Neuer Ford Ranger

Glamour-Flanellhemd

Der neue Ford Ranger wird komfortabler und mehr connected. Sein wahres Zuhause ist aber zum Glück noch immer die raue Wildnis.

von Rainer Behounek

Ford präsentiert den neuen Ranger auf der Bangkok Motor Show (25. März bis 5. April). Zu uns kommen soll der Pick-Up voraussichtlich 2016. Um die Vorfreude zu heben, gibt Ford jetzt die ersten Infos bekannt.

Wohlfühlambiente

Gut, der aktuelle Ranger ist innen natürlich auch weit vom Interieur des Modell T entfernt, das Innere des Neuen soll den Spagat zwischen langlebigen Materialien und hochwertigem Wohlfühlambiente aber noch besser meistern und sich so dem Pkw-Flair annähern. Das neue Konnektivitätssystem Ford SYNC 2 wird zum Einsatz kommen, das im Bereich der Sprachsteuerung nochmals verbessert wurde und die Steuerung von Navigations-, Audio-, Klima- oder Mobiltelefon-Funktionen erleichtert. Zur Sprachsteuerung der Klimaanlage reicht ein simples Kommando wie etwa „Maximale Kühlung“ oder „Temperatur 20 Grad“. Abgerundet wird das Cockpit durch ein acht Zoll großes Touchscreen-Farbdisplay und ein neues Kombi-Instrument mit zweifarbigen Digitalanzeigen.

Safety first

Auch ein wesentlicher Bestandteil des Ford SYNC 2-Systems ist der Notruf-Assistent. Im Falle eines Falles informierte er die lokalen Rettungsdienste in der jeweiligen Landessprache und gibt dabei auch den genauen Standort des Fahrzeugs wieder. Dazu kommen ein Spurhalte-Assistent, ein adaptiver Tempomat, Bergan- und -abfahrassistent und eine Rückfahrkamera.

Offroad ist sein Zuhause

Bei all dem Klimmbimm bleibt der neue Ranger ein baumschlägernder, gipfelbezwingender, gatschliebender Pick-Up. 800 Millimeter Watttiefe, 230 Millimeter Bodenfreiheit, 28 Grad Böschungswinkel vorne und 25 Grad hinten. Mittels des elektronisch gesteuerten Verteilergetriebes kann der Fahrer bei den Allrad-Modellen während der Fahrt vom 4×2 in den 4×4-Betrieb wechseln, ganz einfach durch die Bedienung eines Drehknopfes auf der Mittelkonsole. Für hohes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen oder bei Bergabfahrt mit Motorbremse können niedrige Gänge im 4×4-Modus eingelegt werden, während die elektronische Sperrung des optional verfügbaren hinteren Differentials die Traktion bei schwierigen Bedingungen verbessert. Hinzu kommt eine hohe Anhängelast von bis zu 3.500 Kilogramm.