Von pubertären Witzen und mehr

Sehen wir hier das neue Tesla Model 3?

In Bälde wird Tesla sein Portfolio um ein weiteres Fahrzeug ergänzen: Das Model 3. Dieses wird so etwas wie der kleine und preiswertere Bruder des Model S, ohne dabei auf Tesla-Werte wie Sicherheit und High-Tech zu verzichten. Nun hat Elon Musk ein erstes Video einer „release candidate version“ des Model 3 getweetet. Viele Leute beschäftigen sich zurzeit aber eher mit der Modellbezeichnung, anstatt mit dem Auto selbst.

Text: Jakob Stantejsky

Gut, aus diesem Video kann man jetzt nicht allzu viele Schlüsse ziehen, da ja auch noch keine Garantie besteht, dass das Model 3 genau so auf den Markt kommt. Viel wird sich aber höchstwahrscheinlich nicht mehr verändern, daher können wir uns mit den Formen schon mal anfreunden. Laut der Tesla-Website wird der neueste Stromspross 354 km Reichweite draufhaben, ebenso wie eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in unter sechs Sekunden. Der US-Preis soll bei ungefähr 35.000 Dollar beginnen, Schnäppchen wird das Model 3 in Europa also ganz sicher keines. An der obigen Adresse könnt ihr euer Model 3 übrigens für 1.000 Euro bereits vorbestellen.

So, und was war das jetzt mit der Modellbezeichnung? Ganz einfach: Schon mehrfach wurden Stimmen laut, die sich über den „verwirrenden“ Namen des jüngsten Teslas beschwerten. Wieso trüge das Model 3 eine Nummer im Namen, wenn doch die beiden Geschwister S und X sozusagen buchstäblich betitelt sind? Musk hat dazu Folgendes zu sagen:

Das gute Stück sollte also Model E heißen, damit die drei Fahrzeuge gemeinsam die Buchstabenfolge S-E-X ergeben. Nicht der originellste aller Witze, aber was soll’s? Da Ford sich die Bezeichung Model E aber schon sichern hat lassen, geht das leider nicht und deshalb ist Tesla jetzt nicht SEXy sondern S3Xy. Immerhin, man erkennt es noch. Dafür gebührt Musk auch alle Ehre, schließlich hat er mit viel Einfallsreichtum hart für diesen Moment gekämpft. Ford ist in dieser Geschichte der Bösewicht – andererseits; wen interessiert’s?