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Schickt BMW seinen V12 in Pension?

Es ist noch nicht allzu lange her, dass Mercedes-AMG den S 65 mit seinem V12 mit einer letzten Sonderversion in den Ruhestand entlassen hat. Jetzt scheint auch BMW den Zwölfender nicht mehr gebrauchen zu können.

Text: Jakob Stantejsky

Doch nicht nur der 6,6 Liter-Biturbo-V12 dürfte sich verabschieden, der BMW M760i verschwindet wohl gleich mit in der Versenkung. Wie Bimmer Today berichtet, wird die PS-triefende Obermotzlimousine schon diesen Herbst eingestellt, ohne Nachfolger. Der 750i mit dem Biturbo-V8 mit 530 Pferden würde dann zum Spitzenmodell der Modellreihe avancieren. Auch nicht gerade schwachbrüstig, aber halt auch kein V12.

Spannend ist die Frage, was wohl bei Rolls-Royce geschieht. Denn auch die noblen Briten nutzen den mächtigen Zwölftöpfer, der nun nicht mehr weiterentwickelt werden soll. Für die aktuellen Modelle ändert sich wohl erstmal nicht allzu viel, wenn Phantom und Co. dann aber mal in die nächste Generation gehen, wird ein mehrere Jahre alter Motor wohl kaum den Ansprüchen genügen.

Die naheliegendste Lösung ist dieselbe, die auch für den nächsten 7er gilt: Hybridantriebe dürften zwar auf Zylinder verzichten, aber dafür umso mehr PS unter die Haube packen. So hielt BMW-Boss Zipse schon vor einiger Zeit fest: „Die nächste Generation 7er kommt in vier Antriebsvarianten: Benzin, Diesel, Plug-in-Hybrid, vollelektrisch. Alle Antriebsformen entstehen auf einer Architektur. Und auch die Top-Version des 7ers wird einen elektrischen Antrieb haben.“

Auch wenn es dann nur mehr acht (oder gar sechs, wer weiß?) statt zwölf Zylinder sind, es wird wohl weiter mit über 600 PS durch die Gegend geglitten. Aber jetzt warten wir erst mal ab, bis BMW offiziell zum M760i und seinem Motor Stellung nimmt. Allzu lange kann es wohl kaum noch dauern.

Dieser Peugeot 205 hat einen Dreischeiben-Wankelmotor

Wankelmotor. Ein Wort, dass man heutzutage viel zu selten in den Mund nimmt. Deshalb haben wir uns umso mehr gefreut, als wir diesen Peugeot 205 gefunden haben. Vincent Foucart hat daraus eine Rallyemaschine gemacht und dabei den vielleicht exotischsten Motor überhaupt benutzt: Den Dreischeiben-Wankelmotor aus dem Eunos Cosmo.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via NM2255 Car Videos

20B nennt sich das Aggregat von Mazda, das mit 3 mal 654 Kubikzentimetern Kammervolumen, 280 PS und 402 Nm Drehmoment das allererste seiner Art war. Und danach kamen auch nicht mehr sooo wahnsinnig viele. Im Video sehen wir den umgemodelten Peugeot 205 mit seinem Wankelmotor jedenfalls eine Menge Staub aufwirbeln und ein paar Flammen werfen. Das Wichtigste an dem Ganzen ist jedoch der Sound. So verrückt das Auto an sich schon ist, der extravagante Klang des Motors legt noch eine Extraportion crazy mit drauf.

Apropos crazy: Besitzer Vincent Foucart hat diesen Boliden auch schon mit einem V12 ausgestattet, woran ihr euch hier unten ergötzen könnt. Doch es kommt noch schlimmer …

Denn wie ihr noch ein Video weiter unten hören könnt, hat der gute Mann seinem 205 auch mal extra einen V16 (ja, vau sechzehn) gebastelt. Das klingt dann allerdings schon weniger nach Auto, sondern eher nach einem besonders unheiligen Exorzismus.

Drag Race: Tesla Model S vs. Lamborghini Aventador

Das Tesla Model S gehört in Sachen Längsbeschleunigung zu den brachialsten Fahrzeugen überhaupt, was das E-Auto schon in einigen Rennen beweisen konnte – auch gegen Supersportwagen. Ein solcher stellt sich nun noch einmal dem Topmodell der Baureihe, dem Model S Performance.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Dessen beide E-Motoren erwirtschaften rund 800 PS, die auf alle vier Räder wirken. Auf dem Papier muss sich der Gegner der Elektro-Limousine geschlagen geben: Der freiatmende V12 im Lamborghini Aventador S schöpft 740 PS aus seinen 6,5 Litern Hubraum.

Doch auch der Italiener verfügt über Allradantrieb. Außerdem ist er mit etwa 1,6 Tonnen Eigengewicht mehr als 400 Kilogramm leichter (und das, obwohl es sich um den Roadster handelt) als das Tesla Model S. Nur: Wird das reichen, um das sprintstarke E-Auto im Drag Race zu besiegen? Ihr seht es im Video!

Beide Fahrzeuge zu teuer? Kein Problem, Tesla und Lamborghini haben auch „günstigere“ im Sortiment:

Hier geht’s zum Lamborghini Huracán EVO-Test!

Und hier lest ihr den Bericht über das Tesla Model 3!

 

Ist das Lamborghinis letzter V12-Sauger?

Es ist mittlerweile auch schon wieder fünf Monate her, dass Lamborghini mit einem Teaser ein noch namenloses Hypercar für die Rennstrecke angekündigt hat. Nun sehen wir das gute Stück erstmals in Bewegung – zwar sehr verschwommen, aber immerhin.

