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Hyundai Tucson – Back in the Name

Hyundai Tucson

Der Hyundai Tucson bekam nicht nur ein völlig neues Design und deutlich verbesserte Technik, sondern auch seinen Namen zurück, nachdem Hyundai bei seinem Vorgänger in die unpersönliche, alphanumerische Nomenklatur abgedriftet ist. Aber hat der neue Tucson auch genug Charakter um beim Namen genannt zu werden?

Text: Philipp Stalzer
Es wächst. Und wächst. Und wird immer noch größer. Ja, auch der Hyundai Tucson in dem Fall (er ist länger und breiter, aber auch niedriger als sein Vorgänger), aber die Rede ist vom SUV-Segment. Immer mehr Menschen lachen sich statt einem klassischen Kombi einen „lifestyligeren“, praktischeren SUV an. Kein Hersteller möchte in dem Segment patzen und Hyundai hat sich auf die Fahnen geschrieben, mit dem Tucson stets die Top 3 in der heimischen SUV-Hitparade zu belegen. Wird das funktionieren? Es ist zu erwarten!

Hyundai Tucson kratzt am Premium-Segment

Weg vom braven Zweckerfüller, hin zu mehr Emotion und starkem Design – das war das Übermotto zum Modellwechsel vom ix35 hin zum Tucson. Das ist zweifellos gelungen. In den höheren Ausstattungsvarianten blitzen LED-Rückleuchten und Teil-LED Scheinwerfer aus dem kantigen Karosserieblech. Eine breite Farbpalette, die neben klassisch gedeckten Farben auch das auf den Fotos ersichtliche, freundliche Ara-Blue enthält, lässt den Tucson den persönlichen Charakter widerspiegeln. Und mit 4 verschiedenen Ausstattungslinien und fünf Motoren bleibt keine Nische unbelegt.

Aber auch die Einstiegsvariante um 23.990 Euro mit dem in der Fahrzeugkategorie öfters gewählten Frontantrieb (schade, denn die 4WD-Technik ist ein Stück Österreich und wurde von Magna entwickelt) und einem 132 PS starken 1,6 Liter Benziner kommt nicht „nackert“ daher.

Reichhaltige Ausstattungsfeatures

Wer sich für die Top-Variante um maximal 43.990 Euro entscheidet (185 PS-Allrad Diesel), kratzt mit der sehr kompletten Ausstattung von 8-Zoll-Navi über Lenkrad- und Sitzheizungen vorn und hinten sowie Belüftung der belederten Sitze vorn, Automatikgetriebe und allen möglichen Sicherheits- und Komfortassistenten schon hart am Premium-Segment. Aber auch die Einstiegsvariante um 23.990 Euro mit dem in der Fahrzeugkategorie öfters gewählten Frontantrieb (schade, denn die 4WD-Technik ist ein Stück Österreich und wurde von Magna entwickelt) und einem 132 PS starken 1,6 Liter Benziner kommt nicht „nackert“ daher. 16-Zoll Alus, manuelle Klima, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und sämtliche Sicherheitssysteme sind serienmäßig.

Umständliche Modellpolitik

Ein wenig seltsam ist, dass das Automatikgetriebe für den vermutlich am häufigsten gewählten 136 PS 2-Liter Diesel nur in der besten Ausstattung „Platin“ erhältlich ist, die dann gleich mit 42.490 Euro zu Buche schlägt. In den anderen Ausstattungsvarianten wird der automatische Gangwechsel nur bei den beiden Top-Motoren (1,6 Liter Turbobenziner mit 177 PS und einem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe oder schon erwähnter 185 PS-Diesel mit 6-Gang Wandlerautomatik) und auch immer nur mit Allradantrieb möglich. Frontantrieb wird immer manuell in 6 Gängen geschalten, ist dadurch auch deutlich verbrauchsgünstiger (niedrigster CO2-Wert: 119 Gramm für den 1,7 Liter Einstiegsdiesel mit 116 PS). Der Hyundai Tucson ist ab sofort erhältlich und wird mit den 5 Jahren Garantie, der breiten Motorisierungs- und Ausstattungspalette als auch dem scharfen Design und dem hochwertigen, geräumigen Innenraum am Markt ordentlich einschlagen, trauen wir uns jetzt schon mal nach einem ersten, schnellen Eindruck zu behaupten.

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