Ein Comeback der Freude!

Wiesmann

Wiesmann

Wiesmann ist eine traditionsreiche Sportwagenschmiede mit besonderem Hang zu ordentlich motorisierten Roadster. Leider wurde im Jahr 2013 die Insolvenz angemeldet. Doch nun sind sie zurück und die nächsten Jahre werden offen zelebriert!

Von Florian Thöni

Alter Glanz kann bekanntlich auch rosten, jedoch nicht im Falle der Autobauer Wiesmann aus Nordrhein-Westfalen. Über Jahre hinweg war das Unternehmen blühender Beweis dafür, wie hochwertige Kleinserienherstellung im Sportwagensegment aussehen kann. Das simple und zugleich vielversprechende Prinzip dabei: Barockes Retro-Design und futuristische Linienführung mit pferdestarken BMW-Motoren aus Bayern zu verbinden. Die Autobauer mit dem Gecko im Emblem verkauften seit ihrer Gründung 1988 ungefähr 1.600 handgefertigte Edel-Sportwagen mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 100.000 Euro. Dann kam jedoch 2013, und alles ging ganz schnell. Insolvenz und Einstellung der Produktion.

Made in Germany

Nun soll alles auf Neu-Anfang gestellt werden, das Wesentliche jedoch beim Altbewährten bleiben. Nämlich Made in Germany. Die beiden britischen Investoren Rohin und Sahir Berry, welche sich in einem Kopf an Kopf Rennen mit chinesischen Investoren um den Kauf von Wiesmann befanden, konnten das Rennen um Immobilien, Produktionsanlagen und Markenrechte der Automarke letztendlich für sich entscheiden. Durch eine Investition im achtstelligen Bereich sollen im Laufe der nächsten Jahre 250 bis 300 Luxuskarossen mit bayrischen Motoren unter der Haube dem Unternehmen zurück zum Glanz vergangener Zeiten helfen.

Bilder: Wiesmann