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Es gibt jetzt eine Rallye-Alpine!

Zurück zu den Wurzeln, könnte man sagen, wenn man von der Signatech-Rallye-Alpine spricht. Denn schon die ursprüngliche Alpine hat als Rallyebolide von sich reden gemacht. Die guten alten Zeiten leben jetzt mit voller Kraft wieder auf.

Text: Jakob Stantejsky

Dass wir von der Alpine A110 hellauf begeistert sind, habt ihr hier wahrscheinlich schon aufgeschnappt. Nachdem Renault vor Kurzem eine noch schärfere Rennversion angekündigt hat, setzt es nun auch noch eine Rallye-Variante. Damit die den widrigen Verhältnissen der Disziplin auch standhält, wurde sie selbstredend intensiv überarbeitet.

Der fix und fertige Spaß kostet übrigens 150.000 Euro. Damit ist die Rallye-Alpine mehr als doppelt so teuer wie die Basisversion – doch dafür bekommt man auch eine Menge Upgrades geliefert.

Der Heckantrieb bleibt der flotten Französin erhalten, wird aber mit einem Sperrdifferential und einem sequentiellen Sechsganggetriebe gepaart. Ein bisschen Extra-Punch gibt es auch noch, über 300 PS soll die wilde Variante leisten. Um die Kontrolle zu bewahren, bekommt der Fahrer neue Brembo-Bremsen und ein dreistufig verstellbares Fahrwerk zur Seite gestellt. Falls es doch einmal schief geht, sorgen ein Überrollkäfig und Renn-Schalensitze für zusätzlichen Schutz.

Das Interieur der Alpine ist natürlich nicht mehr wiederzuerkennen und auf volle Rallyetauglichkeit getrimmt. Wir freuen uns schon darauf, dieses Schmankerl ein erstes Mal im Dreck spielen zu sehen.

VIDEO: Ein Berlingo auf der Rallye-Strecke

Eigentlich sind Esapekka Lappi und Janne Ferm ja den Citroen C3 WRC gewohnt, in dem sie vor wenigen Wochen die Heim-Rallye in Finnland mit dem zweiten Platz abschließen konnten. Für dieses Video stiegen die Rennfahrer um – vom Rallye-C3 in den Serien-Berlingo Kastenwagen.

Text: Maximilian Barcelli

Nur der Untergrund, der dürfte den beiden mehr als bekannt vorkommen. Schauplatz der spektakulären Testfahrt war die Langley Park Rally School im britischen Essex. Dort prügelte das Duo den Transporter über die Rallye-Strecke.

Der Citroen Berlingo Kastenwagen ist in zwei Versionen erhältlich. Als „Driver“ fokussiert sich der Franzose auf Komfort. So sollen vor allem Firmen gewonnen werden, die viel in der Stadt ausliefern und lange Strecken fahren müssen. Das kann die Version „Worker“ zwar auch, dank der erhöhten Bodenfreiheit und Grip Control mit Bergabfahrhilfe richtet sich diese allerdings eher an Firmen mit Baustellen-Bezug. Zu welcher Version des Citroen Berlingo Kastenwagens Esapekka Lappi und Janne Ferm gegriffen haben, erübrigt sich wohl zu erwähnen.

Opel baut ein elektrisches Rallyeauto

Die Formel 1 benutzt Hybridmotoren, die Formel E zischt gar ganz elektrisch über die Strecke und jetzt ist der Rallyesport dran. Opel stellt auf der IAA den Corsa-e Rally vor – der Stromer soll sogar einen eigenen Cup bekommen.

Text: Jakob Stantejsky

Bisher hörte der Rallye-Bolide aus dem Hause Opel auf den Namen Adam R2 und der dazugehörige Markencup war der ADAC Opel Rallye Cup. Ab Sommer 2020 heißt der Wettbewerb allerdings ADAC Opel E-Rally Cup und als Tatwaffe setzen die Piloten dann den Opel Corsa-e Rally ein. Dabei handelt es sich dann sowohl um das erste rein elektrische Rallyeauto als auch um den ersten E-Rallye-Cup.

Der Corsa-e Rally soll unter 50.000 Euro kosten und ist vor allem als Kundenrennfahrzeug gedacht. Und was kann er so, der Opel? 136 PS schickt der Elektromotor an die Vorderachse, wo ein Torsen-Differential arbeitet. Mit 260 Nm Drehmoment geht es schon ab Stillstand ab und das Rallyefahrwerk sollte allen Herausforderungen gewachsen sein. Ob Rallye auch ohne Motorengebrüll funktionieren kann, sehen wir wohl schon nächstes Jahr. Die WRC dürfte aber noch eine Weile lang sicher sein.

Jaguar F-Type im Rallye-Look

Porsche baut einen Rallye-Cayman