Stubenhocker

Das ist der neue, stärkste Serien-Mustang aller Zeiten!

Setzt euch besser, liebe Ponycar-Fans, denn der Ford Mustang Shelby GT500, eben auf der NAIAS 2019 vorgestellt, kommt nicht nach Europa.

Text: Maximilian Barcelli

Das ist bitter. Nicht unerwartet, aber trotzdem bitter. Und das wissen wir, weil wir schon den Shelby GT350R, der bei uns ebenfalls nicht zu haben ist, gefahren sind. In Zahlen: 526 PS, acht Zylinder, über fünf Liter Hubraum. Was das emotional mit einem macht, weiß Kollege Stantejsky. Und berichtete selbstverständlich auch darüber, hier nachzulesen.

Jedenfalls: Auch der Shelby GT500 verirrt sich nicht zu uns über den großen Teich. Was uns bleibt, ist das Laben an den rohen Fakten. Da wären zum Beispiel über 700 Pferdchen, geschöpft aus einem 5,2-Liter-V8-Kompressormotor. Und da wären dann noch rund 3,5 Sekunden. Mehr braucht es nicht um in der Stadt seinen Lappen loszuwerden. Mit exakten Daten wird Ford uns dann kommenden Sommer eifersüchtig machen.

Die Optik des Ford Mustang Shelby GT500, der der stärkste Serien-Ford (selbst der GT hat weniger als 700 Ponys unterm Allerwertesten) aller Zeiten ist, spricht jedenfalls Bände. Der Kühlergrill zieht sich quasi über die gesamte Front und giert nach Luft.

Das Heck gibt sich nicht weniger muskulös. Ein prominenter Spoiler sorgt für Abtrieb. Ford verspricht übrigens, dass der Shelby GT500 auch eine Waffe für die Rundstrecke sein wird. Wäre mal eine nette Abwechslung, aber nicht wirklich notwendig. Man weiß ja was man kriegt, wenn man einen Stang kauft. Auf der anderen Seite: Wenn schon Track-tauglich, dann bei der Performance-Version. Zurück zum Heck: Die Musik, die aus den vier Lautsprechern aka Endrohren geträllert wird, können wir nur erahnen. Aber wir gehen mal davon aus, dass sie atemraubend ist – so wie die ganze Fuhre.