aktuelle Shelby Mustang GT500 ist ja schon von der Stange weg kein Mauerblümchen. 771 Pferde aus einem kompressorgeladenen 5,2 Liter-V8 blasen dem Fahrer mit 847 Nm Drehmoment den Marsch und peitschen das Geschoss in 3,5 Sekunden auf 100 km/h. Neben den Varianten von Hennessey wirkt das Serienfahrzeug jedoch wie ein verängstigtes Schäfchen. Denn die amerikanischen Tuner bieten nun drei Venom-Versionen des Shelby GT500 an.

Erstens hätten wir da den beinahe handzahmen Venom 850 mit – Überraschung! – 850 Rossen. Zweitens wäre da der Venom 1.000 mit dynamisch veranlagten 1.000 PS. Und drittens gäbe es noch die völlig gestörte Monstrosität namens Venom 1200, die irre 1.200 Hottehüs mit 1.355 Nm Drehmoment auf die Umwelt loslässt. Statt Kompressor gibt es dann Zwillingsturbos und natürlich werden auch das gesamte Treibstoff- und Auspuffsystem sowie das Fahrwerk überarbeitet, damit das Auto überhaupt dem wahnwitzigen Druck seiner eigenen Power standhält.

Falls ihr auf der Suche nach einem Zweitauto seid, sucht lieber weiter. Denn hierbei handelt es sich eher um einen Raketensprengkopf. Der Basis-Shelby GT500 kostet übrigens nur 73.995 Dollar, also dürfte auch der Hennessey Venom 1200 im Vergleich zu europäischen Sportwagen recht leistbar ausfallen. Wenn da nur nicht der Zoll wäre. Ach ja, und diverse Steuerbelastungen bringt das Vehikel hierzulande wohl auch mit sich. Die zu entrichtende NoVa für diese Bestie liest sich wahrscheinlich wie eine Telefonnummer.

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