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Toyota Cressida RX30 – Norwegische Präzisionskunst

Toyota Cressida RX30

Norwegische Präzisionskunst

Wir sind den Schnee zwar gerade erst losgeworden, wünschen ihn uns nach der Präsentation dieses Videos allerdings sehnlichst wieder zurück. Denn was Fredrik Sørlie und seine hübsche Co-Pilotin, Caroline Eng, mit ihrem leicht modifizierten Japaner auf Eis und Schnee treiben, ist alles andere als amateurhaftes Herumgerutsche.

Von Karl Jereb

Fredrik Sørlie mag zwar aussehen wie ein Wikinger, was einen darauf schließen lässt, dass Grobmotorik seine herausragendste Eigenschaft ist, fährt allerdings so präzise wie ein Ballettkünstler mit den Hüften schwingt. Seiner Internetseite nach zu urteilen, bezeichnet sich der Norweger als Stunt- und Präzisionsfahrer und ist als ebendieser buchbar. Etliche Hersteller nahmen seine Dienste bereits in Anspruch und wurden augenscheinlich nicht enttäuscht. In Werbefilmchen für Volkswagen, Hyundai, Ford, Volvo, Renault und Subaru setzt der Wikinger seine ausgeprägten Fähigkeiten im Bereich der Automobilführung gekonnt ein um sein Publikum zu begeistern. Sein Talent zeigte er auch in Filmen á la Bølgen oder Børning, norwegischen Produktionen für autoaffine Personen. In Driftkreisen gilt er längst als Koryphäe seines Metiers was die rund 4.000 Abonnenten seines YouTube-Channels verdeutlichen. Nun hat er dieses schmucke Filmchen produziert und international Aufsehen erregt.

Um die Ecke

Galant manövriert der Fredrik seinen Toyota Cressida um diverse Kurven im dicht bewaldeten Winterwunderland. Seine Assistentin, Caroline Eng, ersetzt dabei das oft unlieblich klingende Navigationssystem und ein Helikopter hilft beim Einfangen der schönsten Szenen. Der augenscheinlich in die Jahre gekommene Japaner erweist sich nach und nach als Präzisionsobjekt höchster Perfektion. Dank seiner „Underground Garage“ konnte sich Herr Sørlie den Cressida seinen Wünschen entsprechend formen und nun auf der Piste Vollgas geben. Wenn er nicht gerade im norwegischen Winter um die Ecke prescht, erzielt er 8:26 Minuten auf dem Nürburgring mit Verkehr. Wir sind gespannt, was der „Hoonigan“ als nächstes Plant und verfolgen seine Karriere mit Argusaugen. Lange wird es sicherlich nicht auf sich warten lassen, bis das nächste Projekt fertiggestellt sein wird.

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