Viel Erfolg!

Sergio Marchionne neuer Ferrari CEO

Sergio Marchionne

Sergio Marchionne ist nun offiziell der neue CEO der italienischen Sportwagenmanufaktur Ferrari. Der 63-Jährige soll die Cavalli Rampante zu Höchstform treiben und die Produktion ebendieser steigern.

Von Karl Jereb

Schon länger wurde vermutet, dass Amedeo Felisa in Rente geht und Sergio Marchionne seinen Platz als CEO bei Ferrari einnehmen wird. Nun ist es tatsächlich geschehen. Felisa geht mit 69 Jahren auf dem Buckel in die wohlverdiente Pension und wird vom sechs Jahre jüngeren Marchionne ersetzt. Allerdings wird sich Felisa nicht ganz verabschieden, er soll den Ingenieuren als technischer Berater zur Seite stehen. Sergio Marchionne ist bereits Chief Executive Officer der Fiat Chrysler Automobiles, seine neue Position soll die Markenverbundenheit mit Ferrari stärken. Seit Oktober 2014 ist Marchionne bereits Chairman bei Ferrari, nun hat er weitere Möglichkeiten, den Kurs der Sportwagenmanufaktur zu steuern. Eine seiner ersten Überraschungen lieferte er in einem kurzen Interview indem er sagte, dass die Entwicklung des LaFerrari Spider bereits weit fortgeschritten ist. Zum lang ersehnten Ferrari Dino äußerte er sich nicht.

Bergauf!

Als neuer Boss will er die Produktion steigern und das bisherige Ziel von 9.000 Modellen bis 2019 erhöhen. Außerdem sollen neue Markenlizenzen vergeben werden und ein Ferrari-Park, über den wir bereits berichtet haben, gebaut werden. Ferrari befindet sich momentan auf einer Hochphase im Verkauf. Im ersten Quartal seien 1.882 Modelle verkauft worden, ein Gewinn von 15% gegenüber dem Vorjahr. Mit dem Wechsel zu Sergio Marchionne ging auch die Mailänder Börse in die Höhe und bescherte Anlegern einen Gewinn von 4,3 Prozent. Die Sterne stehen also gut für den 63-Jährigen, wir wünschen ihm, dass es so bleibt!