TranSUVormation

Der neue Ford Puma wird kein Sportcoupé

Die Welt geht vor die Hunde, aus Sportcoupés werden Sport Utility Vehicles. Nachdem schon Mitsubishi denn Namen Eclipse entweihte, zieht Ford mit dem Puma nach.

Text: Maximilian Barcelli

Lancer Evo, Eclipse – Mitsubishi hat einmal einiges zum Sportwagenmarkt beigetragen. Das ist längst Geschichte, aus dem Eclipse ist der Eclipse Cross geworden, seineszeichens SUV. Bei Ford ist die Sache ein bisserl anders. Die haben auch in der Gegenwart einige heiße Eisen im Modellportfolio – von den R.S. und ST-Versionen von Focus und Fiesta über den ikonischen Mustang bis hin zum Leistungssportler Ford GT werden Freunde der gepflegten Kurvenhatz durchaus fündig.

Ein schon etwas älteres, aber damals ebenso heißes Eisen, war der Ford Puma. Das Sportcoupé wurde um die Jahrtausendwende herum produziert und leistete bis zu 125 PS – absolut ausreichend für ein Auto, das nur rund eine Tonne wiegt. Nun kehrt der Puma zurück, allerdings nicht als cooler Sportler, sondern als Crossover. Platzieren tut sich dieser zwischen Ford Ecosport und Ford Kuga.

Nicht der einzige Auftritt eines Mitsubishi Eclipse in der Filmreihe The Fast and the Furious.

Wie genau der Puma aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Die Rede ist aber von einem sehr dynamisch gezeichneten SUV – das erste Bild, auf dem sich die Form allerdings nur erahnen lässt, untermauert das so weit wie möglich. Viel ist bis dato aber nicht bekannt. Das Kofferraumvolumen soll bis zu 456 Liter betragen, was auf dem Niveau des Kuga liegt. Und: Der Ford Puma kommt unteranderem mit  48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie. Zusammen mit dem ein Liter großen Benziner treiben dann 155 PS den neuen Puma an – immerhin 30 mehr als den alten.