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Kamow Ka-26 – der zuverlässige Todeshelikopter

Kamow Ka-26

Der Todeshelikopter

Russische Techniker haben den Kamow Ka-26 gerade fertig entwickelt und wir schreiben das Jahr 1965. Ob die ersten Passagiere damals kurz vor dem Start auch schon inbrünstig und mit voller Ernsthaftigkeit um ihr Leben gebangt haben?

von Philipp Stalzer

Naja, immerhin funktioniert er schon seit mindestens 1985, da wurde der letzte Ka-26 hergestellt. Sich Trost zusprechen ist wohl das einzige, was in der Situation noch funktioniert. Vor exakt 30 Jahren wurde der letzte dieser Helikopter zusammengestöpselt. Laut Wikipedia ist der Kamow Ka-26 ein leichter, ziviler Mehrzweckhubschrauber, der von der Aeroflot (russische staatliche Fluggesellschaft mit Sitz in Moskau) in Auftrag gegeben wurde. Mit Hilfe einer modularen Frachtkabine die für Personentransport, einer offenen Lastplattform, einem Krangeschirr oder Behältern für Chemikalien oder Wasser ausgestattet werden kann, ist der Kamow Ka-26 ein praktisches Arbeitstier. Aber nur für hartgesottene Piloten und Passagiere.

Kolbenmotor mit leichtem Ölverbrauch

Anders als die meisten anderen Helikopter zu der Zeit vertrauten die russischen Ingenieure beim Antrieb noch auf einen 9-Zylinder Sternmotor, bzw. eigentlich zwei davon, die im turbinenförmigen Gehäuse in der Nähe des Rotors untergebracht sind. Kurz nach dem Start und den ersten Zündungen des Motors ist ihre Positionierung unschwer zu erkennen. Jeder schlecht vorglühende Diesel ist ein Lecherlschaas dagegen, jeder Indianer würde bei Rauchzeichen dieser Dimension vor Neid erblassen. Übrigens gibt es auch eine Ambulanzversion des Kamow Ka-26. Wie gerettet fühlt man sich eigentlich, wenn das Ding so startet bevors wegfliegt?

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