Text: Jakob Stantejsky

Giftgrün präsentierte sich das gute Stück, das von Lamborghinis Racingspezialisten der Squadra Corse gebaut wird, in seinem ersten kleinen Trailer, den ihr gleich hier unten sehen könnt.

Ein paar Informationen gab es damals auch gleich mitserviert. Unter der Haube des Monsters kreischt ein freisaugender V12 mit 830 PS. Saugmotor und Lamborghini ist ja auch heute noch im Aventador eine bestens funktionierende Partnerschaft, doch bei dem von Grund auf neu entwickelten Aggregat in jener mysteriösen Rennstreckenwaffe könnte es sich unter Umständen um den letzten Beitrag Lamborghinis zu dieser Gattung handeln. Denn auch die heißblütigen Italiener tendieren mit dem Sián und dem durch die Gerüchteküche brodelnden Nachfolger für den Aventador derzeit stark in Richtung Hybrid. Während im Sián ja weiterhin ein V12 steckt, kann man sich bei der Zukunft leider nicht so sicher sein.

Ein Grund mehr, der Enthüllung der Lamborghini Squadra Corse-Bestie entgegenzufiebern. Wie immer sieht die Geschichte nach Aerodynamikaufbauten en masse aus, der Sound marschiert auch schön brav Richtung Old-School-Formel 1. Und wer weiß, wenn man schon extra einen neuen Motor entwickelt, dann will man den ja ordentlich nutzen. Vielleicht eben doch nicht nur in wenigen ausgesuchten Sondermodellen, sondern halt auch in der Serienproduktion. Wir reden uns das jetzt mal ganz fest ein!

Die Aston Martin Valkyrie auf öffentlichen Straßen

Nachdem Aston Martin die – gemeinsam mit Red Bull Racing entwickelte – Valkyrie über Silverstone prügelt, testet der Hersteller das Hypercar nun auch auf öffentlichen Straßen – und begleitet das ganze Prozedere bildlich.

Text: Maximilian Barcelli

Daraus resultieren zweierlei Sachen. Erstens die Erkenntnis, dass die ersten Auslieferungen der Aston Martin Valkyrie nicht mehr allzu fern sind. Und zweitens, was für den Ottonormalverbraucher viel wichtiger ist: ein paar ziemlich fetzige Fotos. Die kommen gerade echt gelegen.

Denn zwischen dem ganzen Wahnsinn rund um die Corona-Pandemie, die Österreich bereits mit voller Wucht getroffen hat und allerlei Leute zum Klopapier kaufen bewogen hat (was mit diesen Kombis übrigens am besten geht), tut es gut, hie und da einmal Covid-19 Covid-19 bleiben zu lassen und sich den schönen Dingen im Leben zu widmen.

Und was für ein schönes Ding die Aston Martin Valkyrie doch ist! Nicht nur optisch: das Hypercar wird via dualem Antriebsstrang nach vorne gepeitscht, wobei der Hauptakteur hierbei ein freiatmendes Sahneschnittchen von V12 ist.   

So klingt Lamborghinis neuer 830 PS-V12

Die Zahl der V12-Motoren schwindet alarmierend schnell. Die der Sauger ebenfalls. Deshalb präsentiert Lamborghini nun bald einen neuen Rennwagen mit einem weiterentwickelten V12-Sauger.

Text: Jakob Stantejsky

Im Bild oben seht ihr den (noch) mysteriösen Boliden, den Lamborghini letzten Oktober als reines Rennfahrzeug angekündigt hat. Auf dem Aventador wird das schmucke Stück basieren, aber sich gänzlich frei von störenden Straßenzulassungsanforderungen entfalten. Deshalb überarbeitet man für den neuen Racer in Sant’Agata Bolognese auch den ohnehin schon mächtigen V12-Saugmotor des Aventadors und pumpt ihn auf 830 Pferde auf. So viel war schon bekannt. Und jetzt wissen wir auch, wie die frisierte Bestie klingt.

Ganz nett, oder? Kann man definitiv mal machen. Und wenn die Optik zur Akustik passt (wovon wir bei Lamborghini ganz fest ausgehen), dann kommt ein echtes Feuerwerk auf uns zu – in jeder Hinsicht.

So klingt die Aston Martin Valkyrie

Als uns die Aston Martin Valkyrie im Juli erstmals in Bewegung gezeigt wurde, blieb schon irgendwie ein übler Nachgeschmack. Nicht wegen des Hypercars an sich, sondern ob der Tatsache, dass sich die Walküre eher gemächlich fortbewegte und noch dazu der Motorensound durch Musik überlagert wurde. Aber jetzt wird alles gut.

Text: Jakob Stantejsky

Denn Aston Martin-CEO Andy Palmer, Special Operations- und Q-Verkaufschef Simon Lane und Chief Special Operations Officer David King haben vor kurzem auf Twitter Videos geteilt, die die Valkyrie beim Testen in Silverstone zeigen. Diesmal mit Vollgas und ohne störende Nebengeräusche. Wir bedanken uns recht artig und hören gern mal rein. Oder auch öfter.

Denn der frei saugende 6,5 Liter-V12 des Aston Martin-Monsters klingt schon verdammt gut und ziemlich nach der guten alten Formel 1-Ära. Kein Wunder, bei über 1.000 PS und bis zu 11.100 Touren pro Minute. Schön, dass Aston Martin auch uns Normalsterblichen das Konzert gönnt. Denn an den Mann bringen müssen die Briten die Valkyrie nicht mehr. Schließlich sind schon alle 150 Stück verkauft, obwohl sie noch nicht mal gebaut sind.

AMG nimmt Abschied vom Zwölfzylinder

Der Lamborghini SC18 Alston – ein Unikat!