JLR-Initiative

Kryptowährung beim Jaguarfahren verdienen

Autos fressen Geld wie sonst nix. Falls man ein Fahrzeug von Jaguar Land Rover besitzt, könnte dieses allerdings bald zum Goldesel werden. Denn JLR testet zurzeit ein System, das den Fahrer laufend mit Kryptowährung beschenkt, wenn er dem Auto erlaubt, automatisch sämtliche Straßendaten wie Staus oder Straßenschäden weiterzugeben.

Text: Jakob Stantejsky

Wie Kryptowährung à la Bitcoins genau funktioniert, weiß irgendwie niemand so wirklich. Fest steht nur, dass man die Online-Mäuse nicht für reale Güter ausgeben kann, sondern nur gegen Echtgeld verkaufen kann. Das könnte sich allerdings bald ändern, da Jaguar Land Rover momentan in Irland ein System testet, dass Fahrern Krypto-Belohnungen gutschreibt, mit denen sie dann Maut- und Parkgebühren, E-Ladestationen oder auch den Raststätten-Kaffee bezahlen können sollen. Wirklich tun muss man dafür nichts, einzig dem eigenen Fahrzeug die Erlaubnis erteilen, dass es für den Verkehr relevante Daten wie Staus, Schlaglöcher etc. an Navi-Provider und öffentliche Stellen weitergibt. Das geschieht dann in Echtzeit automatisch und so können Probleme im Straßenverkehr noch schneller erkannt und bekannt gemacht werden. Außerdem kommuniziert der Wagen dann auch mit Jaguar Land Rover-Vehikeln in der Umgebung und gibt denen etwa Bescheid, wenn sie auf einen Stau zufahren oder ähnliches.

Wieviel Krypto-Moneten man mit dem System anhäufen kann, ist derzeit noch völlig unbekannt, ebenso wie potentieller Serienstart und andere konkrete Infos. Ob man seinen Standort und quasi sein gesamtes Verhalten im Fahrzeug permanent preisgeben möchte, muss natürlich jeder selbst entscheiden. Für den Verkehrsfluss wäre die Neuerung sicherlich eine feine Sache, aber schön langsam nimmt diese ganze Vernetzung 1984-eske Züge an.